Produktbild: Die Stunde der Helden (Fantasy Roman)

Die Stunde der Helden (Fantasy Roman)

5

13,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2018

Verlag

Mantikore-Verlag

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

20,6/13,9/4,7 cm

Gewicht

546 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96188-042-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2018

Verlag

Mantikore-Verlag

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

20,6/13,9/4,7 cm

Gewicht

546 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96188-042-3

Herstelleradresse

Mantikore Verlag
Triftstraße 9
60528 Frankfurt
DE

Email: mantikoreverlag@aol.com

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  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    06.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    ohne spice und Romantik, schon daher einfach nur gut

    Während Felahar von Brickstein in einer Schenke sitzt und eine recht abenteuerliche Geschichte über die drei Helden Wim, Dalagar und Huk erzählt, öffnet sich plötzlich die Tür und die drei Helden erscheinen höchst selbst auf der Bildfläche. Wie so oft im Leben, stimmen Legenden und Realität nicht unbedingt überein. Statt dreier begnadeter und ehrenhafter Kämpfer besteht das Trio aus einem riesenhaften ... mit einem kindlichen Gemüt, einem griesgrämigen Schläger und einem Schwert schwingenden Weiberheld. Und statt heldenhaft auf einem Pferd oder Nobo in die nächste Schlacht zu reiten, ziehen die drei in einem Planwagen von Ort zu Ort, immer auf der Suche nach einem lukrativen Auftrag, der ihnen wieder ein paar Münzen in die Tasche bringt. Sie sind mehr Söldner als Helden. Drei, die um jeden Preis feilschen und deren glorreiche Taten aus dem Töten von mutierten Ratten oder dem plündern von Grabstätten bestehen. Um sich eine eigene Meinung über die Helden zu bilden und ihre Geschichten aufzuschreiben, begleitet der naive und gutmütige Felahar die drei Männer auf ihren Reisen durch die Nordlande. Schnell wird klar, dass der junge Städter nicht für ein Leben in so einem verwahrlosten, brutalen und kalten Landstrich geeignet ist. Seine Illusionen über ein abenteuerliches Leben sind schnell dahin und bald beginnt der Kampf um das nackte Überleben. Unwissentlich haben sich die vier die Feindschaft des Syndikats zugezogen, dass ihnen nun auf den Fersen ist und ihnen nach dem Leben trachtet. Ausgerechnet der naive, etwas pummelige und gutmütige Felahar gerät in Gefangenschaft und in die Folterkeller des Syndikats. Nun muss sich zeigen, ob auch er zu einem Helden geboren ist. Kommentar: Das Buch beginnt sehr witzig und unterhaltsam. Es ist amüsant zu lesen, wie Felahar eine erfundene Geschichte über drei bewunderungswürdige Helden erzählt und diese dann die Schenke betreten. Keiner der drei kann sich an das geschilderte Abenteuer erinnern. Schnell machen sie Felahar klar, dass sie mit den Helden aus der Geschichte wirklich nichts gemeinsam haben. Wie Huk sagt: Echte Helden sind tote Helden. Für Felahar waren Helden immer nobel, mutig, tapfer, ehrenhaft. Er ist entsetzt über das Verhalten der drei, die nur eingreifen, wenn die Kasse klingelt. Ansonsten werden die Menschen ihrem Schicksal überlassen. Das Land ist rau, grausam und unwirtlich von Kriegen zerrissen, nur die Starken überleben. Dalagar nutzt