Lost Places

Lost Places

Deutschlands vergessene Orte

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Lost Places sind für die einen nur Bauruinen. Urban Explorer dagegen werden aus unterschiedlichen Gründen von den verlassenen Orten angezogen. Die einen nutzen sie als illegale Abenteuerspielplätze und genießen den Nervenkitzel des Unbekannten und Verbotenen. Die anderen sehen in ihnen stimmungsvolle Fotomotive, die den morbiden Charme des Verfalls dokumentieren.Mike Vogler und Thor Larsson Lundberg, zwei "Urbexer"-Abenteurer haben zwölf vergessene Orte in Deutschland erforscht: von der alten Fabrikantenvilla und einem VEB Presswerk über ein Sanatorium bis zum ehemaligen FDGB Ferienheim. Ihr Motto bei ihren ungewöhnlichen Expeditionen lautete: "Nimm nichts mit - außer Deinen Bildern. Lass nichts da - außer Deinen Fußspuren." Nun haben beide das einzigartige Ergebnis ihrer Nachforschungen in diesem Bildband veröffentlicht: Auf 176 Seiten stellen sie ihre Lieblings-Lost-Places nicht nur mit vielen faszinierenden Fotos vor, sondern mit ausführlichen Beschreibungen und spannenden Schilderungen über die wechselvolle Geschichte der in Vergessenheit geratenen Gruselorte.... Fazit: Großartige Fotografien voll morbider Faszination und Ästhetik - ein wunderbarer und künstlerischer Bild- und Schmökerband für alle Fotografie-Fans!

Mit "Lost Places - Die Reise geht weiter" haben die die beiden mittlerweile einen zweiten Bildband vorgelegt! Ein Must-Have für alle Fans!

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2017

Verlag

Plaza

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

29,4/24,8/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2017

Verlag

Plaza

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

29,4/24,8/2 cm

Gewicht

1239 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95843-573-5

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beeindruckend

geheimerEichkater aus Essen am 22.10.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem hochwertig erstellten Bildband werden 12 Lost Places, die im Osten Deutschlands liegen, vorgestellt. Jeder dieser vergessenen Orte wird zunächst in einem Text beschrieben; man erfährt über frühere Nutzung, Umgestaltung, verschiedene Eigentümer und eine kurze Geschichte des Verfalls. Dem schließen sich professionelle Fotos an, die das jeweilige Objekt aus vielen verschiedenen Betrachtungswinkeln und Ecken zeigen. Beieindruckend wird der Verfall samt herabhängender Tapeten, Rost, zurückgelassenen Gegenständen und auch Zeichen der späteren Verwüstung, wie Graffiti, in Szene gestzt. Ob Fabrikantenvilla, Sanatorien, Jugenderholungsheim, ein verlassenes Dorf, ein Jägerhaus oder ein Truppenübungsplatz – bei allen erlebt man in Foto und Text einen Hauch ihrer Vergangenheit und Geschichte. Es sind Orte, die ich wahrscheinlich nie selber gefunden und erforscht hätte; umso interessanter finde ich ihre Darstellung hier im Buch. Zwangsläufig gesellt sich zu dem Betrachten und Nachfühlen nicht nur die Frage, warum diese Bauwerke nicht weiter geschätzt und gepflegt wurden, denn manchesmal sind es ja nur wenige Jahrzehnte, die diesen Verfall hervorgerufen haben. Für mich genauso unverständlich bleibt die gezielte Zerstörung wie Scheibeneinwerfen oder mit Farbe besprühen. Da beruhigt es mich schon ein wenig, dass für diejenigen Leser, die die Objekte nicht kennen, schwieriger sein könnte, sie zu finden. Dieses aufwändig gestaltete Buch zeigt den Verfall der vorgestellten vergessenen Orte sehr beeindruckend auf.

