Anthropomorphismus und Explikation der Lebendigkeit von Pflanzen in der Literatur
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.03.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
234 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656613015
Schon immer haben sich Wissenschaftler mit der Frage beschäftigt, ob Pflanzen ähnliche Empfindungen haben können wie Menschen oder ob sie sogar eine "Seele" besitzen. Die Wissenschaft stuft die Pflanzen als lebendig ein, da sie alle Eigenschaften eines Lebewesens (Fortpflanzung, Vererbung, Wachstum, Ernährung, Atmung, Bewegung und Reizbarkeit) besitzt. Diese Merkmale und deren Prozesse laufen bei Pflanzen aber so langsam und fast unsichtbar ab, dass die Vorstellung, eine Pflanze könne Gefühle haben oder Schmerz empfinden, sehr schwer fällt. Solche Vorstellungen werden vor allem in der Kinderliteratur verarbeitet und enden nicht selten in Gruselgeschichten. Dabei lassen sich zwei unterschiedliche Konzepte feststellen, die viele Autoren in ihren Geschichten einhalten. Einerseits wird die Lebendigkeit von Pflanzen betont, indem eine Eigenschaft von Lebewesen, die bei Pflanzen nicht vorhanden oder nicht sichtbar ist, explizit gemacht wird. Andererseits wird das rhetorische Mittel der Personifikation/des Antropomorphismus benutzt, indem die Erzählinstanz eine oder mehrere Pflanzen sprechen lässt und diese dadurch beseelt werden.
In dieser Arbeit sollen beide Konzepte anhand von je zwei Literaturbeispielen analysiert werden, um herauszufinden, ob sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen lassen, die beiden innewohnen. Gibt es eine geschlechtsspezifische Aufteilung für entsprechende Pflanzengattungen? Welche Eigenschaften werden ihnen zugeordnet? Welche Merkmale lassen sich in der Kinderbuchliteratur erkennen?
Die Lebendigkeitsbetonung von Pflanzen soll anhand eines Ausschnitts von Lev N. Tolstois "Die drei Tode" und Roald Dahls "Der Lautforscher" untersucht werden. Der Ausschnitt aus "Die drei Tode" zeigt die Darstellung des Todes eines Baumes, der in der Geschichte als der dritte Tod neben zwei menschlichen Todesdarstellungen gezählt wird. "Der Lautforscher" wird als Beispiel verwendet, um die Frage der Schmerzempfindung von Pflanzen zu diskutieren.
Die Personifizierung von Pflanzen wird durch die Beispiele Antoine de Saint- Exupérys "Der Kleine Prinz" und Hans Christian Andersens "Der Tannenbaum" erforscht. Aus dem "Kleinen Prinzen" soll die Figur der Rose aufgegriffen und auf ihre vermenschlichten, weiblichen Eigenschaften untersucht werden.
Die Begriffe Personifikation und Anthropomorphismus bzw. Personifizierung und Anthropomorphisierung sollen in der Untersuchung gleichwertig verwendet werden.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice