Produktbild: Kleine Iris

Kleine Iris Die Letzte Traumkarawane

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

22,6/16/2,7 cm

Gewicht

649 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7448-2229-9

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

22,6/16/2,7 cm

Gewicht

649 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7448-2229-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Aljus Bookblog

    aus 51371

    3/5

    17.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnliches Buch mit spannenden Fantasyelementen

    Worum geht es? In einer stürmischen Nacht können Eljani, Veleni und ihr Freund Farma sich nur mit Müh und Not in der aufbrausenden See in ein Boot retten. Das Boot ist nicht leer, denn eine Frau und ein Mädchen befinden sich darin. Gemeinsam schaffen sie es sich auf die Heimatinsel der drei Kinder zu retten. So gelangt das kleine Mädchen Iris auf eine für sie fremde Insel und freundet sich schon bald mit Veleni, Eljani und Farma an. Bald merken die drei Freunde, dass Iris ein besonders Kind ist, denn sie hat nicht nur zwei unterschiedliche Augenfarben, sie besitzt auch noch einige besondere Fähigkeiten. Zumal ein Geheimnis sie zu umgeben scheint. Während Iris sich immer besser an ihre neue Umgebung gewöhnt, nähert sich etwas Düsteres dem Ort. In einer halsbrecherischen Aktion müssen die Kinder plötzlich fliehen und haben noch keine Ahnung, wohin der Weg sie führen wird. Meine Meinung zum Buch: Es ist nicht einfach dieses Buch in Worte zu fassen, denn es ist wie ein Chamäleon: es ändert seine Farbe, die Stimmung, sogar sein Genre. So lässt es sich für mich nicht direkt einem einzigen Genre zuordnen – eher würde ich das Buch als einen Roman mit Fantasyanteilen beschreiben. Grob lässt sich das Buch in zwei Teile aufgliedern. Im ersten Abschnitt des Buches wird die Insel vorgestellt, Iris Ankunft und ihre Erlebnisse auf der Insel. Dabei sind immer wieder fast poetische Elemente eingestreut, die an Märchen und Legenden erinnern. Die Atmosphäre hat mir hier besonders gefallen, denn der Erzählstil ist ruhig und sehr angenehm zu lesen. Als hörte man an einem kalten Winterabend, in einer kuscheligen Decke eingewickelt, einem Märchenerzähler zu. Insbesondere die Emotionen sind authentisch dargestellt und viele Szenen sind sehr rührend und mit viel Feingefühl beschrieben, ohne dass es kitschig auf mich wirkte. Einige Szenen sind tiefgründig und beschäftigen sich mit Themen wie Ausgrenzung und Anderssein, aber auch mit Freundschaft, Fürsorge und Menschlichkeit. Hierbei gelingt es dem Autor sehr gut sich in die Figuren hineinzufühlen und sie lebensecht darzustellen. Insbesondere die kleine Iris scheint