die Notlage der Frauen aus und macht sie sich gefügig. Er macht Versprechungen, die er nicht einzuhalten gedenkt, nur seine flinke Zunge rettet ihn aus manch brenzligen Situationen. Doch er hat eine Eliteausbildung als Kämpfer genossen und weiß sein Schwert aus Stahl genauso erfolgreich zu schwingen, wie sein Schwert, dass er bei den Frauen einsetzt. Huk ist ein mürrischer, übellauniger Raufbold für den nur das Geld zählt. Nie käme er auf die Idee, notleidenden Menschen zu helfen. Seiner Ansicht nach haben sie ihr Schicksal verdient. Und Wim ist der große, dumme Kämpfer, den eine tiefe Freundschaft mit Dalagar verbindet und der ihm überall wie ein treuer Hund folgt. Im Kampf wird er zum regelrechten Berserker und zusammen ergeben die drei Männer ein sehr erfolgreiches Trio. Was als amüsante Unterhaltung mit viel Humor beginnt wandelt sich bald in einen düsteren und bedrückenden Fantasyroman. So, wie Felahar erkennen muss, das nichts so ist, wie es in den Geschichten erzählt wird, so muss auch der Leser umdenken und lernen, dass der Autor nicht nur eine humorvolle und oberflächliche Geschichte erzählen will. Nuareth ist keine Welt, in der jemand Schwaches überleben kann. Sie ist dreckig , grausam und düster. Hier ist kein Platz für Romantik oder Liebe, der tägliche Kampf um das nackte Überleben verlangt den Menschen alles ab. Die Bauern werden ausgenommen und betrogen, die Frauen vergewaltigt und die Söhne in Bergwerke oder Fronarbeit verschleppt. Mitleid ist ein Luxus, den sich niemand leisten kann, auch nicht die drei Helden. Felahar erfährt am eigenen Leib, dass Geschichten zu erzählen und Geschichten zu erleben ein Himmel weiter Unterschied ist. Und er ist nicht der geeignet, in dieser Wildnis zu überleben. Er ist pummelig, linkisch und naiv, aufgewachsen in einer großer Stadt, die alles zu bieten hat, was man im Alltag braucht. Er hatte eine gute Anstellung als Schreiber und ein geregeltes Einkommen, hat nie wirklich Not gelitten. Die Langweile und Abenteuerlust trieben ihn in die Nordlande, doch die harte Wirklichkeit holt ihn bald ein. Keine der vier Protagonisten gewinnt wirklich das Herz des Lesers. Sie sind zu ehrlich, brutal und schonungslos geschildert, doch das ist sicherlich auch die Absicht des Autors. Wie ich erfahren habe, gehört die Welt um Nuareth zu einem Browserspiel. Ich habe keine Ahnung, was das bedeutet, kann aber sagen, dass man dieses Buch ohne Kenntnisse dieses Spiels lesen und für gut befinden kann. Ein in sich abgeschlossener Roman, dem leider eine Karte von Nuareth fehlt um ihn perfekt zu machen. Mittlerweile habe ich erfahren, dass detaillierte Karten zu dieser Welt im Internet zu finden sind und es ist mir unbegreiflich, warum sie dem Roman nicht beigefügt wurden. Das hätte sicherlich viele Leser auch neugierig auf das Spiel gemacht. Das Cover zeigt die Untensilien eines Helden und ist in gedämpften gold-braun Tönen gehalten, was mir sehr gut gefallen hat und zur Atmosphäre des Romans passt. Fazit: Man sollte als Leser öfters neue Wege beschreiten. Der deutsche Fantasymarkt hat wesentlich mehr zu bieten als einen Heitz oder Hohlbein. Junge Autoren, die neue Wege gehen und spannende, innovative, humorvolle und sehr unterhaltsame Geschichten zu erzählen wissen. Neben Andreas Dresen und Felix Hänisch gehört für mich nun auch Jörg Benne dazu.

