Miriam Winter, ihres Zeichens zynische Singlefrau, führt ein ziemlich ereignisloses Leben - bis sie sich in den Vampir Darius verliebt. Schlagartig verändert sich alles, denn Darius ist kein weichgespülter Kuschelvampir, sondern ein waschechter Blutsauger.
Je näher sich die beiden kommen, desto tiefer trudelt Miriam in die mysteriöse und gefährliche Welt, die eigentlich nicht die ihre ist. Als sie schließlich Darius bösem Zwillingsbruder Aureus in die Hände fällt, verliert sie beinahe ihr Leben.
Als letzte Rettung verwandelt Darius Miriam in ein Vampirhalbblut.
Aureus strebt eine grausame Alleinherrschaft der Vampire an.
Außerdem hat er ebenfalls ein Auge auf Miriam geworfen.
Kann Miriam dem mächtigen Vampir entkommen und seine Pläne durchkreuzen?
Leserstimmen:
Dieses Buch ist einfach super! Es ist spannend bis zum Schluss, fesselnd, berührend und lustig, enthält aber auch die nötige Härte. Ich kann es jedem Vampir bzw. Fantasy-Fan empfehlen!! Unbedingt lesen!!! (Verena)
Ein MUSS für Vampir-Fans!! (Martina)
Ein Nicht alltäglicher Vampirroman. Hier handelt es sich wirklich nicht um einen weichgespülten Roman. Mir hat gerade das jedoch sehr gut gefallen. (Julia)
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Schon einige sogenannte Vampirromane sind durch meine Hände und Augen gegangen und ich wurde leider oft enttäuscht. Viele dieser Bücher entpuppen sich nach kurzem lesen als Teenager-Klamauk mit wenig Biss.
Schattengleichnis ist da erfrischen anders.
Dies habe ich schon auf den ersten Seiten bemerkt. Die Autorin gibt sich sehr viel Mühe die Entstehungsgeschichte der Vampire logisch und detailreich zu beschreiben. Ein neuer Ansatz den ich so noch nirgends gelesen habe und der mir sehr gut gefällt!
Mit der Hauptprotagonistin Miriam kann ich mich gut identifizieren. Sie ist 30 Jahre alt, hat einen Job und Freunde. Miriam lebt in der Traumstadt Wien, die noch heute stark von der vergangenen K&K-Monarchie geprägt ist und eine wirklich gute Kulisse für diesen Roman bietet. Diese Mischung ist es, welche mich in die Geschichte abtauchen lässt. Gemeinsam geht es auf die Suche nach Miriams Bestimmung und Liebe. Mehr aus Zufall betritt sie die Welt der Vampire, eine parallele Kultur neben unserer, welche von der Autorin mit sehr viel Liebe zum Detail, schlüssig und nachvollziehbar beschrieben wird. Im Verlauf des Buches erwartete mich kein Kitsch, dafür eine gehörige Portion düstere Romantik, Blut und Authentizität der Charaktere gespickt mit kleinen Überraschungen. Ein echtes Lesevergnügen mit viel Biss!
Der Vampirroman Schattengleichnis von Melanie Huemer ist im Oktober 2016 im Forever Verlag erschienen.
Die Handlung, die im Wien der Gegenwart spielt, dreht sich um die 31-jährige Mirjam Winter, die als Biomedizinische Analytikerin in einem Labor arbeitet, sich gerne mit ihrer Freundin Philomena trifft und zusammen mit dieser ab und zu ein bis mehrere Bierchen leert. Eines Tages findet sie sich durch Zufall inmitten der düsteren Schattenseite des Daseins wieder, der Welt der Vampire. Mirjam muss sich entscheiden. Wird sie ihrem Geliebten, dem Vampir Darius, in diese unbekannte Welt folgen und ihm gegen seinen mysteriösen, blutrünstigen Widersacher Aureus beistehen können? Wer an dieser Stelle eine dunkelromantische Liebesgeschichte erwartet, wird zwar nicht komplett enttäuscht, jedoch mit blutrünstigen Intermezzi konfrontiert. Es kommt immer, und vor allem anders als man denkt, so auch hier. Und um die Geschichte ganzheitlich zu verstehen, so muss man sich auf jeden Fall bis zum Ende durchbeißen, genau wie Mirjam.
