Aufmerksame Leser wissen bereits, wie sich die belesene und zielstrebige Isabella auf den historischen Weg gemacht hat, der sie eines Tages zur führenden Drachenforscherin der Welt machen würde. In diesem beeindruckend offenherzigen Nachfolger blickt Lady Trent auf die nächsten Schritte ihrer glorreichen (und gelegentlich skandalösen) Karriere zurück.
Drei Jahre nach ihrer schicksalhaften Reise durch die abschreckenden Gebirge von Vystrana ignoriert Lady Trent gängige Konventionen und bricht zu einer Expedition auf, die sie auf den wilden, kriegszerrütteten Kontinent Erga führt. Dort liegt die Heimat solch exotischer Drachenarten wie die Grasschlangen der Savanne, Baumschlangen und die geheimnisvollste von allen, die legendären Sumpfwürmer der Tropen.
Die Expedition gestaltet sich als schwierig. In Begleitung einer alten Freundin und einer Thronerbin auf der Flucht, muss sich Isabella drückender Hitze, gnadenlosen Fiebern, Palastintrigen, Klatsch und Tratsch und anderen Bedrohungen stellen, um ihre grenzenlose Faszination alles Drachen betreffende zu befriedigen. Selbst wenn sie dafür tief in den verbotenen Dschungel vordringen muss, der gemeinhin die Grüne Hölle genannt wird. Dort werden ihr Mut, ihr Einfallsreichtum und ihre wissenschaftliche Neugierde auf Proben gestellt, wie sie es bislang noch nicht erlebt hat.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Eine gelungene Fortsetzung! Ich bin immer mehr fasziniert von der Reihe, dem Worldbuildung. Einfach fantastisch, für jeden Drachen-Liebhaber ein muss. Ganz groß!
Sue
aus Uelzen
4/5
22.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine gelungene Fortsetzung von Isabellas Abenteuern
"Haben Sie je an einem Abgrund gestanden und plötzliche Furcht verspürt, nicht, dass Sie fallen würden, sondern dass Sie sich hinabstürzen würden? Dass die Instinkte, die unser Leben erhalten, für diesen einen entscheidenden Moment versagen würden und Sie in der Zwischenzeit ohne ersichtlichen Grund nach vorne treten und Ihren eigenen Tod suchen würden?"
In Marie Brennans zweiten Band von Lady Trents Memoiren, "Der Wendekreis der Schlangen", stellt sich Lady Isabella Trent genau diese Fragen.
In ihrem zweiten Buch ihrer Memoiren berichtet Lady Trent nun von ihrer Expedition in die "Grüne Hölle" - wie die Moulish den Regenwald ihres Landes Mouleen nennen. Selbstverständlich sponsert der gute und exzentrische Lord Hilford diese Expedition wieder und nach vielem Hin und Her mit den Behörden, kann die Expedition drei Jahre nach ihrer Rückkehr aus Vystrana endlich starten. Auch Tom Wilker ist wieder mit von der Partie, Lord Hilford jedoch ist verhindert, stattdessen begibt sich seine Enkelin Natalie Oscott mit auf diese gefährliche Abenteuer. Und natürlich eckt Lady Trent gesellschaftlich wieder an ... um nicht zu sagen ihr Verhalten ist skandalös! Doch Isabella schert sich einen Teufel um dieses Getratsche - dafür ist ihre wissenschaftliche Neugier einfach zu groß - doch diese Neugier kam ihr einmal mehr teuer zu stehen: So fand sich Lady Isabella nicht nur in der gnadenlosen Hitze des Urwalds wieder, sondern hatte auch körperlich sehr zu leiden und zu allem Überfluss wurde sie auch noch in die Intrigen der königlichen Familie hineingezogen...
Isabellas Memoiren haben mir auch dieses Mal wieder gut gefallen. Vor allem ihre unverblümte und direkte Art behagt mir sehr und ich so glaube ich, würden wir uns prächtig verstehen, sollte sich jemals die Gelegenheit ergeben sich persönlich zu treffen.
Für Drachenfans, die mit der viktorianischen Ausdrucksweise keinerlei Probleme haben und sich gerne in persönliche Aufzeichnungen vertiefen, ist dies eine empfehlenswerte Lektüre.
Christina P.
aus Hamburg
4/5
24.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Abenteuer in der Grünen Hölle
Im zweiten Band ihrer Memoiren beschreibt die Natur- und Drachenforscherin Lady Trent ihre zweite Expedition auf den Kontinent Erga, um die dortigen Drachenarten zu erforschen.
