Gebundene Freiheit und strafrechtliche Schuld Zur Reformbedürftigkeit des Schuldbegriffs vor dem Hintergrund neurowissenschaftlicher Erkenntnisse
69,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.12.2017
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
197
Maße (L/B/H)
24,6/16,4/2 cm
Gewicht
454 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-155173-4
Gebundene Freiheit? Was auf den ersten Blick als Paradoxon erscheint, eröffnet sich als kompatibilistisches Freiheitskonzept, das insbesondere mit Blick auf die aktuelle Debatte um den Schuldbegriff entwickelt wurde. Häufig wird dabei unter Bezugnahme auf die neuronale Determiniertheit des Handelns eine Abkehr vom strafrechtlichen Schuldprinzip verlangt. Demgegenüber wird im Verlauf der vorliegenden Untersuchung mithilfe des Konzepts gebunden-freier Entscheidungen und einer eingehenden Analyse des Schuldprinzips, des Schuldbegriffs sowie des Kernbegriffs des "Anders-Handeln-Könnens" die zentrale Frage nach der tatsächlichen Möglichkeit freien und verantwortlichen Handelns einer wissenschaftlich fundierten Lösung zugeführt und so die Beibehaltung des Schuldprinzips ermöglicht. Darüber hinaus wird die Vereinbarkeit des Konzepts mit den Entschuldigungs- und Schuldausschließungsgründen sowie mit der Strafzumessungsschuld diskutiert.
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