eine vielschichtige Persönlichkeit zu sein, denn das Mädchen entwickelt sich im Laufe des Buches, je besser man sie kennen lernt. Doch eine durchweg positive Figur ist Iris nicht, denn auch sie hat ihre Ecken und Kanten und scheint ganz anders zu sein als ihre Freunde. Insbesondere haftet etwas Mysteriöses ihr an, dass den Leser sehr neugierig stimmt. Ihre Person, ihre Entwicklung und vor allen Dingen ihr Geheimnis sorgen dafür, dass der Leser gespannt weiterliest. Bis zur ersten Hälfte des Buches war mir allerdings mir nicht völlig klar, in welche Richtung mich die Geschichte tragen möchte und was die Intention und die Problematik der Geschichte im Konkreten ist. Bis zu Wende in der Handlung. Ab hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, der Spannungsbogen zieht an und die Atmosphäre ändert sich. Nun tendiert der „Roman“ eher zum Fantasygenre: unheimliche Kreaturen erscheinen, mysteriöse Ereignisse passieren und die Kinder müssen sich Gefahren entgegenstellen. Und wo man vorher eher geahnt hat, dass Iris ein Geheimnis mit sich trägt, wird es immer deutlicher, dass mit dem Mädchen ganz und gar etwas nicht stimmt. Gerade das letzte Drittel entwickelt sich zum richtigen Pageturner. Allerdings muss ich hier einige Kritikpunkte einstreuen. Denn obwohl ich beide Teile des Buches für sich genommen überzeugend fand, haben sich diese beiden Teile für mich nicht gut zusammengefügt. Während der Anfang sich etwas gezogen hat, scheint der letzte Teil komprimiert worden zu sein. Der atmosphärische Wechsel vom tiefsinnigen Roman zum unheimlichen Fantasythriller war für mich etwas zu abrupt. Eine mehr ausgewogenere Handlung hätte mir besser gefallen. Auch konnte ich besonders im letzten Teil des Buches einige Stellen nicht ganz nachvollziehen und empfand vereinzelt Unstimmigkeiten. Das hat mich zudem zu einigen Fragen geführt, die im Buch nicht komplett aufgeklärt werden konnten. So ist mir immer noch nicht klar, was mit der ‚Traumkarawane‘ im Titel gemeint ist. Allerdings ist dieses Buch nur das erste Band der Geschichte um Iris, sodass ihre Reise hiermit noch nicht beendet ist. Fazit: „Die kleine Iris – die letzte Traumkarawane“ ist ein vielschichtiges Buch, bietet Raum für Interpretationen und regt zum Nachdenken an. Gleichzeitig ist besonders das Ende spannend und mit vielen unheimlichen und mysteriösen Elementen gespickt. Wer etwas Besonderes für sich sucht, ist hier gut aufgehoben. Da ich dieses Buch aufgrund einiger Thematiken und Darstellungen nicht als Kinderbuch betrachte, würde ich es eher einem älteren Lesepublikum empfehlen. Insgesamt: 3,5 von 5 Sterne! Band 2: „Der Riss im Spiegel des Himmels“ – David Grund [Rezension: Aljus Bookblog]