Seit dem letzten Band sind gerade mal rund drei Jahre vergangen, Isabella lebt als Witwe und junge Mutter in ihrem Heim in Scirland, welches dem viktorianischen England ähnelt. Statt die typische Mutterrolle einzunehmen widmet sie sich jedoch verstärkt der Naturforschung und finanziert einen Chemiker, der die Knochenfunde aus Band 1 untersuchen sowie ein vergleichbares Material synthetisieren soll, um die Drachenpopulation zu schützen. Als eine erneute Expedition ansteht, reist sie mit Lord Hilfords Assistenten Thomas Wilker sowie Natalie Oscott, der Enkelin des Lords, nach Erga, einem fiktiven Kontinent, welcher mit unserem Afrika vergleichbar ist. Neben wirtschaftlichen und politischen Stolpersteinen ist in diesem Band vor allem der lange Aufenthalt in der Grünen Hölle das Hauptthema, in welcher die drei lernen, sich dem tropischen Dschungel anzupassen und zu überleben.
Im Vergleich zum ersten Band ist der zweite Band um einiges spannender, da die lange Vorgeschichte ihrer Kindheit entfällt. Zudem wirkt Isabella mittlerweile etwas selbstsicherer, was sich in ihren Memoiren niederschlägt. Mir hat am meisten das Abenteuer in der grünen Hölle gefallen, wobei die Expeditionsgruppe auf dem Kontinent Erga neben politischen Problemen vor allem die dortigen Kulturen und deren Sitten kennenlernen und sich ihnen anpassen muss, bevor es überhaupt in die Grüne Hölle geht. Auch die Drachen waren diesmal nicht bloß Randerscheinung, sondern kamen vermehrt vor.
Was mich jedoch sehr störte, waren die vielen Fantasiebegriffe der Autorin für Länder, Völker, politische Titel, Monate etc, die diesmal wirklich vermehrt in den Raum geworfen wurden, größtenteils allerdings ohne Erklärung. Mal so als fiktives Beispiel: Wenn die Protagonistin im Monat Blabla auf den Bingi und dessen Benge vom Volk der Bongo im Land Bungu trifft, der verfeindet ist mit den Völkern Pingi und Pongo und deren Panga und Penge, vergeht mir doch schnell die Lust, da einfach keinerlei Nachvollziehbarkeit gegeben ist. Das hat den Charakter der Sprache von Kindern, denen man beim Spielen in der Sandkiste zuhört, aber in einem Roman sind solche erdachten Begriffe ohne jegliches Glossar einfach nur nervig und führen dazu, dass ich die betreffenden Passagen überlese, da ich eh kaum weiß, was das bedeuten soll. Die vielen, teils unaussprechlich anmutenden Namen der Bewohner Ergas machten das Ganze nicht besser.
Eine unterhaltsame Fortsetzung, welche diesmal deutlich spannender ist, jedoch mit verwirrenden Fantasiebegriffen den Lesespaß unnötig reduziert.
Christina P.
