Produktbild: Grazer Wut
Band 4

Grazer Wut Kriminalroman

Aus der Reihe Armin Trost
9

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.09.2017

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3688 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960412885

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.09.2017

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3688 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960412885

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  • margaret k.

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Von Wut geleitet

    Der Ermittler Trost hat sich von allem zurückgezogen, doch durch einen mysteriösen Stromausfall in einem Gefängnis, verlangt nach seiner Anwesenheit. Doch es scheint niemand aus dem Gefängnis ausgebrochen zu sein, als Trost plötzlich entführt wird. Das Buch beginnt erst eher ruhig und hat etwas Mysteriöses. Schon da habe ich gemerkt, dass der Autor ein großes Talent hat durch seinen Schreibstil eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Ob es nun eine witzige Szene mit schwarzem Humor ist oder eine finstere Szene zum Gruseln, ich konnte jederzeit perfekt in die Geschichte eintauchen und mitfühlen. Dadurch wurde der Nervenkitzel um so intensiver und ich konnte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Allgemein hatte das Buch eine Bandbreite von unterschiedlichen Geschehnissen, sodass es nie langweilig wurde. Gegen Ende wurde aus den mysteriösen Geschehnissen rasante Action, die hin und wieder durch kurze, humorvolle Stellen aufgelockert wurde. Auch die Personen waren gut ausgearbeitet und hatten alle ihre eigene tolle Art, durch die man sie einfach gern haben muss. Was mich nur etwas gestört hatte war, dass zwischendurch zu sehr auf die Probleme eines Beziehungsdreiecks eingegangen wurde. Doch es hat dem eigentlichen Krimi keinen großen Abbruch getan. Letztendlich kann ich nur sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Da ich die Bände davor nicht kenne, brauchte ich am Anfang etwas um in die Geschichte reinzukommen, aber man kann dieses Buch auch wirklich gut als Einzelband lesen, da alles im Laufe der Geschichte kurz erklärt wird. Trotzdem hat mir das Buch so gut gefallen, dass es Lust auf mehr macht und ich es auf jeden Fall weiterempfehlen würde.

  • Lesebiene

    aus Berlin

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Gänsehaut pur

    Grazer Wut von Robert Preis erschienen am 21. September 2017im emons verlag Ein Schneesturm von biblischen Ausmaß, eine Gefängnisrevolte die das Böse an die Oberfläche spült und ein perfider Racheplan. Mit alldem muss sich Mordermittler Armin Trost auseinandersetzten. Am Ende ist nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr, sondern auch das seiner gesamten Familie. Der Autor hat eine sehr starke Ausdrucksweise und bringt das Böse so wunderbar auf die Seiten. Die Charaktere sind einzigartig fies und kaltschnäuzig das es einem schauert. Gänsehaut pur. Dabei kommt der schräge Humor nicht zu kurz. Ein spannender, fast schon gruseliger Thriller, der bis zum überraschenden Schluss seine Spannung hält. Die Story, die Charaktere, die Ausdruckskraft besser geht es nicht. Eine unbedingte Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Atzbach

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Der Wahnsinn ist los!

    Dies ist bereits der fünfte Fall für Mordermittler Armin Trost. Während eines Schneesturms werden alle verfügbaren Einsatzkräfte zu einer Gefängnisrevolte gerufen. Kurz darauf wird Armin Trost von Unbekannten entführt und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingesperrt in einem winterlichen Bergdorf wird sein größter Alptraum wahr. Nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Familie scheint in Gefahr. Plötzlich muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen... Da ich die Vorgänger nicht kenne, brauchte ich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden. Alles liest sich wie ein irrer Alptraum, dem man nicht entrinnen kann. Ich fühlte mich umgeben von Wahnsinn und Horror, was mich völlig unvorbereitet getroffen hat. Armin Trost entfremdet sich immer mehr von seiner Frau und lebt mittlerweile in einem Baumhaus im Garten. Auch so erscheint er seltsam und wirr. Die anderen Protagonisten stehen ihm in nichts nach. Die Anstaltsbewohner machen ihrem Namen alles Ehre: angefangen von einem Mann, der seinen Kindheitstraum wahr macht und auf der Straße protestiert, bis hin zu einer Mundgeruch versprühenden Hexe, die anderen ständig auf den Kopf klopft - hiermit ist der Wahnsinn toll getroffen. Die Protagonisten wirken unberechenbar und brandgefährlich. Zeus habe ich als einzige Figur wirklich ins Herz geschlossen, sein Ausgang hat mich traurig gestimmt. Während des Lesens war ich in einem ständigen Wechsel zwischen Lachkrampf und gruseliger Gänsehaut. Zwischendurch hatte ich das Gefühl die Geschichte sei reine Fiktion, ein pechschwarzer Traum, der einer Fantasie entspringt. Das Ende kam überraschend und macht auch neugierig auf den nächsten Fall. Ich hätte unbedingt die Vorgänger lesen müssen, um voll und ganz in die Welt des Wahnsinns eintauchen zu können. FAZIT: Eine pechschwarze Krimikomödie, die förmlich nach einer Verfilmung schreit. Sprachlich ein Volltreffer, wenn auch an mancher Stelle ein klein wenig überzogen