  • Emily B.

    3/5

    14.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine emotionale und berührende Geschichte mit vielen Längen!

    Iris strandet auf einer Insel und lernt bald schon Eljani kennen, welche sie freundlich aufnimmt. Bald schon fühlt sie sich Zuhause und muss sich in dieser außergewöhnlichen Gesellschaft zurechtfinden. Doch in ihrer Vergangenheit erinnert sie sich an nichts Schönes. Neben diesem Geheimnis prägt sie noch eines, denn die ganze Welt macht Jagd auf sie... Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht, denn ich habe noch nie davon gehört, dass jemand sich an nichts Gutes erinnern kann. Eine gewisse Erwartung habe ich vor dem Lesen somit schon gehabt, denn ich wollte nachvollziehen, wie sich solch eine Person wohl fühlen würde. Den Anfang des Buches bilden zwei Prologe, die dabei helfen sich in der Kultur und Gesellschaft der Insel zurechtzufinden. Dabei hat mir der erste besonders gut gefallen. Danach folgen die ersten Kapitel, wo wir als erstes Eljani kennenlernen. Sie ist die geborene Anführerin und für ihr Alter sehr erwachsen. Mir war sie sehr sympathisch, denn durch unterschiedliche Situationen hat sie bewiesen, wie wichtig ihr ihre Freunde sind, sowie ihre Familie. Als Nebencharaktere sind die Freunde von Eljani Farma und Veleni auch wichtig für die Geschichte. Farma war sehr ruhig und gehorsam. Manchmal war er mir sogar etwas zu ruhig. Eine rebellische Ader hätte ihm bestimmt gut getan, aber trotzdem habe ich ihn in mein Herz geschlossen. Veleni sagt ihre Meinung frei heraus, was ich sehr an ihr geschätzt habe. Natürlich gab es auch hier Momente, bei der ich mir bei ihr ein etwas gefühlvolleres/geschmacksvolleres Verhalten gewünscht hätte. Die Namensgeberin des Buches ist natürlich Iris, die am Anfang des Buches sehr ruhig ist. Ihr Verhalten konnte ich total nachvollziehen, was sich jedoch ab einem bestimmten Moment änderte. Darauf gehe ich später ein. Ich habe von anderen Leserin gehört, dass sie den Schreibstil gewöhnungsbedürftig fanden, jedoch war das bei mir nicht der Fall. Ich fand ihn sehr flüssig und gut zu lesen. Einen anderen Kritikpunkt habe ich dafür aber, der für mich auch sehr prägnant ist. Obwohl das Buch „nur“ 300 Seiten besitzt, sind diese eng beschrieben. Es gibt viele Längen, was besonders an der detaillierten Beschreibung von Situationen oder Charakteren liegt. Um die Spannung etwas aufzubauen wären mehr energiereiche Szenen gut gewesen, was zum Ende hin zum Glück dann auch geschehen ist. Während der Anfang sehr auf das Kennenlernen der Kultur und der Charaktere fokussiert war, wurde es auf den letzten 100 Seiten doch sehr spannend. Ich erfuhr mehr von der Welt und auch wenn ich am Anfang nicht ganz wusste, in welches Genre ich die Geschichte stecken sollte und es immer noch nicht ganz weiß, kann ich doch sagen, dass es sehr fantasiereiche Züge hat. Diese werden im zweiten Band wahrscheinlich auch weiter ausgearbeitet. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sage, aber dieses Buch hat einen gewaltigen Cliffhanger! Viele Situationen und Wandlungen werden angedeutet, sodass man ungefähr weiß, wie sich die Geschichte verändern wird, aber dennoch möchte man wissen, wie es weitergehen wird. Emotionen sind in diesem Buch aber definitiv vorhanden! Es gibt viele Schicksalsschläge und Entscheidungen, bei dem mir das Herz fast zerbrochen ist. Es wurde eine Altersempfehlung von 8-12 Jahren angegeben und ich kann von meiner Seite aus sagen, dass es ich es nicht als ein Kinderbuch empfinde. Es hat eine sehr kindliche Seite, dem kann ich zustimmen, aber durch die ganzen Schicksalsschläge würde ich es Jugendlichen oder Erwachsenen empfehlen, die gerne Kinderbücher lesen. Mein letzter Kritikpunkt (und dann habe ich auch nichts mehr zu meckern) wäre dann noch die Entwicklung von Iris. Ich habe mit einem traurigen und verwirrten Mädchen gerechnet, die sich nur an Schlechtes erinnern kann. Besonders am Anfang des Buches habe ich davon nichts gespürt, auch wenn es ab und zu angedeutet wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Punkt prägnanter aufgetreten wäre, denn von dem Klappentext her habe ich etwas anderes erwartet. Fazit: An diesem Buch haben mir trotz meiner vielen Kritikpunkte besonders die Charaktere und die vielen Emotionen, welches das Buch in mir regen konnte, gefallen. Dennoch gab es viele Längen. Erst gegen Ende des Buches ist wirklich Spannung entstanden. Deswegen vergebe ich 3 bis 3,5 Sterne

  • Aljus Bookblog

    aus 51371

    3/5

    12.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fortsetzung des ersten Bandes mit einigen Schwächen