aus Hamburg
4/5
24.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Abenteuer in der Grünen Hölle…
Abenteuer in der Grünen Hölle Im zweiten Band ihrer Memoiren beschreibt die Natur- und Drachenforscherin Lady Trent ihre zweite Expedition auf den Kontinent Erga, um die dortigen Drachenarten zu erforschen. Seit dem letzten Band sind gerade mal rund drei Jahre vergangen, Isabella lebt als Witwe und junge Mutter in ihrem Heim in Scirland, welches dem viktorianischen England ähnelt. Statt die typische Mutterrolle einzunehmen widmet sie sich jedoch verstärkt der Naturforschung und finanziert einen Chemiker, der die Knochenfunde aus Band 1 untersuchen sowie ein vergleichbares Material synthetisieren soll, um die Drachenpopulation zu schützen. Als eine erneute Expedition ansteht, reist sie mit Lord Hilfords Assistenten Thomas Wilker sowie Natalie Oscott, der Enkelin des Lords, nach Erga, einem fiktiven Kontinent, welcher mit unserem Afrika vergleichbar ist. Neben wirtschaftlichen und politischen Stolpersteinen ist in diesem Band vor allem der lange Aufenthalt in der Grünen Hölle das Hauptthema, in welcher die drei lernen, sich dem tropischen Dschungel anzupassen und zu überleben. Im Vergleich zum ersten Band ist der zweite Band um einiges spannender, da die lange Vorgeschichte ihrer Kindheit entfällt. Zudem wirkt Isabella mittlerweile etwas selbstsicherer, was sich in ihren Memoiren niederschlägt. Mir hat am meisten das Abenteuer in der grünen Hölle gefallen, wobei die Expeditionsgruppe auf dem Kontinent Erga neben politischen Problemen vor allem die dortigen Kulturen und deren Sitten kennenlernen und sich ihnen anpassen muss, bevor es überhaupt in die Grüne Hölle geht. Auch die Drachen waren diesmal nicht bloß Randerscheinung, sondern kamen vermehrt vor. Was mich jedoch sehr störte, waren die vielen Fantasiebegriffe der Autorin für Länder, Völker, politische Titel, Monate etc, die diesmal wirklich vermehrt in den Raum geworfen wurden, größtenteils allerdings ohne Erklärung. Mal so als fiktives Beispiel: Wenn die Protagonistin im Monat Blabla auf den Bingi und dessen Benge vom Volk der Bongo im Land Bungu trifft, der verfeindet ist mit den Völkern Pingi und Pongo und deren Panga und Penge, vergeht mir doch schnell die Lust, da einfach keinerlei Nachvollziehbarkeit gegeben ist. Das hat den Charakter der Sprache von Kindern, denen man beim Spielen in der Sandkiste zuhört, aber in einem Roman sind solche erdachten Begriffe ohne jegliches Glossar einfach nur nervig und führen dazu, dass ich die betreffenden Passagen überlese, da ich eh kaum weiß, was das bedeuten soll. Die vielen, teils unaussprechlich anmutenden Namen der Bewohner Ergas machten das Ganze nicht besser. Eine unterhaltsame Fortsetzung, welche diesmal deutlich spannender ist, jedoch mit verwirrenden Fantasiebegriffen den Lesespaß unnötig reduziert.
Bewertung
aus Nack
4/5
07.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Historisch und unterhaltsam
Wir beginnen knapp zwei Jahre nach den Ereignissen aus Buch eins. Isabella Trent ist etwas erwachsener geworden und erzählt im ersten Teil ihrer Memoiren viel von ihrer aktuellen Situation mit ihrer Familie, ihrem Sohn, ihrer Forschung und der Planung der Expedition. Diese führt sie nach Eriga, wo die politische Situation durchaus etwas komplizierter ist. Aus diesem Grund und der Tatsache das sie ihren Sohn alleine lässt um sich in eine so gefährliche Unternehmung zu stürzen, ist ihre Mutter wenig begeistert von dem Vorhaben. Doch natürlich hält das Isabella nicht davon ab, die Expedition durchzuführen. Doch bis das Schiff ablegt muss sich Isabella noch mit einem Diebstahl und einer anderen Familienfehde beschäftigen. Dementsprechend rücken die Drachen etwas in den Hintergrund. Sie nehmen wieder den Platz der wenig erforschten Spezies ein, tauchen in diesem Band aber weniger auf, als ich es mir erhofft hätte.
Die Welt, die Umgebung und die Geschichte an sich ist wieder sehr gut ausgearbeitet, sehr detailreich und dadurch auch nichts für zum „zwischendurch“ lesen. Sogar das Schiff mit dem Isabella und ihre Begleiter reisen bekommt eine kleine Backround Story. Nach einigen Seiten Planung, Familienfehden, und der Verfolgung eines Diebes geht es dann endlich los, schneller als gedacht und das Buch nimmt Fahrt auf. Ich fiebere mit und freue mich, bin gespannt auf das was kommt.
Die Expedition ist spannend, durchzogen von Krankheit, Intrigen, Tratsch, Forschung und Politik – soviel kann ich schon sagen. Im Zielhafen angekommen werden wir mit einer absolut anderen Kultur und den Einheimischen konfrontiert, die individueller sind und wirklich schön beschrieben werde. Durch Detailverliebtheit zeigt die Autorin erneut die Familienverhältnisse und auch Bräuche sind schön beschrieben und authentisch ausgearbeitet. Leider muss ich gestehen das die Fremden Namen, die Politischen Verhältnisse und die „Kriegsparteien“ im Land mich irgendwann einfach nur noch verwirrt haben. Das liegt leider wahrscheinlich auch an meiner mangelnden Konzentration in den letzten Tagen.
