Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2017

Verlag

Hansebooks

Seitenzahl

612

Maße (L/B/H)

21,6/16,7/4,2 cm

Gewicht

905 g

Auflage

Nachdruck der Ausgabe von 1873

Sprache

Englisch

ISBN

978-3-337-12643-8

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2017

Verlag

Hansebooks

Seitenzahl

612

Maße (L/B/H)

21,6/16,7/4,2 cm

Gewicht

905 g

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Nachdruck der Ausgabe von 1873

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Englisch

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Man könnte immerzu weiterlesen!

Bewertung am 16.04.2021

Bewertungsnummer: 597747

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ursprung der im Roman beschriebenen Handlung ist ein lange zurückliegender Streit zwischen zwei Brüdern, von denen der eine enterbt wurde und sein Anteil an den anderen überging. Jahre später sehen sich die Kinder der beiden Kontrahenten dem Konflikt ausgesetzt. Norah und Magdalen, die Töchter des damals begünstigten Bruders, verlieren auf tragische Weise beide Eltern und erfahren in diesem Zusammenhang, dass sie unehelich geboren sind und demnach kein Anrecht auf das väterliche Erbe haben. Das ihnen ursprünglich zugedachte Geld geht deshalb an den damals benachteiligten Bruder, der es seinem Sohn Noel vermacht. Dies lässt in Magdalen den Entschluss reifen, sich um jeden Preis und mit allen Mitteln den ihr und ihrer Schwester zustehenden Anteil von Noel zurück zu holen. Der Höhepunkt des Buches besteht demnach auch in einem äußerst atemberaubenden Kampf um die Interessenverfolgung beider Parteien, Mit großer Neugierde wartet der Leser, was sich die beiden Kontrahenten Neues einfallen lassen, um einem raffinierten Schachzug des Gegners entgegen zu wirken. Erhöht wird die Spannung dadurch, dass der Leser sich im Grunde nur schwer entscheiden kann, auf wessen Seite er steht und allen Beteiligten bei den entsprechenden Planungen die Daumen zum Gelingen drückt. Die Sympathien liegen eher bei Magdalen, die als ursprünglich einmal lebenslustiges junges Mädchen plötzlich vor einem Scherbenhaufen steht. Neben dem Schock, den der Tod der Eltern auslöst, muss sie gegen ein ungerechtes Gesetz ankämpfen, das ihr ihr Erbteil vorenthält, obwohl keinerlei Zweifel daran besteht, dass sie und Norah die leiblichen und einzigen Kinder der Verstorbenen sind und diese nur durch ihren plötzlichen Tod daran gehindert wurden, im Nachhinein ein gültiges Testament abzufassen. Doch selbst wenn Noel ein Geizkragen und eine jämmerliche Gestalt ist, kann man seinen Standpunkt ebenfalls nachvollziehen. Sowohl er als auch sein Vater haben es immer als ausgleichende Gerechtigkeit empfunden, dass das damals entgangene Erbteil doch noch in den Besitz der Familie gelangt ist. Hinzu kommt, dass Noel die Familie seiner Cousine (und Kontrahentin) nie kennen gelernt hat. Aus seiner Sicht bestehen demnach keinerlei Gründe, den ihm rechtmäßig zugekommenen Nachlass seines Vaters mit zwei ihm völlig fremden Frauen zu teilen. Welchen Standpunkt man auch immer einnimmt, das Buch ist es in jedem Fall wert, gelesen zu werden! Zusätzlich zur spannenden Handlung sorgt auch das gepflegte und kultivierte Englisch für einen besonderen Lesegenuss.

Man könnte immerzu weiterlesen!

Bewertung am 16.04.2021
Bewertungsnummer: 597747
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ursprung der im Roman beschriebenen Handlung ist ein lange zurückliegender Streit zwischen zwei Brüdern, von denen der eine enterbt wurde und sein Anteil an den anderen überging. Jahre später sehen sich die Kinder der beiden Kontrahenten dem Konflikt ausgesetzt. Norah und Magdalen, die Töchter des damals begünstigten Bruders, verlieren auf tragische Weise beide Eltern und erfahren in diesem Zusammenhang, dass sie unehelich geboren sind und demnach kein Anrecht auf das väterliche Erbe haben. Das ihnen ursprünglich zugedachte Geld geht deshalb an den damals benachteiligten Bruder, der es seinem Sohn Noel vermacht. Dies lässt in Magdalen den Entschluss reifen, sich um jeden Preis und mit allen Mitteln den ihr und ihrer Schwester zustehenden Anteil von Noel zurück zu holen. Der Höhepunkt des Buches besteht demnach auch in einem äußerst atemberaubenden Kampf um die Interessenverfolgung beider Parteien, Mit großer Neugierde wartet der Leser, was sich die beiden Kontrahenten Neues einfallen lassen, um einem raffinierten Schachzug des Gegners entgegen zu wirken. Erhöht wird die Spannung dadurch, dass der Leser sich im Grunde nur schwer entscheiden kann, auf wessen Seite er steht und allen Beteiligten bei den entsprechenden Planungen die Daumen zum Gelingen drückt. Die Sympathien liegen eher bei Magdalen, die als ursprünglich einmal lebenslustiges junges Mädchen plötzlich vor einem Scherbenhaufen steht. Neben dem Schock, den der Tod der Eltern auslöst, muss sie gegen ein ungerechtes Gesetz ankämpfen, das ihr ihr Erbteil vorenthält, obwohl keinerlei Zweifel daran besteht, dass sie und Norah die leiblichen und einzigen Kinder der Verstorbenen sind und diese nur durch ihren plötzlichen Tod daran gehindert wurden, im Nachhinein ein gültiges Testament abzufassen. Doch selbst wenn Noel ein Geizkragen und eine jämmerliche Gestalt ist, kann man seinen Standpunkt ebenfalls nachvollziehen. Sowohl er als auch sein Vater haben es immer als ausgleichende Gerechtigkeit empfunden, dass das damals entgangene Erbteil doch noch in den Besitz der Familie gelangt ist. Hinzu kommt, dass Noel die Familie seiner Cousine (und Kontrahentin) nie kennen gelernt hat. Aus seiner Sicht bestehen demnach keinerlei Gründe, den ihm rechtmäßig zugekommenen Nachlass seines Vaters mit zwei ihm völlig fremden Frauen zu teilen. Welchen Standpunkt man auch immer einnimmt, das Buch ist es in jedem Fall wert, gelesen zu werden! Zusätzlich zur spannenden Handlung sorgt auch das gepflegte und kultivierte Englisch für einen besonderen Lesegenuss.

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No Name

von Wilkie Collins

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