    Worum geht es? „Kleine Iris – der Riss im Spiegel des Himmels“ ist die Fortsetzung des ersten Teils „Kleine Iris – Die letzte Traumkarawane“. Daher an dieser Stelle eine Spoilerwarnung, da sich in dieser Rezension Bezüge zum ersten Teil wiederfinden. In diesem zweiten Band geht das Abenteuer der Freunde weiter. In einem für sie unbekannten, düsteren Ort namens Tezaahal versuchen die Kinder aus ihrer misslichen Lage wieder herauszukommen. Doch scheinen sie in seltsame und gefährliche Machenschaften hineingeraten zu sein und an einen Mann namens Puox, dessen Namen bei der Bevölkerung das Blut zu Eis gefrieren lässt. Und dann ist da auch noch Iris, die zusammen mit Espi ins Gefängnis gebracht worden ist. Dort lernen sie eine seltsame und gefährliche Frau kennen, die etwas im Schilde zu führen scheint. Und über allem schwebt zudem die große Frage, welches Geheimnis Iris so erbittert vor jedem versteckt. Meine Meinung zum Buch: So rasant und spannend das erste Band „Iris – die letzte Traumkarawane“ aufgehört hat, so turbulent nimmt die Geschichte mit Eljani und ihren Freunden wieder Fahrt auf. Die Atmosphäre der Stadt Tezaahal ist düster und unheimlich, die Handlung voll mit Intrigen und Geheimnissen – der Spannungsbogen also gut gestrafft, sodass beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Allerdings wird dem Leser schon von Beginn an ein Knoten von Verstrickungen, Andeutungen und Hinweisen vorgelegt, den zu entwirrend sich nicht einfach herausstellt. Anders als der erste Teil, ist dieser zweite Band deutlich politischer und mit mehr Intrigen gespickt als das erste Buch. Die Auflösung dieser Verkettungen wird nach und nach im Buch aufgedeckt, allerdings blieben für mich immer noch Fragen zum Ende hin offen. Überhaupt erscheint mir dieses Buch, ähnlich wie das erste Band, auf mehreren Ebenen mit dem Leser zu spielen. Neben all den versteckenten Andeutungen über den Fortgang der Geschichte werden auch in den Überschriften oder Zitaten Verweise auf z.B. Songtexte gelegt – was den Interpretationsspielraum erweitert. Oftmals fragte ich mich beim Lesen, ob diese narrativen, interpretationsbedürftigen Fährten alle zu einem logisch nachvollziehbaren Ziel zusammengeführt werden. Oftmals frage ich mich aber auch, ob ich beim Lesen nicht irgendetwas übersehen habe und die Andeutungen überhaupt richtig verstanden habe. So oder so: die Konstruktion dieser Geschichte ist vielschichtig und komplex und erfordert vom Leser nicht wenig Mitarbeit ab. Das ist ein Grund, warum ich diese Buchreihe nicht als Kinderbuch empfehlen würde. Ein weiterer Grund sind die gar nicht mal seltenen gewalttätigen Mord- und Todesszenen. Das Alles wird in einem flüssigen, soliden und bildhaften Erzählstil dargelegt. Allerdings nicht immer auf einem gleichbleibenden Niveau. So ist mir besonders bei den Dialogen aufgefallen, dass manche etwas wirr daherkommen und sich konstruiert und nicht authentisch anfühlen. Andere Szenen dagegen sind unglaublich rührend, bewegend und einfach grandios erzählt. Insbesondere die Innenperspektive, die Beweggründe der Figuren und die Emotionen versteht der Autor auf eine exzellente Weise zu vermitteln. Einer meiner Lieblingsszenen ist der Gedankenstrom von Iris zum Ende des Buches – narrativ einfach ein Leckerbissen. Einen Wehmutstropfen gibt es leider hierbei doch noch, denn in diesem Buch springen einem bedauerlicherweise auffallend viele Tippfehler und Rechtschreibfehler ins Auge – wirklich schade. Und zum Ende muss ich natürlich noch auf die Besonderheit dieser Buchreihe eingehen– nämlich auf die Hauptfigur Iris. Sie ist das große Mysterium dieser ganzen Geschichte – und das Geheimnis, welches sie umgibt. Es gibt nicht häufig Hauptfiguren, die die Sympathieskala des Lesers so durcheinanderbringt wie sie. Iris zieht einen magisch an – und Iris stößt genauso schnell einen wieder weg. Gerade wegen ihrer anziehenden und gleichzeitig wegstoßenden Art ist sie eine unglaublich interessante und ambivalente Figur, die einen fesselt. Fazit: Alles in Allem ist „Kleine Iris – Der Riss im Spiegel der Zeit“ eine durchaus spannende Fortsetzung des ersten Bandes, diesmal deutlich politischer und komplexer. Meiner Meinung nach hätte die Story etwas einfacher gestrickt sein können, dafür jedoch mehr abgerundet werden können. Dennoch konnte die Geschichte, trotz einiger Schwächen, mit ihren interessanten Figuren und dem Spannungsbogen durchaus punkten. Auf die Fortsetzung und somit den letzten Band der Trilogie "Kleine Iris - Das Wiegenlied des Teufels" kann man also gespannt sein. 3,5 von 5 Sterne!

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