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Grenzen Theoretische, konzeptionelle und praxisbezogene Fragestellungen zu Grenzen und deren Überschreitungen

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69,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.11.2017

Abbildungen

VII, 463 S. 64 Abb., 7 Abb. in Farbe.

Herausgeber

Martin Heintel + weitere

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

463

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,6 cm

Gewicht

605 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-18432-2

Beschreibung

Rezension

“... Das Buch ist eine wahre Fundgrube: Wer sich mit Grenzthemen befasst, wird in diesem Buch Inspiration finden. ... Es wird ein guter Überblick über die Sichtweisen in der deutschsprachigen ‚Community‘ der Grenzraumforschung gegeben ...” (Tobias Chilla, in: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 77, Heft 2, April 2019)

“... für die Praxis und Hochschullehre relevant und wertvoll. Den Herausgebern ist damit ein wichtiger Beitrag zur theoretischen, konzeptionellen und praxisbezogenen Grenzforschung gelungen.” (Doris Wastl-Walter, in: Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft, Jg. 160, 2019)



Portrait

Prof. Dr. Martin Heintel  lehrt am Institut für Geographie und Regionalforschung an der Universität Wien. Dr. Robert Musil  ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalforschung (ÖAW). Prof. Dr. Norbert Weixlbaumer  lehrt am Institut für Geographie und Regionalforschung an der Universität Wien.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.11.2017

Abbildungen

VII, 463 S. 64 Abb., 7 Abb. in Farbe.

Herausgeber

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

463

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,6 cm

Gewicht

605 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-18432-2

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • S.A.W

    5/5

    26.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Grenzen, Osmose und Innovation

    Das Buch setzt sich mit einem für Planung, Politik und Sozialforschung wichtigen Thema auseinander – der Grenze. Auf einer theoretisch-konzeptionellen Ebene mit Grenzziehung und Grenzüberschreitung, auf der Ebene der Planungs- und Handlungspraxis mit konkreter Beispielen. Es behandelt theoretische und konzeptionelle Zugänge zu Grenzen, Grenzen und Planungspraxis sowie Grenzen und Handlungspraxis. Grenzziehung ist zur Differenzierung auf begrifflicher Ebene notwendig, andererseits werden Grenzen ständig überschritten oder langfristig obsolet, wie die nationalen Grenzen in der EU oder die wirtschaftlichen Grenzen in der Globalisierung. In der Sozialgeographie dient die Grenze der Herstellung von sozialer Ordnung, ist verbindend und trennend zugleich. Grenzen sind Ergebnis kognitiver Prozesse, sind abhängig von den Akteuren, die als Unterscheider auftreten, sie können scharf oder unscharf sein. Daher gibt es keine „natürlichen“ Grenzen, da die Natur eher fließende Übergänge kennt. Grenzen waren unabdingbar zur Herstellung von Territorialität und wesentlich bei der Entstehung von Nationalstaaten. Neue „border studies“ erforschen die Durchdringen des Raumes durch tatsächliche Machtverhältnisse, die sich keineswegs immer mit geographischen Grenzen decken. Metropolregionen und Global Cities sind aktuelle Beispiele massiver Grenzüberschreitungen, da sie ungehemmt ins Umland ausufern und alle traditionellen Grenzen sprengen. Der Einfluss von Metropolregionen reicht über Staatsgrenzen hinaus. Gateway Cities haben auf Grund ihrer Transportinfrastruktur ein Monopol für den Zugang zu den sie umgebenden peripheren Räumen. Global Cities haben eine Scharnierfunktion zwischen der Globalität und den regionalen Märkten. Grenzen können Triebkräfte oder Barrieren für Innovationsprozesse sein. In der EU werden große Anstrengungen unternommen, um nationale Grenzen überflüssig zu machen, die aber nichts desto trotz nach wie vor eine große Rolle spielen. Auf kommunaler Ebene wurden verschiedene Organisationspläne der überregionalen Kommunikation entwickelt, wie gemeinsame Flächennutzungspläne und Regionalpläne. Basel ist ein erfolgreiches Beispiel einer trinationalen Stadtregion, deren Wirtschaft in drei europäische Kernländer ausstrahlt. Die Bodenseeregion, die seit 1648 in drei Länder geteilt ist, ist durch informelle überregionale Kooperation höchst erfolgreich. Auch die Kernregion Salzburg mit Rupertiwinkel und Berchtesgadener Land wächst immer mehr zusammen, vor allem im Konsumverhalten. Bratislava wird zunehmend zur Satellitenstadt von Wien, wobei die historische Verbundenheit hilft. Das Buch richtet sich an Studierende, Wissenschaftler und Interessierte aus den Bereichen Geographie, Soziologie, Geschichte, Politikwissenschaft und Raumplanung, Regionalmanager, Stadt- und Regionalplaner Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg. CreateSpace 2017“

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