Wie oben schon angedeutet muss sich Isabella neben ihrer Forschung auch wieder mit Politik rumschlagen und kommt nicht umhin, diverse Bräuche und Eigenarten der Einheimischen mit zu machen, um den Frieden aufrecht zu erhalten. Spannend wird es als Isabella mit ihren Begleitern ins Mouleen reist – eine Art Sumpf/Dschungellandschaft mit ganz anderen Eingeboren und einigen Gefahren. Mehrmals müssen wir um die Gesundheit unserer Charaktere fürchten. Im Dschungel selber zieht sich die Handlung etwas, ich wartete auf die Drachen, die leider seltener vorkamen und wenn, dann ging der Moment viel zu schnell vorbei. Dennoch gab es viele spannende Momente und Szenen, da sich Isabella oftmals in sehr schwierige Situationen stürzt. Cliffhanger gibt es so nicht, aber die spannenden Szenen dafür umso mehr. Auch die Charakterkonstruktion aus Thomas Wilker, Nathalie Oscott und Isabella Trent ist gut gewählt und passend. Das Ende kommt dann schnell nach dem Höhepunkt der Spannung und gibt einen kleinen, aber feinen Ausblick auf Band drei.
Charaktere
Lady Isabella Trent ist, ihrer Zeit angepasst gewohnt wortgewannt und hat ihre spitze Zunge und ihren Wissenschaftlichen Geist nicht verloren. Ihr Sohn Jacob nimmt leider eine sehr kleine Rolle ein, zumindest am Anfang und am Ende hätte ich mir da etwas mehr gewünscht.
Neben Isabella treffen wir auch wieder bekannte Gesichter. Maxwell Oscott, welchen wir in Band eins eher unter Lord Hilford kannten. Er fördert Isabellas Expeditionen und Forschungen und ebenso erhält sie wieder Gesellschaft von Mr. Thomas Wilker. Aber auch etwas unbekanntere Charaktere wie Natalie Oscott, die Enkelin von Lord Hilford, treten mehr in den Fokus. Eine große Ausarbeitung der Charaktere erfolgt meist „im Nebensatz“, ist aber auch nicht ausführlicher notwendig.
Die Fremden Charaktere auf Eriga sind unheimlich spannende und außergewöhnliche Charaktere, die wirklich gut getroffen sind. Sie erinnern mich, ebenso wie die Umwelt, an die Afrikanischen Ureinwohner und deren Dschungel.
Neben „freundlichen“ Charakteren wird Isabella auch mit Jägern konfrontiert, die nur zum Spaß jagen – Menschen die Isabella ganz und gar nicht leiden kann.
Schreibstil und Erzählweise
Die Erzählweise ist, wie im vorhergehenden Band, wieder sehr hochgestochen und der Zeit, sowie dem Stand und Charakter von Isabella angepasst. Das Buch ist in Teile aufgeteilt, an deren Beginn in einem kurzen Satz der Inhalt grob umrissen wird. Ebenso wird vor jedem Kapitel mit Stichworten die wichtigsten Ereignisse beschrieben.
Erzählt ist wieder alles direkt von Isabella, eben wie Memoiren geschrieben werden. Hin und wieder kehrt sie zurück in die Gegenwart: „Ich war seit fast zwanzig Jahren nicht mehr…..“, was im ersten Moment etwas verwirrend ist, aber dann das ganze nur noch authentischer macht.
Ansonsten ist der Schreibstil gut und super flüssig lesbar, trotz einer recht Anspruchsvollen Art.
Fazit
Wundervolle Charaktere, eine außergewöhnliche Welt und eine absolut tolle Detailverliebtheit. Leider war diese Detailverliebtheit etwas zu viel für mich und auch die Drachen kommen mir zu wenig vor. Der Schreibstil ist gewohnt super, flüssig und außergewöhnlich.
Wer historische, anspruchsvolle Fantasy mag, dem empfehle ich dieses Buch. Trotz der wenigen Drachenauftritte, empfehle ich die Bücher.
Aus diesem Grund gebe ich dem Buch 4,0 von 5,0 Sternen.
Die zweite Forschungsreise der Lady Trent entführt uns in einen wilden Dschungel zu seinen liebenswerten Bewohnern und Abenteuern. Wieder lernen wir neue Drachenarten kennen und Lady Trent lässt sich in politische Verwirrungen verwickeln.
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