Die Geschichte von Zeb
MaddAddam Trilogie Band 3

Die Geschichte von Zeb

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Verlag

Piper

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,5/12/3,5 cm

Gewicht

334 g

Beschreibung

Rezension

»Das Buch zeigt, dass ein abenteuerliches und spannendes Sujet mit Unterhaltungswert keineswegs im Widerspruch zu hohem erzählerischem Niveau stehen muss. Atwood hat eine blühende Fantasie, und ihre Fabulierlust ist imponierend. Sie ist in der Lage, sich rein fiktive Stoffe ohne jeglichen autobiografischen Hintergrund zu erarbeiten. Das verdient Applaus.« ("MDR Figaro")
»Das ist feinste Science-Fiction-Literatur mit dem Vergnügen an der unbegrenzten Freiheit der Fantasie.« ("Berliner Zeitung")
»So sehr es eine Geschichte des Überlebens ist, so sehr ist es auch eine anrührende Liebesgeschichte zwischen diesen beiden Hauptfiguren, die zeigt: Wesentliches blieb unverändert. Schöne neue Welt - und es ist genau jener Roman Aldous Huxleys von 1931, in dessen Tradition die Trilogie steht.« ("Handelsblatt")
»Einfallsreich, witzig und mit großer wissenschaftlicher Kenntnis kreiert Margaret Atwood in dieser Trilogie seltsame Tiere und Pflanzen. [...]. Ihre schöpferische Fantasie scheint nicht zu versiegen, sie spielt weiter vergnüglich mit Worten und Erzählstilen. Weniger didaktisch als sonst mischt die Kanadierin Elemente aus Thriller, Liebes- und Abenteuergeschichte, ist voll leidenschaftlicher Neugier auf die Welt und ihren Reichtum. Ihre Science Fiction Trilogie beendet sie voll Zuversicht und Optimismus.« ("NDR Kultur "Neue Bücher"")
»Ein tolles Buch!« ("Laura")
»Kunstvoll und wendungsreich gelingt Atwood hier eine Hymne auf das Erzählen selbst, getreu ihres Mottos: "Am Ende werden wir alle zu Geschichten."« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Margaret Atwood ist Kanadas berühmteste Schriftstellerin. Sie ist unglaublich produktiv und beherrscht die Register der Literatur, vom Gedicht bis hin zum Romanepos. Das hat sie jetzt wieder unter Beweis gestellt. Und zwar mit dem utopischen Roman "Die Geschichte von Zeb".« ("SRF 2 Kultur")
»"Die Geschichte von Zeb" erzählt auch von einem misanthropischen Forscher, der eine umweltverträglichere, freundlichere Spezies schaffen will, als wir Menschen es sind: die Craker. Und es gelingt ihm. Was ihm nicht gelingt, ist, den Hunger nach einem Gott, einer Ursprungserzählung, nach Erzählen und Singen überhaupt, auszumerzen: eine brillante Pointe in diesem brillanten Roman, der sich ansonsten, in all seiner knallharten Intellektualität, vor der Kraft der Natur verneigt. [...]. Eine tragische Kassandra ist Margaret Atwood jedenfalls nicht. Eher eine feurige Wahrsagerin.« ("Tages-Anzeiger")
»Atwoods Bücher [...] machen nachdenklich, aber ob ihres schillernden Einfallsreichtums nie schlechte Laune.« ("Bolero")
»Margaret Atwood [...] hat mit "Die Geschichte von Zeb" einen großen Roman über das Ende der Welt und eine Liebe, die vielleicht alles überdauern wird, geschrieben. Ein Endzeitszenario, so gewaltig und bedingungslos, wie es nur Margaret Atwood entwerfen kann. Sie stellt die Fragen nach den ethischen und moralischen Grenzen des wissenschaftlichen Ehrgeizes und glaubt, dass dieser nicht zu kontrollieren sei.« ("ARD "titel, thesen, temperamente"")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Verlag

