Das Guaraní und sein Einfluss auf das regionale Spanisch in Paraguay
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.07.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
574 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668494886
Der südamerikanische Kontinent wird heute vor allen Dingen mit seinen Amtssprachen Spanisch und Portugiesisch in Verbindung gebracht. Der Anteil der indigenen und der eingewanderten Bevölkerung weicht je nach Land und Region stark voneinander ab. Trotz der Unabhängigkeit von den ehemaligen Kolonialmächten Spanien und Portugal müssen Ureinwohner und Minderheiten nach wie vor um ihre Anerkennung und Gleichstellung kämpfen; natürlich auch um die ihrer Sprache.
Dass es auch anders gehen kann, zeigt Paraguay. Vielen dient es "als Paradebeispiel für eine stabile Diglossie, die kaum in Frage gestellt wird" (Fasoli-Wörmann 2002). Es ist das einzige Land Südamerikas, in dem mehrheitlich eine autochthone Sprache gesprochen wird: das Guaraní.
Hierbei handelt es sich um ein besonderes sprachliches Phänomen, wenn man bedenkt, dass die überwältigende Mehrheit der Paraguayer Mestizen sind. Die größte indigene Gruppe ist die der Guaraní, deren Sprache seit 1992 auch offiziell zur Landessprache neben Spanisch erhoben wurde. Eine genaue Anzahl derer, die ausschließlich Spanisch, Guaraní oder aber beides sprechen, lässt sich nur schwerlich beziffern. Etwa 59 % bis 90 % geben an zweisprachig zu sein. Faktisch wird Guaraní insgesamt häufiger gesprochen als Spanisch.
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