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    wenn Wut und Rachegelüste den Verstand rauben

    Robert Preis ist für mich ein Meister der Atmosphäre und seine Reihe um Ermittler Armin Trost versprüht eine ganz besondere, die für mich einem exzellenten Psychothriller in nichts nachsteht. Deshalb habe ich mich riesig auf den inzwischen fünften Fall gefreut und ich bin wieder einmal richtiggehend an den Seiten geklebt. Es beginnt mit einem Prolog, der einem Gänsehaut bereitet und schon zahlreiche Fragen stellt. Vor einigen Jahren wird ein Mörder verurteilt, der außer sich, Armin Trost mit den Worten „Eines Tages wird es passieren“ offen droht, und im Jetzt wird eine Frau von einem Weihnachtsmann niedergeschlagen und verschleppt. Was hat das mit dem Großeinsatz wenig später in der Karlau, dem Grazer Gefängnis für die schlimmste Sorte von Verbrechern Österreichs, zu tun, der alle Polizeikräfte der Umgebung in Atem hält? Die Ursache angeblich ein Stromausfall, der den Schließmechanismus außer Kraft gesetzt hat, kann die Lage in den Griff gebracht werden und auch keinem der Insassen ist eine Flucht gelungen. Alle gehen davon, dass der Vorfall damit abgeklärt ist, doch Armin Trost hat ein komisches Gefühl, irgendetwas stimmt doch nicht, wenn sich die Schwerverbrecher alle mehr oder weniger einfach wieder beruhigen lassen. Als er wenig später entführt wird, deutet alles darauf hin, dass ihn sein Instinkt nicht getrogen hat. Ich glaube hier hat Trost seinen schwersten Fall aller Zeiten, der er treibt ihn auf allen Ebenen, bei Familie angefangen, über Freundschaft und Verstand, bis hin zur körperlicher Erschöpfung, mehr als nur an den Rand seiner Kräfte. Der Autor spielt mehr als gelungen mit mehreren Perspektiven, Trosts Familie in der Hand von Ganoven, er gekidnappt und in ein abgelegenes Bergdorf verschleppt und dort, nicht nur von Verrückten und mindestens einer Toten umgeben, hat er nur die Wahl sich dem Wetterchaos zu stellen oder es mit seinen eigenartigen Entführern aufzunehmen. „Doch wenn er noch länger hier draußen blieb, würde er nie wieder zurückkehren, das wusste er. Der Sturm was zu stark, die Kälte zu groß.“ Wenig Alternative und derweil laufen die Ermittlungen mehr oder weniger auf Hochtouren, Kollegin Annette Lemberg am Rand der Verzweiflung aus Sorge um ihren Chef, der gleichzeitig ihre Liebe ist, Gierack, ja eigentlich eher derjenige, der sich am fertigen Ermittlungserfolg sonnt und ein liebestoller neuer Kollege, der sich vor allem wegen Kollegin Annette profilieren will, wird diese Truppe es schaffen, hier in diesem Fall und vor allem unter diesen Wetterbedingungen Land zu gewinnen? Hier darf man rätseln, die Atmosphäre zieht einen regelrecht wie ein Sog ins Buch und man fiebert mit bis zum letzten Moment. Einfach nur ein genial erdachter Krimi, der einen mehr als ausgeklügelten und perfiden Racheplan ans Tageslicht zerrt. Der einnehmende Schreibstil nimmt den Leser gefangen und lässt ihn nicht mehr los, die Seiten fliegen nur so dahin und an Schlaf ist eigentlich nicht mehr zu denken, vor Ende des Krimis schon gar nicht und danach mit Sicherheit auch nicht sofort. Gänsehautfeeling und Achterbahnfahrt der Gefühle sind hier von Anfang bis Ende inbegriffen. Im einen Moment noch gelacht oder geschmunzelt, im nächsten schon vor Angst gezittert, nur um dann wenig später über eine skurrile Person den Kopf schütteln zu können, der Autor weiß seine Leser richtig mitzunehmen. Grandiose Beschreibungen lassen mit vor Ort sein, die Kälte fast selbst spüren, die Anspannung oder Ängste fühlen und einen richtigen Film im Kopf abspulen. Treffende Vergleiche, zahlreiche kleine ergänze, teils skurrile, perfide Details runden das großartige Lesevergnügen zu einem absoluten Pageturner ab. Armin Trost, wer ihn nicht kennt, könnte vielleicht sogar denken, er ist nicht ganz bei Sinnen, weshalb es vielleicht besser ist, bei seinen ersten Fällen mit der Reihe zu beginnen, auch wenn dieser abgeschlossen ist. Er ist ein ganz individueller Charakter, schläft im Baumhaus, lässt seine Ehefrau samt Kindern in der Luft hängen und Kollegin Annette Lemberg weiß auch nicht, wie er sich eine Zukunft nach einem Kuss vorstellt. Er geht fast konsequent nie an sein Handy, kann im Stehen schlafen und wegträumen, aber behält eben auch beim Äußersten seine Nerven und überlegt erst gründlich bevor er impulsiv falsch handelt, was ihn als Ermittler sicher einzigartig macht. Annette Lemberg, die mir bisher eigentlich sehr sympathisch war, konnte dieses Mal nicht allzu sehr punkten bei mir. Aber gut haben mir ihre kleinen und größeren Reibereien mit Chef Gierack, der sich eigentlich am liebsten im Erfolg badet und vor den Medien mit fremden Lorbeeren schmückt, gefallen. Neu in der Truppe ist Reinhard Maria Hinterher, der im wahrsten Sinne hinterher ist und das vor allem hinter Annette. Bärenkräfte mobilisierend zeigt er hier mehr als vollen Einsatz, vor dem ich meinen Hut ziehe. Auch die Nebendarsteller sind originell und grandios gezeichnet, vom verurteilten Mörder im Prolog, bei dessen Beschreibung es einem eiskalt den Rücken hinunter läuft, über den eklig, nasenpopelnden Entführer Gigerl, bis hin zu Langerdinger, der Amtshilfe leisten muss und für seinen beherzten Einsatz einen Orden verdient. Sehr gut hat mir auch der vierbeinige Kumpel Bernhardiner Zeus mit seinen Auftritten gefallen. Grandios ist das Lokalkolorit getroffen. Gut gefällt mir, dass hier immer wieder auch in Dialekt geredet werden darf und österreichische Begriffe verwendet werden. Es ist ganz klar zu erkennen Graz kurz vor Weihnachten, ein Bummel über den schönsten Weihnachtsmarkt von ganz Österreich, doch noch leichter Schneefall rechtzeitig zum Fest, idyllischer könnte es nicht sein. Aber das Schöne ist bei Robert Preis stets dem Schrecklichen so nah. Denn dort gibt es auch Weihnachtmänner die niederschlagen und entführen. Aus der heimeligen Weihnachtsmarktatmosphäre entsteht langsam ein Setting für den perfekten Gänsehautkrimi. Frostig, weiße Weihnachten artet zu Eiseskälte, heftigem Schneefall und Sturm aus und bringt die Ermittler inmitten von Bergen an den Rand ihrer Kräfte. Alles in allem ein Pageturner, der meines Erachtens fast mehr als 5 Sterne verdient. Dank einem grandiosen Cliffhanger, der wie gewohnt alles offen lässt für Armin Trosts Zukunft, fiebere ich schon jetzt auf den nächsten Fall hin.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Furor, die rasende Wut