Piper

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,5/12/3,5 cm

Gewicht

334 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

MaddAddam

Übersetzer

Monika Schmalz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31342-1

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Das Ende ist da

NiWa am 05.07.2018

Bewertet: Hörbuch-Download

Die 'wasserlose' Flut ist vorbei. Eine Pandemie hat die Menschnheit ausgemerzt und die wenigen Überlebenden haben sich zusammengerottet. "Die Geschichte von Zeb" ist der Abschlussband von Margaret Atwoods MaddAddam-Trilogie und tröstet mich über die Enttäuschung des Mittelbandes hinweg. Es handelt sich hierbei um einen Endzeit-Roman, der das Ende der Menschheit ursächlich in der Gier der Konzerne und einer unersättlichen Gesellschaft sieht. In diesem Abschlussband finden die Charaktere aus den bisherigen Teilen zusammen und runden die Geschichte Margaret Atwoods Ende der Welt ab. Außerdem schafft es die Autorin mit ein klein wenig Optimismus auf die Zukunft der Menschheit zu sehen. Dieses Buch ist in zwei hauptsächliche Erzählstränge eingeteilt: Grundsätzlich erzählt Toby den Crakern die Geschichte von Zeb. Für Toby ist es sehr schwierig sich den Crakern gegenüber verständlich auszudrücken, weil ihre Welt voller Freude und dem Guten ist. Sie können die menschliche Perspektive, unsere Begriffe und Ängste nicht nachvollziehen. Daher muss sich Toby ganz schön etwas einfallen lassen, um den Crakern eine begreifbare Geschichte zu erzählen. In dieser Craker-Version sind die ersten beiden Teile wunderbar zusammengefasst, nur werden sie eben aus Zebs Sicht erzählt. Dadurch schließen sich Wissens- und bisherigen Logiklücken und dieser Strang bringt Hintergrundinformationen zur wasserlosen Flut ans Licht. Außerdem wird im zweiten Erzählstrang vom aktuellen Geschehen berichtet. Denn die Gruppe um Toby hat sich in einem losen Verbund zusammen getan, um gemeinsam zu überleben. Sie sorgen für einander, kämpfen mit banalen Alltäglichkeiten, die mittlerweile gar nicht mehr so banal sind, und schauen ungewiss der Zukunft entgegen. Niemand weiß, wie es für die Menschheit weitergehen wird. Sanft wird ebenso eine Liebesgeschichte eingestreut, die sich meiner Meinung nach exzellent ins Geschehen einfügt und somit der Geschichte noch einen harmonischen, leicht schelmischen, Anstrich gibt. In diesem Band habe ich Toby richtig lieb gewonnen und kann mir gar nicht mehr erklären, warum ich im vorherigen Teil sogar eine leichte Abneigung gegen sie empfunden habe. Sie ist eine ältere Frau, die nun als Sprachrohr zu den Crakern tritt und sich ihrer Verantwortung bewusst ist. Immerhin glauben ihr diese neuen Geschöpfe jedes Wort und man ahnt, dass dadurch das Testament der Craker-Welt entstehen wird. Trotz allem Verantwortungsbewusstsein verliert Toby genauso die Geduld, verliert schon einmal den Faden oder stellt eine allzu kühne Behauptung auf. Diese authentisch-wirkenden Züge haben ihr Charme verliehen, wodurch ich sie noch mehr ins Herz geschlossen habe. „Die Geschichte von Zeb“ ist philosophisch, prangert die Konzerne, die Regierungen und uns Menschen an. Wir alle sind auf Profitmaximierung, Gier und Respektlosigkeit programmiert, was uns früher oder später das Ende bescheren wird. Mit dieser These steht Atwood nicht allein und hat sie in ihrer Trilogie wortgewandt argumentiert. Diesen Abschlussband habe ich mir in der Hörbuchversion gegönnt. Ich denke, dass vor allem Uve Teschners Stimmbegabung dem Hörbuch einen gewissen Pep gibt. Seine mitreissende Betonung verleiht dem Roman außerordentliche Lebendigkeit. Ich habe richtig gesehen, wie Toby mit den Crakern zusammensitzt und sie ihre blauen Penisse schwingen. Wer mehr über dieses interessante Detail erfahren will, muss schon selbst zur Trilogie greifen! Alles in allem hat Margaret Atwood auf ihre gewohnt meisterhafte Weise erzählt, mich in die Gefahren der Konzerne eingeweiht und mich mit ihrem gesellschaftskritischem Werk letztendlich doch überzeugt. Meiner Meinung nach ist die MaddAddam-Trilogie nichts für zwischendurch, weil sie dem Leser hohe Konzentration abverlangt. Gerade deshalb oder eher trotzdem ist es ein erzählerisches Meisterwerk, das dem Ende der Welt sogar einen Neuanfang gewährt. Die MaddAddam-Trilogie: 1) Oryx und Crake 2) Das Jahr der Flut 3) Die Geschichte von Zeb

