Grundüberlegungen zum quantitativen Wachstum. Kann es ein stetiges Wachstum real geben?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.12.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
366 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668368088
Ausgangspunkt und Grundlage des Kapitalismus ist die endlose Akkumulation von Kapital. Dabei wird vorhandenes Kapital mit dem Ziel produktiv eingesetzt, Gewinne zu erzielen, welche dann teilweise reinvestiert, also wieder dem Kapitalstock zugeführt werden, damit in der nächsten Periode noch höhere Gewinne erzielt werden können, die dann partiell wiederum dem Kapitalstock zufließen usw.. In einem realwirtschaftlichen Kapitalismus werden also in einer endlosen Reihe mit dem Einsatz von Geld, Waren bzw. Dienstleistungen produziert um durch deren Verkauf dann noch mehr Geld zur Verfügung zu haben um es wiederum in die Produktion von Waren bzw. Dienstleistungen zu investieren (Schema: G¿W¿G'¿W'¿G''¿W''¿.....). Der Finanzkapitalismus versucht sich den Umweg über die Produktion von Waren oder Dienstleistungen zu ersparen, indem Geld direkt eingesetzt wird um noch mehr Geld zu verdienen (Schema: G¿G'¿G''¿.....). Die grundsätzliche Logik ist jedoch die gleiche. Dieses Grundschema gilt für alle Ausprägungen des Kapitalismus, sowohl für einen marktradikaleren angloamerikanischen Kapitalismus, für die sogenannte kontinentaleuropäische Soziale Marktwirtschaft, aber auch für jenen Staatskapitalismus (Lenin) wie ihn der bekannte Sowjetkommunismus verkörperte.
Erkennbar wird hier ein exponentielles quantitatives Wachstumsschema, wie es in der bekannten Zinseszinsformel (Kt = K0 * (1+i)^t) mathematisch abgebildet wird.
Anhand von vier Typen von Produktionsfaktoren zunächst von der Inputseite her als Gedankenexperiment diskutiert, ob überhaupt Möglichkeiten bestehen könnten, dauerhaft exponentiell zu wachsen. In einem zweiten Schritt wird die Output- und die Absatzsseite beleuchtet. Im Zuge des Gedankenexperimentes werden hier die Dinge bis zum Exzess zu Ende gedacht.
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