beeindruckend

geheimerEichkater aus Essen am 22.10.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem hochwertig erstellten Bildband werden 12 Lost Places, die im Osten Deutschlands liegen, vorgestellt. Jeder dieser vergessenen Orte wird zunächst in einem Text beschrieben; man erfährt über frühere Nutzung, Umgestaltung, verschiedene Eigentümer und eine kurze Geschichte des Verfalls. Dem schließen sich professionelle Fotos an, die das jeweilige Objekt aus vielen verschiedenen Betrachtungswinkeln und Ecken zeigen. Beieindruckend wird der Verfall samt herabhängender Tapeten, Rost, zurückgelassenen Gegenständen und auch Zeichen der späteren Verwüstung, wie Graffiti, in Szene gestzt. Ob Fabrikantenvilla, Sanatorien, Jugenderholungsheim, ein verlassenes Dorf, ein Jägerhaus oder ein Truppenübungsplatz – bei allen erlebt man in Foto und Text einen Hauch ihrer Vergangenheit und Geschichte. Es sind Orte, die ich wahrscheinlich nie selber gefunden und erforscht hätte; umso interessanter finde ich ihre Darstellung hier im Buch. Zwangsläufig gesellt sich zu dem Betrachten und Nachfühlen nicht nur die Frage, warum diese Bauwerke nicht weiter geschätzt und gepflegt wurden, denn manchesmal sind es ja nur wenige Jahrzehnte, die diesen Verfall hervorgerufen haben. Für mich genauso unverständlich bleibt die gezielte Zerstörung wie Scheibeneinwerfen oder mit Farbe besprühen. Da beruhigt es mich schon ein wenig, dass für diejenigen Leser, die die Objekte nicht kennen, schwieriger sein könnte, sie zu finden. Dieses aufwändig gestaltete Buch zeigt den Verfall der vorgestellten vergessenen Orte sehr beeindruckend auf.

12 vergessene Orte in einem Bildband vereint

Leuchtturmwaerterin aus Bad Emstal am 10.10.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autor und Fotograf haben in diesem Bildband 12 verschiedene Lost Places für die Welt "sichtbar" gemacht. Die Aufmachung des Bildbands ist sehr hübsch. Tolles Papier, auf dem die Bilder super zur Geltung kommen, eine Fadenbindung, damit die Seiten richtig zusammenhalten und ein großzügiger Satzspiegel geben dem Buch ein hochwertiges Auftreten. Zu Beginn jeder Location gibt es eine kurze Zusammenfassung darüber wann das Objekt erbaut, wie es genutzt und wann es schließlich aufgegeben wurde. Durch diese Texte erfährt man nicht nur etwas über die Gebäude, sondern auch Hintergrundinfos zu geschichtlichen Zusammenhängen, gerade über die Zeit während des DDR-Regimes. Das finde ich persönlich super, denn über den 2. Weltkrieg weiß man doch sehr viel, aber über die Zeit der Besatzungszonen konnte ich so noch einiges Neues erfahren. Danach kommen einige Seiten mit Bildern des jeweiligen Ortes. Ich bin keine Fotografin und kann daher nur wenig zur Qualität der Bilder sagen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass manche Bilder (für meinen Geschmack) zu sehr nachbearbeitet wurden. Ich bin kein Fan von Weichzeichnern und mag auch übertrieben hervorgehobene Farben nicht so. Allerdings ist das tatsächlich Geschmacksache. Einige Objekte kenne ich bereits aus Videos oder anderen Bildbänden, doch gab es auch Orte, die mir vollkommen neu waren. So habe ich alles mit großem Interesse gelesen und kann dieses Buch Fans von "Vergessenen Orten" wirklich empfehlen. Ich gebe diesem Bildband 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nachfolgenden Band, der bereits im Regal auf mich wartet.

12 vergessene Orte in einem Bildband vereint

Leuchtturmwaerterin aus Bad Emstal am 10.10.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autor und Fotograf haben in diesem Bildband 12 verschiedene Lost Places für die Welt "sichtbar" gemacht. Die Aufmachung des Bildbands ist sehr hübsch. Tolles Papier, auf dem die Bilder super zur Geltung kommen, eine Fadenbindung, damit die Seiten richtig zusammenhalten und ein großzügiger Satzspiegel geben dem Buch ein hochwertiges Auftreten. Zu Beginn jeder Location gibt es eine kurze Zusammenfassung darüber wann das Objekt erbaut, wie es genutzt und wann es schließlich aufgegeben wurde. Durch diese Texte erfährt man nicht nur etwas über die Gebäude, sondern auch Hintergrundinfos zu geschichtlichen Zusammenhängen, gerade über die Zeit während des DDR-Regimes. Das finde ich persönlich super, denn über den 2. Weltkrieg weiß man doch sehr viel, aber über die Zeit der Besatzungszonen konnte ich so noch einiges Neues erfahren. Danach kommen einige Seiten mit Bildern des jeweiligen Ortes. Ich bin keine Fotografin und kann daher nur wenig zur Qualität der Bilder sagen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass manche Bilder (für meinen Geschmack) zu sehr nachbearbeitet wurden. Ich bin kein Fan von Weichzeichnern und mag auch übertrieben hervorgehobene Farben nicht so. Allerdings ist das tatsächlich Geschmacksache. Einige Objekte kenne ich bereits aus Videos oder anderen Bildbänden, doch gab es auch Orte, die mir vollkommen neu waren. So habe ich alles mit großem Interesse gelesen und kann dieses Buch Fans von "Vergessenen Orten" wirklich empfehlen. Ich gebe diesem Bildband 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nachfolgenden Band, der bereits im Regal auf mich wartet.

