Die kritische Periode beim Fremdspracherwerb. Auswertung der Studien nach Johnson/Newport, Flege/Munro/MacKay und DeKeyser
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.05.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
695 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668439450
Durch die vielen verschiedenen Krisen und Kriege auf der Welt sind heutzutage sehr viele Menschen auf der Flucht. Die Zahl der Anträge auf Asyl ist alleine in Deutschland in den letzten 8 Jahren fast um das Zehnfache gestiegen. Für viele der Flüchtlinge besteht keine Möglichkeit, in ihr Heimatland zurückzukehren; sie müssen sich also ein neues Leben in einem Land aufbauen, dessen Sprache und Kultur ihnen fremd ist. Der erste Schritt, um sich zurechtzufinden, ist der Erwerb der Sprache, da Sprache das wichtigste Mittel für eine erfolgreiche Integration darstellt. Doch ist es überhaupt möglich, im Erwachsenenalter eine Fremdsprache auf einem hohen Niveau zu erlernen? Und wie verhält es sich mit den Kindern, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen? Wann ist für sie der beste Zeitpunkt, um die neue Fremdsprache zu lernen?
Dies führt zu der Frage, ob es eine kritische Periode beim Sprachenerwerb gibt, nach der die Fremdsprache nicht mehr erlernt werden kann. Die Hypothese der kritischen Periode ist - seit ihrer Einführung von Penfield und Roberts (1959) und ihrer weiteren Erforschung durch den Linguisten und Neurologen Eric Lenneberg - eines der interessantesten Gebiete der Spracherwerbsforschung und Gegenstand kontroverser Diskussionen. Es gibt zahlreiche Studien zu diesem Thema, deren Ergebnisse die Existenz einer kritischen Periode entweder bestätigen oder anzweifeln. Forschung in diesem Gebiet kann also dabei helfen, festzustellen, inwieweit eine Fremdsprache im Erwachsenenalter erlernt werden kann und wann es am sinnvollsten ist, Kinder an eine Fremdsprache heranzuführen. Doch dieses Thema ist nicht nur für Flüchtlingspolitik und Wissenschaft relevant. Auch in der Wirtschaft spielt es eine große Rolle, da Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englischkenntnisse, immer wichtiger werden. Ob beruflich oder gesellschaftlich; sie sind fast überall eine Voraussetzung.
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