Kern des Romans ist der innere Kampf, die persönliche Entwicklung, der Protagonistin, die sich von einem Moment auf den nächsten, in einem wilden Überlebenskampf zwischen den Gegensätzen von Liebe und Hass, Geborgenheit und Verlust, Vertrauen und Intrige, Begierde und Abscheu und schließlich Leben und Tod wiederfindet. Einem Schicksal, das ihr vorausbestimmt scheint, jedoch dessen Stufen es sprichwörtlich ohne Rücksicht auf Verluste zu akzeptieren und erklimmen gilt. Wird Mirjam daran zerbrechen? Kann man von dieser Schattenwelt überhaupt ein Happy End erwarten? Ist denn der Begriff Ende in einem unsterblichen Leben überhaupt existent?
Zweifellos unkonventionell ist der kapitelmäßige Aufbau der Handlung, der es für die LeserIn zur Herausforderung werden lässt, von Anfang an lückenlos zu folgen.
Das Buch ist in drei Teile geteilt, einem Prolog, Teil 1 bis 3 und einem Epilog. Der Prolog gewährt dem Leser einen Einblick in das mythologische Grundgerüst der Geschichte, während dieser in Teil 1 ohne Rücksicht auf Verluste mitten ins Geschehen geworfen wird. Teil 2 bringt der LeserIn das menschlich weltliche Umfeld von Mirjam näher und Teil 3 erzählt in einer Rückblende, wie es denn zu der in Teil 1 beschriebenen Situation überhaupt gekommen war. Der Epilog ist recht kurz gehalten und beschreibt das gelebte Ende und einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft. Letztendlich schließt dieser wenn auch wirklich recht kurz gehalten den Kreis zum Titel des Romans, und daraus begründet sich die Notwendigkeit dieser letzten Zeilen.
Ich beziehe mich auf die Erzählungen rund um Meruth, die aus Darius Gedanken erschaffene Parallelwelt eine Traumwelt, die an die Realität angrenzt, jedoch nicht Realität ist. Für mich ist die Existenz von Meruth und der Wunsch in dieser zu sein ein Gleichnis für das Bedürfnis der Menschen, sich parallel zur Realität eine Welt der Ideale zu schaffen anstatt Träume und Wünsche im Diesseits zu integrieren und zu leben.
Der LeserIn wird, mit dem Auftreten der neuen Liebe in Mirjams Leben und dem daraus resultierenden "aus der Komfortzone rausgezogen werden" in diesem Fall sogar rausgeprügelt werden der innere Konflikt schlüssig und nachvollziehbar verdeutlicht. Durch die Wahl der Ich-Form wird die LeserIn nicht nur unvermittelt mitten in die Geschichte hineingezogen, sondern lässt sie direkt in den Schuhen der Protagonistin wandeln und jegliche Emotion förmlich unter der Haut brennen.
Die von der Autorin gezeichneten Bilder sind bunt gestaltet und vielfältig und beschreiben neben dem "Kleid aus schwarzen filigranen Rosen" sogar das Jucken des Intimbereichs im Zuge einer Prae-Verabredungs-Notfallrasur. Möglicherweise trifft nicht alles jedermanns/-fraus Geschmack bzw. Ausdrucksweise, jedoch gilt es hierbei zu hinterfragen, für welche Zielgruppe dieser Roman geschrieben wurde. Da ich der Lesergruppe "End-Dreißiger" angehöre, spricht mich der Humor der Alltagsprobleme durchaus an. Mich persönlich hat der Ideenreichtum dieses Erstlingswerks positiv überrascht und lässt über manch eine sprachliche Unsicherheit hinwegsehen. Fazit: lesenswert :)
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