  • just.me

    5/5

    18.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinnig Gut!

    Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch nicht aus der Hand legen konnte und es unbedingt zu Ende lesen musste. Dieses Buch war auf jeden Fall eines davon. Die Charakter sind wunderbare Eigenbrödler und jeder einzelne von ihnen war mir auch seine eigene Art sympathisch. Ich mochte ihre ruppige Art, ihren Witz und ihren Charme und vor allem die Beziehung und ihr Umgang mit dem Geschichtensammler Felahar hat mir während dem Lesen immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Vor allem das Ende konnte meiner Meinung nach für den Roman nicht passender sein und ich habe ihn schon in meinem Umkreis jedem weiterempfohlen. Ich möchte aber auch noch hier eine Leseempfehlung aussprechen. Benne schafft es mit seinem Stil den Leser sofort in seine Welt zu ziehen, man fühlt sich wohl, fühlt sich zu Hause und kann es gar nicht erwarten, mit den Figuren ein Abenteuer zu erleben und glauben Sie mir - das werden Sie erleben.

  • Trinas Bücherwelt

    5/5

    10.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und bildgewaltige Erzählung!

    Dieses Buch ist mir einzig und allein durch eine Aktion auf Lovelybooks aufgefallen, sonst wäre ich wohl nie darauf gestoßen. Als ich "Die Legenden von Nuareth - Heldentaten" gelesen habe,  war ich schon Feuer und Flamme - ich musste dieses Buch lesen. So ist es in mein Bücherregal gewandert mit dem Gedanken es schnellstmöglich zu lesen. Der Klappentext klang vielversprechend und ich freute mich endlich wieder von den drei Helden zu lesen. Am Ende habe ich meine Helden bekommen und das Buch hat mich bis zum Ende mit seiner ganz eigenen Art überzeugen können. Jörg Benne kann Geschichten erzählen, sein Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Dabei verwendet er eine wirklich bildhafte Sprache, die einen zum aktiven Zuhörer seiner Geschichten macht. Die Figuren sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden, und wirkten sehr lebhaft und realistisch. Der Autor überlässt es dem Leser sich seine Welt zu formen die Helden, die Abenteuer und die rauen Nordlande. Dabei hört man förmlich die Erzählerstimme in seinem Kopf, die einen an das Buch und seine Geschichte fesselt. Wer jetzt eine emotionale Geschichte erwartet wird enttäuscht sein, denn das erzählt uns der Autor mit seinem Buch nicht. Wir erfahren die Abenteuer der drei Helden Wim, Huk und Dalagar die durch die rauen Nordlande reisen. Sie sind einfache Söldner die sich ihr Geld mit dem Töten von Monstern oder dem Beschützen von Siedlungen verdienen. Dabei treffen sie auf einen Schreiberling der seine wohlgeschützte Stadt verließ um Poet zu werden und ihre Geschichten aufzuschreiben. Denn wie soviele andere auch, glaubt er an Mut und Heldentum. Die Wahrheit bringt der Autor hier ganz einfach auf den Punkt, seine Figuren sind keine Helden, sie verdienen sich ihr Geld und wer nicht zahlen kann hat Pech gehabt. An erster Stelle steht ihr eigenes Überleben und während der Schreibling Fela ihnen folgt, wird ihm bewusst das ein Held sein, anstrengender ist als er gedacht hat und so gar nicht mit seine Moralvorstellungen überein stimmt. Doch als die Stunde der Wahrheit schlägt, erkennt auch er das Helden nicht immer ein Schwert oder große Reden schwingen müssen.  Bis zum Ende hin habe ich geglaubt dass der Klappentext ein wenig an der Geschichte dran bleibt, aber mit diesem Ende hab ich nie und nimmer gerechnet. Doch auch, wenn ich zum Schluss etwas anderes erwartet hatte konnte ich die Helden & Fela in mein Herz schließen. Der Schreiberling gefiel mir sehr gut, denn er war das genaue Gegenteil der so offensichtlich starken und kampferprobten Helden. Er war die emotionale Seite der Geschichte. Wim, Huk und Dalagar sind ein eingespieltes Team und einer war unterschiedlicher als der nächste. Doch das hielt mich nicht davon ab mit ihnen mitzufiebern und ihren Abenteuern zu folgen. Wenn ich am Anfang auch etwas Mühe hatte in das Buch hineinzukommen, war es mir das am Ende wirklich wert.  Das Cover hat mittlerweile gewechselt und ein neues Design bekommen, meins finde ich nicht ganz so düster wie das aktuelle - kann auch damit zusammenhängen das ich lieber farbenfrohe Cover mag. Der Klappentext ist dazu stimmig und bringt dem Leser einen kurzen aber sinnvollen Einblick ins Buch.  Fazit Es ist schwer ein Buch ziehen zu lassen, wenn es einem gut gefallen hat. "Die Stunde der Helden" konnte mich vor allem mit seinem Schreibstil und den gut umgesetzten Ideen des Autors überzeugen. Eine Fortsetzung gibt es bereits im und weitere Bücher sind laut der Aussage des Autors Jörg Benne in Arbeit. Für Geschichtenliebhaber ein absolutes Lesemuss. 