Das Ende ist da

NiWa am 05.07.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Die 'wasserlose' Flut ist vorbei. Eine Pandemie hat die Menschnheit ausgemerzt und die wenigen Überlebenden haben sich zusammengerottet. "Die Geschichte von Zeb" ist der Abschlussband von Margaret Atwoods MaddAddam-Trilogie und tröstet mich über die Enttäuschung des Mittelbandes hinweg. Es handelt sich hierbei um einen Endzeit-Roman, der das Ende der Menschheit ursächlich in der Gier der Konzerne und einer unersättlichen Gesellschaft sieht. In diesem Abschlussband finden die Charaktere aus den bisherigen Teilen zusammen und runden die Geschichte Margaret Atwoods Ende der Welt ab. Außerdem schafft es die Autorin mit ein klein wenig Optimismus auf die Zukunft der Menschheit zu sehen. Dieses Buch ist in zwei hauptsächliche Erzählstränge eingeteilt: Grundsätzlich erzählt Toby den Crakern die Geschichte von Zeb. Für Toby ist es sehr schwierig sich den Crakern gegenüber verständlich auszudrücken, weil ihre Welt voller Freude und dem Guten ist. Sie können die menschliche Perspektive, unsere Begriffe und Ängste nicht nachvollziehen. Daher muss sich Toby ganz schön etwas einfallen lassen, um den Crakern eine begreifbare Geschichte zu erzählen. In dieser Craker-Version sind die ersten beiden Teile wunderbar zusammengefasst, nur werden sie eben aus Zebs Sicht erzählt. Dadurch schließen sich Wissens- und bisherigen Logiklücken und dieser Strang bringt Hintergrundinformationen zur wasserlosen Flut ans Licht. Außerdem wird im zweiten Erzählstrang vom aktuellen Geschehen berichtet. Denn die Gruppe um Toby hat sich in einem losen Verbund zusammen getan, um gemeinsam zu überleben. Sie sorgen für einander, kämpfen mit banalen Alltäglichkeiten, die mittlerweile gar nicht mehr so banal sind, und schauen ungewiss der Zukunft entgegen. Niemand weiß, wie es für die Menschheit weitergehen wird. Sanft wird ebenso eine Liebesgeschichte eingestreut, die sich meiner Meinung nach exzellent ins Geschehen einfügt und somit der Geschichte noch einen harmonischen, leicht schelmischen, Anstrich gibt. In diesem Band habe ich Toby richtig lieb gewonnen und kann mir gar nicht mehr erklären, warum ich im vorherigen Teil sogar eine leichte Abneigung gegen sie empfunden habe. Sie ist eine ältere Frau, die nun als Sprachrohr zu den Crakern tritt und sich ihrer Verantwortung bewusst ist. Immerhin glauben ihr diese neuen Geschöpfe jedes Wort und man ahnt, dass dadurch das Testament der Craker-Welt entstehen wird. Trotz allem Verantwortungsbewusstsein verliert Toby genauso die Geduld, verliert schon einmal den Faden oder stellt eine allzu kühne Behauptung auf. Diese authentisch-wirkenden Züge haben ihr Charme verliehen, wodurch ich sie noch mehr ins Herz geschlossen habe. „Die Geschichte von Zeb“ ist philosophisch, prangert die Konzerne, die Regierungen und uns Menschen an. Wir alle sind auf Profitmaximierung, Gier und Respektlosigkeit programmiert, was uns früher oder später das Ende bescheren wird. Mit dieser These steht Atwood nicht allein und hat sie in ihrer Trilogie wortgewandt argumentiert. Diesen Abschlussband habe ich mir in der Hörbuchversion gegönnt. Ich denke, dass vor allem Uve Teschners Stimmbegabung dem Hörbuch einen gewissen Pep gibt. Seine mitreissende Betonung verleiht dem Roman außerordentliche Lebendigkeit. Ich habe richtig gesehen, wie Toby mit den Crakern zusammensitzt und sie ihre blauen Penisse schwingen. Wer mehr über dieses interessante Detail erfahren will, muss schon selbst zur Trilogie greifen! Alles in allem hat Margaret Atwood auf ihre gewohnt meisterhafte Weise erzählt, mich in die Gefahren der Konzerne eingeweiht und mich mit ihrem gesellschaftskritischem Werk letztendlich doch überzeugt. Meiner Meinung nach ist die MaddAddam-Trilogie nichts für zwischendurch, weil sie dem Leser hohe Konzentration abverlangt. Gerade deshalb oder eher trotzdem ist es ein erzählerisches Meisterwerk, das dem Ende der Welt sogar einen Neuanfang gewährt. Die MaddAddam-Trilogie: 1) Oryx und Crake 2) Das Jahr der Flut 3) Die Geschichte von Zeb

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