Jürgen Habermas und das Internet. Eine kurze Annäherung an das Thema Massenmedien
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.06.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
4 (Printausgabe)
Dateigröße
456 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668461499
Natürlich beschäftigt sich Habermas in seinem Hauptwerk "Theorie des kommunikativen Handelns" von 1981 nicht mit dem Internet, allerdings gibt es u.a. am Ende des zweiten Bands eine interessante Passage zum Thema Massenmedien. Diese gehören für ihn, im Gegensatz zu Geld und Macht, die als Steuerungsmedien gänzlich von sprachlicher Konsensbildung entkoppelt sind, zu den generalisierten Formen der Kommunikation. Diese ersetzen sprachliche Verständigung nicht, sondern kondensieren diese nur und sind weiterhin mit dem lebensweltlichen Hintergrund verbunden. Massenmedien würden dabei den Zweck erfüllen, Kommunikation von ihrer raumzeitlichen Beschränkung zu lösen und Botschaften so in vielfältigen Kontexten verfügbar zu machen. Diese neu geschaffene Öffentlichkeit hat für Habermas einen ambivalenten Charakter, einerseits hierarchisiert sie mögliche Kommunikation, da Massenmedien in einem einseitig zentralisiertem Netzwerk verbreitet werden, Manipulation im Zentrum also besonders leicht soziale Kontrolle ermöglicht. Habermas nennt dies das "autoritäre Potenzial" der Massenmedien.
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