Gerechtigkeit und Altruismus in der experimentellen Verhaltensökonomie
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.07.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
559 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668488052
In den vergangenen Jahren sind in Deutschland die Themen Steuerbetrug und Steuerehrlichkeit immer wieder in den Nachrichten gewesen. Besonders der Fall Uli Hoeneß sorgte für Aufsehen - der ehemalige Manager von Bayern München wurde 2014 wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euro zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.
Das Beispiel und viele andere zeigen: Wenn es ums Geld geht, denken viele Menschen zunächst nur an eine Person - sich selbst. Demnach verhielten sich Menschen so, wie es das klassische Bild des Homo oeconomicus postuliert - rational und eigennützig. Bezogen auf das Thema Steuermoral: Warum das hart verdiente Geld an den Staat abführen, wenn die Wahrscheinlichkeit, von den chronisch überlasteten Steuerfahndern erwischt zu werden, sowieso gering ist?
In den vergangenen Jahrzehnten jedoch hat das Bild des Homo oeconomicus immer mehr Kratzer bekommen. Kahnemann, Knetsch und Thaler (1986) zum Beispiel fanden heraus, dass Marktteilnehmer auf Profit verzichten, weil sie gesellschaftliche Standards für Fairness mit in ihre Kalkulation einbeziehen. Das könne verschiedene Marktanomalien, etwa Überschussnachfragen auf Kundemärkten, erklären.
In den 1980er Jahren ließen speziell zwei simple spieltheoretische Experimente Zweifel am Homo oeconomicus aufkommen: das Ultimatum-Spiel (US) und das Diktator-Spiel (DS). Die Ergebnisse legen nahe, dass Menschen festverdrahtet sind bzw. intrinsisch motiviert, sich altruistisch und fair statt egoistisch zu verhalten. Doch auch diese weitreichenden Interpretationen der Ultimatum- und Diktatorspiele sind umstritten.
pretationen der Ultimatum- und Diktatorspiele sind umstritten.
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