Ist die Alternative für Deutschland eine rechtspopulistische Partei?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.05.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
909 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668456846
Es werden Grundlagenwerke zu allgemein geteilten Positionen zum Thema Populismus verglichen, um einen Ausgangspunkt für die folgende Untersuchung des Parteiprogramms vorzubereiten. Da es keinen Konsens in der Populismus-Forschung gibt, wird in dieser Hausarbeit von der Populismus-Theorie Jan-Werner Müllers ausgegangen, welche an den Begriffen des Antipluralistischen und Antielitären ansetzt. Zuvor wird der Begriff Populismus genauer untersucht und zudem, worin die Unterschiede zwischen Links- und Rechtspopulismus liegen. Nachdem der Begriff des Populismus definiert wurde, wird dieser auf die Alternative für Deutschland angewendet und es soll die Kernfrage geklärt werden, inwieweit die AfD eine rechtspopulistische Partei ist.
"Im Falle der AfD war deren Einordnung als rechtspopulistisch von Beginn an umstritten - auch in der wissenschaftlichen Diskussion. Dass die Partei selbst sich gegen das Etikett entschieden verwahrt hat, mag aus ihrer Sicht verständlich sein." (Decker 2015: 78) Seit der Gründung im Jahr 2013 ist die Alternative für Deutschland ein Teil der Parteienlandschaft in Deutschland und erfährt seitdem enorme öffentliche Resonanz in den Medien. Im Jahr ihrer Gründung scheiterte die AfD bei den Bundestagswahlen 2013 nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Trotz des Scheiterns auf Bundesebene zog die Partei anschließend in mehrere Landtage ein. Schon kurz nach der Gründung versuchte man, die neue Partei in die politische Landschaft einzuordnen. Die AfD selbst beschreibt sich als "nicht rechts und nicht links, sondern [...] aus der Mitte der Gesellschaft [stammend]". (AfD NRW oj)
Die Einordnung der noch relativ jungen Partei fällt schwer, denn es gibt verschiedene Lager mit unterschiedlichen Inhalten und Verständnissen von Politik und Wirtschaft. Auch der Umschwung im Juli 2015, in dessen Zuge Bern Lucke und seine Anhänger die Partei verließen, wird als Rechtsdruck gewertet, aber noch heute gibt es einzelne Machtkämpfe zwischen den Führungspositionen.
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