Jüdische Schicksale in der Darstellung Efraim Sevelas Beschreibung jüdischen Lebens des 20. Jahrhunderts von Osteuropa bis Amerika
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.06.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
64 (Printausgabe)
Dateigröße
814 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668460904
Von 1971 bis 1975 schrieb Sevela insgesamt 6 Bücher, die zunächst in Übersetzungen und in der Mehrzahl erst nach 1976 veröffentlicht wurden. 1975 erschien sein bereits 1971 geschriebener Roman "Legendy Invalidnoj ulicy" ("Legenden der Invalidenstraße"). Dieses Buch liegt bisher nicht in deutscher Übersetzung vor. Sein zweiter Roman "Viking", den er 1973 schrieb, erschien 1982 in englischer Übersetzung. In deutscher Übersetzung liegt es noch nicht vor. 1977 wurden zwei weitere Romane veröffentlicht, "Ostanovite samolet - ja slezu!" ("Haltet das Flugzeug an - ich steige aus." Deutsche Erstausgabe 1980) und "Monja Zazkes - znamenosec" ("Moische, geh du voran." Deutsche Erstausgabe 1979). In den Vereinigten Staaten von Amerika entstanden bis 1985 neun Romane und Erzählungen: 1980 "Muzskoj razgovor v russkoj bane" (deutsch: "Männergespräche in einer russischen Sauna" 1981), 1981 "Pocemu net raja na zemle" (1981 in deutscher Ausgabe erschienen: "Warum es keinen Himmel auf Erden gibt"), 1978/79 "Zub mudrosti" (deutsch: "Der Weisheitszahn" 1984), 1982 "Viking" und "Prodaj svoju mat¿" ("Verkaufe deine Mutter", in deutsch bisher nicht erschienen), "Popugaj, govorjaScij na idiS" (deutsche Erstausgabe 1982 "Der Papagei, der Jiddisch konnte"), sowie der Roman "Mama - Kinopovest¿" (in Deutsch nicht erschienen). 1984 wurden "Vse ne kak u ljudej" und "Tojota-korolla" in New York veröffentlicht. Von 1986 bis 88 lebte Sevela in Berlin und verwirklichte danach in der UdSSR Filmprojekte. Sevelas Talent, Arbeitseifer und Kompromisslosigkeit zeichneten sich aus. Seine Werke erschienen bereits in der 20. Auflage und sind in viele Sprachen übersetzt und gedruckt worden. Namhafte Literaturkritiker bezeichnen Sevela als einen der wichtigsten jüdischen Schriftsteller der Gegenwart. In seiner eigentlichen Heimat, der Sowjetunion, verweigerte und verweigert man ihm die Anerkennung als Schriftsteller. Sevelas Name fand keinen Eingang in die offizielle russische Literaturgeschichte. Seine kritischen Aussagen und sein satirischer Schreibstil entlarven ohne Tabu die Lebenssituation in der Sowjetunion.
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