'Unter den Alpen gesungen'. Hölderlins sapphische Ode als ein ästhetischer Zwischenraum
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.06.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
606 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668468900
Aufgrund ihres Ausnahmecharakters im Oeuvre des Dichters soll seine einzige sapphische Ode exemplarisch untersucht werden. Hölderlin verfasst sie Anfang des Jahres 1801, nach der Trennung von Suzette Gontard bei seinem Aufenthalt in Hauptwil in der Schweiz wäh-rend einer intensiven Übersetzungsphase. Wie die biografische Einführung Ulrich Gaiers beschreibt, ist die Arbeit am Hyperion seit 1799 beendet und die hier thematisierte Ode ist, laut der Beschreibung PreviSics, das letzte Werk bei dessen Kreation der Form sich Hölderlin an vorgegebenen Metren orientiert. Die Analyse versucht die Einflüsse auf den Dichter miteinzubeziehen, um die Entwicklung der Motive nachvollziehen zu können. Zu Beginn des vorliegenden Textes werden daher Stimmen der Forschung konsultiert, deren Schwerpunkt auf philosophischen und ästhetischen Fragestellungen liegt. In einem weite-ren Schritt werden diese Ideen in der angewandten Struktur des antikisierenden Versmaßes gespiegelt. Im letzten Teil wird der Versuch vollzogen, die sapphische Ode unter den erarbeiteten Gesichtspunkten zu analysieren. Mit dieser Textarbeit soll die Herangehensweise des Dichters nachvollzogen werden, der sich bestrebt zeigte, den Geist seiner Zeit auf eine künstlerisch-praktische Weise abzubilden.
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