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Lost Places

von Mike Vogler

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Lost Places liegen zur Zeit voll im (Foto-)Trend. Dies ist ein toller Bildband mit interessanten Geschichten!
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Lost Places liegen zur Zeit voll im (Foto-)Trend. Dies ist ein toller Bildband mit interessanten Geschichten!

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von Mike Vogler

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"Lost Place", das klingt für die meisten Menschen zunächst sicherlich geheimnisvoll, vielleicht sogar unheimlich. Sinngemäß heißt es auf Deutsch "Vergessener Ort". Was ist unter einem "Lost Place" zu verstehen? In der Mehrzahl handelt es sich um Objekte, deren ursprüngliche Nutzung aufgegeben wurde und die aufgrund fehlender Neunutzung dem Verfall preisgegeben sind. Unter der Bezeichnung "Lost Place" findet sich eine Vielzahl von Örtlichkeiten und Lokalitäten. Das können ehemalige Militäranlagen sein, nicht mehr genutzte Gesundheitseinrichtungen, wie Krankenhäuser oder Sanatorien, und ehemalige Industrieanlagen. Auch leer stehende Villen und Häuser, Erholungsheime, Hotels und ganze Dörfer gehören zum Themenspektrum der "Vergessenen Orte". Eines haben diese Örtlichkeiten gemeinsam: Sie wurden in ihrem Ursprung für ganz alltägliche Zwecke errichtet, haben aber durch ihren zum Teil seit Jahrzehnten andauernden Leerstand und den damit einhergehenden Verfall einen ganz eigenen, morbiden Charme entwickelt. In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland eine regelrechte Szene entwickelt, die als "Urban Exploration" bezeichnet wird. Die Motivation der sogenannten "Urbexer" liegt in der Suche und dem fotografischen Dokumentieren der "Lost Places". Viele "Urbexer" sehen ihr, zum Teil nicht ungefährliches, Hobby als willkommene Zivilisationsflucht aus dem immer stressiger und technisierter werdenden Alltag. Die zunehmende Verwilderung der Objekte, auch durch die Rückeroberung durch die Natur bedingt, übt eine Faszination aus, für die sich die "Urbexer" begeistern. Innerhalb der Urban-Exploration-Szene herrscht ein strenger Kodex, der sich am besten mit dem Slogan "Nimm nichts mit - außer Deinen Bildern. Lass nichts da - außer Deinen Fußspuren!" beschreiben lässt. Echte "Urbexer" verändern nichts an den besuchten Örtlichkeiten, hinterlassen keinen Müll und verhalten sich bei ihren Expeditionen unauffällig. Die genaue Lage der jeweiligen Objekte wird nur vertraulich und innerhalb der Szene weitergegeben, um der Zerstörung durch unvernünftige Zeitgenossen vorzubeugen. "Urban Exploration" ist jedoch kein bloßes Hobby, sondern muss zum Teil auch als historische Arbeit betrachtet werden. Viele der "Lost Places" werden irgendwann einmal abgerissen und verschwinden so unbemerkt. Das fotografische Dokumentieren und die schriftlichen Aufzeichnungen über die "Vergessenen Orte" dienen also durchaus einem guten Zweck. Mike Vogler und Thor Larsson Lundberg, die Verfasser des vorliegenden Bildbandes, haben es sich zum Ziel gesetzt, die Faszination und Ausstrahlung von "Vergessenen Orten" einem breiteren Publikum zu präsentieren. Das geschieht jedoch auf eine bewusst anonymisierte Weise, um die ausgewählten Örtlichkeiten im Sinne des Urbexer- Kodex zu schützen. Da einige der hier präsentierten "Lost Places" mittlerweile abgerissen wurden, leisten die Verfasser einen wichtigen Beitrag dazu, dass ein Teil lokaler deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.
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