Systeme der Bankenaufsicht in Europa. Das britische Bankenaufsichtsrecht
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.07.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
49 (Printausgabe)
Dateigröße
632 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668480896
Auch in Großbritannien hatte die Finanzkrise große Auswirkungen, nicht zuletzt aufgrund des weltweit bedeutenden Finanzplatzes am Standort London. Bis zum April dieses Jahres lag die Aufsicht des britischen Bankenaufsichtssystems in den Händen des sog. tripartite-system. Dieses bestand aus der Bank of England (BoE), dem HM Treasury und der Financial Services Authority. Speziell das britische Bankenaufsichtssystem erwies sich nicht nur während der weltweiten Finanzkrise als ineffektiv, sondern zeigte sich bspw. auch im Zuge des LIBOR (London Interbank Offered Rate)-Skandals als nicht schlagkräftig genug. Hierbei wurden große Lücken im britischen Bankenaufsichtssystem aufgedeckt.
Als Folge daraus wurde das britische Bankenaufsichtssystem umfassend reformiert. Umgesetzt wurde dies durch die Implementierung der PRA (Prudential Regulation Authority) als Tochterunternehmen der BoE. Außerdem tritt die FCA (Financial Conduct Authority) die Nachfolge der FSA an. Beide Institutionen haben verschiedene Aufgabenschwerpunkte, arbeiten allerdings eng zusammen. Die PRA ist für die aufsichtsrechtlichen Fragestellungen zuständig. Die FCA hingegen befasst sich mit dem Verbraucherschutz und der Erhaltung der Funktionsfähigkeit des britischen Finanz- bzw. Kapitalmarkts.
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