Die Politik Brasiliens nach dem 1. Weltkrieg
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Sprache:Deutsch
14,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.05.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
82 (Printausgabe)
Dateigröße
686 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668440159
Einleitend gebe ich eine kurze Retrospektive auf Brasiliens deutlich bescheidenere Rolle im Ersten Weltkrieg, "überspringe" die 1920er Jahre, um mit der ausführlichen Darstellung der "ersten Machtübernahme" durch Getúlio Vargas 1930 darzustellen, wie stark die innenpolitischen Spannungen zu dieser Zeit in Brasilien gewesen sind.
In dem von sozialen und wirtschaftlichen Krisen geschüttelten Land standen einander viele verschiedene ideologische Gruppierungen - oft feindlich - gegenüber, die sich in gewisser Weise gegenseitig neutralisierten: Kommunisten, Integralisten und die Anhänger der Aliança Liberal. Vor den Wahlen im Jahr 1937 herrschte eine gewisse Orientierungslosigkeit, die auch ein Machtvakuum war.
Es wird genauer zu zeigen sein, wie geschickt Vargas es verstand, hieraus seinen Aufstieg zum Alleinherrscher durchzusetzen.
Wie er sich der - seit Niederschlagen der Kommunistischen Erhebung im Jahre 1935 - stärksten politischen Kraft, der Integralisten bediente, deren Partei, die "AIB", für seinen Aufstieg benutzte, um sie danach einfach fallen zu lassen.
Das Ergebnis ist eine speziell brasilianische Form autoritärer Herrschaft, der "Estado Novo".
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