Produktbild: Fisch-Mafia

Fisch-Mafia Die Jagd nach den skrupellosen Geschäftemachern auf unseren Weltmeeren

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

339 (Printausgabe)

Dateigröße

17073 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jakten på Thunder

Übersetzt von

Lothar Schneider

Sprache

Deutsch

EAN

9783593436845

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PDF

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

339 (Printausgabe)

Dateigröße

17073 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jakten på Thunder

Übersetzt von

Lothar Schneider

Sprache

Deutsch

EAN

9783593436845

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  • Dr_ M

    aus Sachsen

    5/5

    14.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Aktivisten" gegen "la mafia gallega"

    Seit langem war bekannt, dass gewisse Trawler im Südpolarmeer den schwarzen Seehecht (oder Antarktisdorsch) in einem Gebiet fischen, wo dies verboten ist. Offenbar ist dieser Fisch eine Delikatesse, für die viel Geld bezahlt wird. Zum Fischen benutzt man mehrere Kilometer lange Netze, die bis in Tiefen von 2500 Metern abgelassen werden. Die sechs gesuchten Schiffe kannte man von Fotos. Ihre Namen wechselten nach Bedarf, und die Umschlaghäfen waren so gut wie unbekannt, denn sonst hätte man die Trawler dort festsetzen und ihre Fracht untersuchen können. Offenbar bemühten sich Staaten wie Australien oder Neuseeland mehr schlecht als recht um die Sicherung der Schutzzonen und versagten jämmerlich beim Aufspüren und Verfolgen der Schurkenschiffe. Mehr noch, die Durchsetzung des Verbots oder die Ahndung seiner Verletzung scheinen ebenso wenig durchdacht wie klar zu sein. Das kann man übrigens auch in diesem Buch nachlesen, denn selbst nachdem bekannt wurde, dass spanische Staatsbürger dieses Verbot missachtet hatten, entschied der Oberste Gerichtshof Spaniens, dass eine Strafbarkeit nicht gegeben ist, weil die Tat nicht in spanischen Gewässern geschah. In ihrem Buch schildern die zwei norwegischen Autoren, wie ein Schiff der Organisation "Sea Sherpherd" eines dieser gesuchten Fangschiffe im Südpolarmeer aufspürte und anschließend monatelang verfolgte. Die Bob Barker von Sea Sherpherd war besser ausgerüstet und besser auf eine solche Aktion vorbereitet als die aufgespürte Thunder. Beide Schiffe belauerten sich, Interpol war eingeschaltet, ebenso wie einige westafrikanische Hafenbehörden, denn die Thunder lief mit unklarem Kurs nach Norden. Als ihr der Treibstoff ausging, versenkte der Kapitän sein Schiff mit fast allen Beweisen an Bord und ließ sich anschließend von seinen Verfolgern retten. Die brachten die Truppe schließlich nach Sao Tome und Principe, wo die drei Anführer verurteilt wurden. Allerdings nicht wegen des illegalen Fischfangs, sondern wegen der absichtlichen Grundlegung ihres Schiffes. Die drei Herren saßen ihre Strafe auf der Hauptinsel in einer luxuriösen Villa ab. Diese recht spannend erzählte Geschichte wirft jedoch mehr Fragen auf als sie Antworten darauf hat. Es existiert also ein klar definiertes Gebiet im Südpolarmeer, in dem das Fischen verboten ist. Tatsächlich aber bleibt offen, was dieses Verbot eigentlich bedeutet, wenn seine (wie im Falle Spaniens) Verletzung gar nicht verfolgt werden kann. Das Gebiet, um das es geht, liegt in internationalen Gewässern. Nun kann man argumentieren, dass es unsere moralische Pflicht ist, die Fischbestände zu schützen. So lange das jedoch nicht überall in ein durchsetzbares Recht umgesetzt werden kann, verpuffen solche Appelle wirkungslos. Bei dieser Ausgangslage kommen nun private Vereinigungen wie Sea Shepherd ins Spiel, die sich auf das Verbot berufen und sich mit der Pose einer moralischen Überlegenheit oft am Rande des Rechts bewegen oder diesen Rand gerne auch einmal übertreten. Schiffe von Sea Sherpherd rammen im geglaubten Besitze irgendeines selbstbestimmten moralischen Rechts auch schon einmal Schiffe der norwegischen Küstenwache oder vollführen halsbrecherische Manöver auf hoher See, die nicht immer das Seerecht beachten. In dem im Buch berichteten Fall verlief jedoch alles im Rahmen des Erlaubten. Finanziert wird Sea Shepherd übrigens von einem US-Milliardär. An Land würde das Vorgehen von Sea Shepherd, so löblich es in diesem Fall auch war, bedeuten, dass sich private Organisationen ein gewisses Polizeirecht anmaßen, was nicht unbedingt ein Weg in eine klar strukturierte und verlässliche Gesellschaft wäre. Auf See liegen die Dinge offenbar etwas anders, weil die Meere groß sind und ihre Überwachung kaum darstellbar ist. Mit der spannend erzählten Geschichte kommen wohl erstmals die damit verbundenen ungelösten Probleme in den Blickpunkt einer breiteren Öffentlichkeit. Insofern kann man dieses Buch nur loben.

  • Bewertung

    4/5

    09.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch wer nur gelegentlich Fisch...

    Auch wer nur gelegentlich Fisch isst, sollte dieses Buch lesen. Spannende Auflistung von Fällen zu den Themen Überfischung, Raubfischen, Betrug bei Lebensmitteln. Wohl bekomm's !

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    H. Steinert

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit illegalem Fischfang kann man...

    Mit illegalem Fischfang kann man Millionen Dollar verdienen. Ein Sachbuch über den Kampf gegen Wirtschaftskriminalität auf See, das sich wie ein Thriller liest.

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