Produktbild: Das Ende

Das Ende Von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe

Aus der Reihe Blaue Reihe
1

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.08.2017

Verlag

Meiner, F

Seitenzahl

118

Maße (L/B/H)

12,4/20,6/0,9 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Royalblau

Auflage

2. erweiterte u. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7873-3188-8

Beschreibung

Rezension

»Fuller ist ein glänzender Stilist … stark ist er vor allem in Anamnese und Diagnose unserer real existierenden ökologischen Verhältnisse.« Badische Zeitung
»Vielleicht bewirkt Fullers Ankündigung eines unabwendbaren Endes paradoxerweise das Gegenteil von Hoffnungslosigkeit. Und vielleicht ist genau dies einkalkuliert: dass die schockhafte Einsicht kollektive Wirkung hat. Denn gerade der Einzelne gibt die Vorstellung, dass es immer weitergehe, nicht so leicht auf.« Elisa Primavera-Lévy, DIE ZEIT 6 (2018)
»Lesenswert und topaktuell für sowohl ökologisch als auch philosophisch Interessierte.« Fabian Moos SJ, Stimmen der Zeit 4,2018
»Sich mit dem Unvermeidlichen abzufinden ist das letzte, was bleibt … Diese stille, unaufgeregte Reaktion macht das Buch eindrucksvoller als die laute Sprache, in der die Apokalyptiker, insbesondere die deutschen, für ihre Sache eintreten.« Frankfurter Allgemeine
»Fuller plädiert in seinem brillant geschriebenen Essay für Ehrlichkeit. Die Lage ist aussichtslos … Seine Haltung erinnert an Camus: Gerade weil das Leben absurd ist, macht Moral Sinn.« Udo Marquardt, Radio Freiburg

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.08.2017

Verlag

Meiner, F

Seitenzahl

118

Maße (L/B/H)

12,4/20,6/0,9 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Royalblau

Auflage

2. erweiterte u. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7873-3188-8

Herstelleradresse

Meiner Felix Verlag GmbH
Richardstr. 47
22081 Hamburg
DE

Email: garbers@meiner.de

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Das Ende - Von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe

Bewertung am 11.11.2021

Bewertungsnummer: 1604378

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ende ist nah! Was jahrtausendelang von Untergangspredigern, christlichen Apokalyptikern und jüngst von Klimaforschern beschworen wurde und wird, ist jetzt tatsächlich imminent. Gregory Fullers bemerkenswert hellsichtiger Essay aus dem Jahre 1993 wurde jüngst neu aufgelegt, überarbeitet und ergänzt und zeigt deutlicher denn je: Der Mensch hat ausgespielt. Mit Feuereifer zerstören wir seit dem Paläolithikum unsere Lebensgrundlagen, und seit vielleicht hundert Jahren haben wir die Mittel, uns auch im ganz großen Stil zu vernichten. Die Ökosphäre ächzt an allen Ecken und Enden, und inzwischen ist es keine Frage mehr, OB wir aussterben, sondern nur noch wie viele Generationen wir noch haben, ehe wir uns selbst vom Erdball fegen.Wie also umgehen mit dem sicheren Wissen des nahenden Untergangs? Verzweiflung? Menschenhass? Hedonistische Ausschweifung und Verdrängung? Oder gar einfach alles leugnen und als „chinese hoax“ abtun wie der amerikanische Präsident? Nichts davon, so Fuller. Es hilft nur eine gelassene Akzeptanz dessen, was da kommen mag. Das Universum hat keinen höheren Sinn und keiner wird uns nachtrauern. Engagieren Sie sich im Kleinen, genießen Sie die Zeit, die uns noch bleibt, kümmern Sie sich um ihre Lieben.Für mich war dieses Buch tatsächlich eine aufbauende Lektüre. Wenn wir Menschen es schon in den Sand gesetzt haben, dann ist es jetzt auch sinnlos, sich noch die Haare zu raufen und zu klagen. Vergleichbar mit jemandem, der über die Klippe gesprungen ist, bleibt nur noch, den Fall zu genießen. Allemal besser, als sich mit verzweifelter Hoffnung an die Klippenwand zu krallen und die letzten Momente noch schmerzhafter zu machen.Für alle übrigens, die der Meinung sind „so schlimm werde es schon nicht werden“ ist dann noch das letzte Kapitel da, das noch einmal abgleicht, was sich seit 1993 zum Besseren und was zum Schlechteren gewandelt hat. Es sieht leider an beinahe jeder Front schlechter aus als gedacht und selbst der winzige Hoffnungsschimmer des Pariser Klimaabkommens ist mit dem Austritt der USA Makulatur. Von daher: Fröhliche Hoffnungslosigkeit! Ein Buchtipp von Konstantin Klaiber im Mai 2018

Das Ende - Von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe

Bewertung am 11.11.2021
Bewertungsnummer: 1604378
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ende ist nah! Was jahrtausendelang von Untergangspredigern, christlichen Apokalyptikern und jüngst von Klimaforschern beschworen wurde und wird, ist jetzt tatsächlich imminent. Gregory Fullers bemerkenswert hellsichtiger Essay aus dem Jahre 1993 wurde jüngst neu aufgelegt, überarbeitet und ergänzt und zeigt deutlicher denn je: Der Mensch hat ausgespielt. Mit Feuereifer zerstören wir seit dem Paläolithikum unsere Lebensgrundlagen, und seit vielleicht hundert Jahren haben wir die Mittel, uns auch im ganz großen Stil zu vernichten. Die Ökosphäre ächzt an allen Ecken und Enden, und inzwischen ist es keine Frage mehr, OB wir aussterben, sondern nur noch wie viele Generationen wir noch haben, ehe wir uns selbst vom Erdball fegen.Wie also umgehen mit dem sicheren Wissen des nahenden Untergangs? Verzweiflung? Menschenhass? Hedonistische Ausschweifung und Verdrängung? Oder gar einfach alles leugnen und als „chinese hoax“ abtun wie der amerikanische Präsident? Nichts davon, so Fuller. Es hilft nur eine gelassene Akzeptanz dessen, was da kommen mag. Das Universum hat keinen höheren Sinn und keiner wird uns nachtrauern. Engagieren Sie sich im Kleinen, genießen Sie die Zeit, die uns noch bleibt, kümmern Sie sich um ihre Lieben.Für mich war dieses Buch tatsächlich eine aufbauende Lektüre. Wenn wir Menschen es schon in den Sand gesetzt haben, dann ist es jetzt auch sinnlos, sich noch die Haare zu raufen und zu klagen. Vergleichbar mit jemandem, der über die Klippe gesprungen ist, bleibt nur noch, den Fall zu genießen. Allemal besser, als sich mit verzweifelter Hoffnung an die Klippenwand zu krallen und die letzten Momente noch schmerzhafter zu machen.Für alle übrigens, die der Meinung sind „so schlimm werde es schon nicht werden“ ist dann noch das letzte Kapitel da, das noch einmal abgleicht, was sich seit 1993 zum Besseren und was zum Schlechteren gewandelt hat. Es sieht leider an beinahe jeder Front schlechter aus als gedacht und selbst der winzige Hoffnungsschimmer des Pariser Klimaabkommens ist mit dem Austritt der USA Makulatur. Von daher: Fröhliche Hoffnungslosigkeit! Ein Buchtipp von Konstantin Klaiber im Mai 2018

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Das Ende

von Gregory Fuller

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