  • Zsadista

    5/5

    05.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Rezension zu "Die Stunde der Helden"

    Felahar von Brickstein ist Schreiber bei Gericht. Doch dieses Leben füllt ihn nicht mehr aus. Vielmehr möchte er Geschichtenerzähler sein. Durch die Lande ziehen, Geschichten aufschreiben und erzählen. Gesagt, getan, Felahar zieht in die Ferne. Er kommt nur bis Junaksruh, eine kleine Ansammlung von Häusern. Dort erzählt er in der Taverne die Geschichte der drei Helden Dalagar, Wim und Huk. Nichts ahnend, dass die drei Helden auch anwesend sind. Kurzum, Felahar bietet sich an, die Helden auf ihren Abenteuern zu belgeiten und ihre Geschichten aufzuschreiben. Doch es dauert nicht lange und Fela muss sein Denken über Helden umstellen. Ist ihr Leben doch nicht so glorreich, wie er sich das immer vorgestellt hat? Und kaum sieht sich Fela um, steckt er selbst mitten in den größten Abenteuern. Wie wird sich Fela, der Ex-Schreiberling in den Widrigkeiten der unwirtlichen Welt schlagen? Und sind die drei Helden vielleicht doch nicht so schlecht, wie am Anfang gedacht? „Die Stunde der Helden“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Jörg Benne. Die Geschichte ist wunderbar gelungen. Felahar war mir von Anfang an sympathisch. Leicht tapsig und humorvoll habe ich ihn gleich in mein Herz geschlossen. Die drei Helden mussten erst wachsen, bevor ich sie mochte. Am Anfang fand ich sie recht unsympathisch. Dies hat sich aber relativ schnell gelegt. Der Autor Jörg Benne hat es geschafft, eine wunderbare Welt und Charaktere zu erschaffen. Der Spannungsbogen hielt bis zum Ende des Buches an. Die Helden stolperten von einem Abenteuer ins nächste. Für mich gab es keine langweiligen Stellen. Das Cover des Buches ist mit den düsteren Farben und dem blutigen Schwert ein richtiger Hingucker. Der Schreibstil des Autors ist flott, spannend und humorvoll. Ich war von dem Roman sehr gut unterhalten. Ich empfehle ihn sehr gerne weiter an Fantasy Leser die den gewissen Touch Humor mögen.

  • Bewertung

    aus Lüdinghausen

    3/5

    30.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Unterhaltung

    Inhalt/Klappentext: Huk, Wim und Dalagar sind in den düsteren Nordlanden als „die Helden“ bekannt. Deshalb ist der junge Schichtensammler Felahar begeistert, als er sich ihnen als Chronist anschließen darf, um aus erster Hand von ihren Taten zu berichten. Enttäuscht muss er feststellen, dass ihr Alltag weniger heldenhaft ist, als gedacht. Doch dann hält das Schicksal ein Abenteuer für das Quartett bereit, bei dem jeder von ihnen beweisen muss, ob er zum wahren Helden taugt. Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es passt auch super zum Buch und macht neugierig auf das Buch. Es passt auf jeden Fall auch zum Autor und seinen anderen Werken. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe am Anfang allerdings ein wenig gebraucht, um so richtig in der Geschichte anzukommen. Es hat mich nicht direkt gepackt und ich habe es eher schleppend angefangen. Das hat sich dann aber im Laufe der Geschichte und des Lesens geändert und ich konnte mich dann auch in die Protagonisten hineinversetzen. Die Story an sich fand ich gut. Teilweise zog sie sich vielleicht ein wenig in die Länge. Den Humor des Autors hat mir wiederum sehr gut gefallen und passt auch gut zu den Helden. Ich lese sehr gerne Bücher von dem Autor. Dieses Buch hat mir auch gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass es für mich nicht sein bestes Buch war. Ich vergebe hier 3 von 5 Punkten.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Frederike Kügler

    Frederike Kügler

    Thalia Hameln

    Buchhändler*in

    5/5

    02.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Wahrheit hinter Heldenfiguren

    Ein Geschichtenerzähler erfährt die Wahrheit hinter den Heldengeschichten der unwirtlichen Nordlande. Sie ist düster, trostlos, mitunter blutig und hart. Eine Geschichte, die definitiv anders ist als klassische Abenteuer, denn sowas wie ein Happyend oder epischen Schlachten sucht man hier vergeblich. Im Grunde sind es einfach drei Söldner, die sich irgendwie durchs Leben durchschlagen. Was, wenn man mal ehrlich ist, der Wahrheit über Heldentum so nahe kommt wie kaum eine andere Geschichte.

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