    Eine Gefängnisrevolte hält die Stadt Graz in Atem. Sämtliche verfügbaren Polizeikräfte werden herbeigerufen versuchen einen Ausbruch der Kriminellen zu verhindern. Dies gelingt auch und nach einigen Stunden sitzen die Verurteilten wieder in ihren Zellen. Alles scheint wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen, nur Mordermittler Armin Trost ist verwundert über den reibungslosen Ablauf. Kurze Zeit später hat er ein ganz anderes Problem, er wird entführt und an einen entlegenen Ort gebracht. Dort wird er mit seiner beruflichen Vergangenheit konfrontiert, und muss erkennen, welche Ausmaße eine Emotion wie die Wut annehmen kann... "Grazer Wut" ist bereits der fünfte Band der Serie um den außer-gewöhnlichen Ermittler Armin Trost. Wie in den Vorgängerbänden  gelingt es dem Autor Robert Preis mit seinem intensiven und bildreichen Schreibstil eine sehr düstere und bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Das führt dazu, dass der Kriminalroman aus meiner Sicht durchaus in die Richtung eines Psychothriller mit Horror-Elementen rückt. Das Setting mit dem verlassenen und eingeschneiten Dorf trägt sicherlich noch dazu bei. Der Charakter des Hauptprotagonisten ist schon ein besonderer. Armin Trost muss mit sich selbst ins Reine kommen, lebt in einem Baumhaus und weiß nicht, was er von seiner Zukunft erwarten soll. In diesem nicht ganz einfachen Gemütszustand gerät er nun in eine Situation, die nicht nur für ihn, sondern für alle Personen seiner Umgebung mit Gefahr verbunden ist. Der Spannungsbogen wird so über die gesamte Länge des Buches aufrechtgehalten, um dann in einem fulminanten und spektakulären Finale zu enden. Die Geschichte wird in einem hohen Tempo erzählt, was der Autor mit häufigen Perspektivwechseln, kurzen Sätzen und Kapiteln zusätzlich belebt.  Insgesamt handelt es sich meiner Meinung nach bei "Grazer Wut" um eine sehr gelungene Fortsetzung einer tollen Krimi-Reihe, die noch hoffentlich viele Nachfolgebände hervorbringen wird. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, rate aber auch dazu, sich im Vorfeld den vorherigen Bänden zu widmen, da das Buch in erster Linie auch von der Entwicklung seiner Protagonisten lebt. Meine Bewertung fällt mit den vollen fünf von fünf Sternen dementsprechend positiv aus.

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