Behandlung von Phraseologismen in Lernwörterbüchern des Deutschen Was machen Sprichwörter im Deutschen aus und wie beeinflussen sie einen Fremdsprachler?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.08.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
1214 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668501478
Phraseologismen sind ein fester Bestandteil jeder Sprache. Sie schmücken die Sprache aus und machen sie lebendig. So ist es für jeden Lerner des Deutschen und natürlich auch jeder anderen Sprache unabdingbar, Phraseologismen der Zielsprache zu erkennen, zu verstehen und zu verwenden. Die Beherrschung von Phraseologismen einer fremden Sprache wird in der Fremdsprachendidaktik häufig als Maßstab für die sprachliche Kompetenz angesehen. Doch wenn DaF-Lerner den Satz ,,Da hast du aber Schwein gehabt!" hören, werden sie ohne phraseologisches Wissen womöglich denken, jemand hätte ein Schnitzel gegessen oder ein Schwein besessen und kämen nicht auf die Idee, dass "Schwein haben" so viel, wie "Glück haben" bedeutet. Solche Verständisschwierigkeiten treten bei vielen Lernern auf. Deshalb ist es offensichtlich, dass Phraseologismen sowohl im DaF-Unterricht, als auch in deutschen Lernwörterbüchern sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Ob letzteres der Fall ist, soll in dieser Arbeit anhand von zwei großen Lernwörterbüchern des Deutschen, dem "de Gruyter Wörterbuch Deutsch als Fremdsprache 2000" und dem "Duden, Deutsch als Fremdsprache Standardwörterbuch 2010", untersucht werden. Dazu sollen diese im Hinblick auf die Behandlung von Phraseologismen analysiert werden.
Für ein freies Wort bzw. ein Lexem ist es möglich, eine Bedeutung in unterschiedlichen Kontexten zu realisieren, denn es gibt einen allgemeinen Begriff an. Es ist nicht nur ein Name, eine Benennung oder Nomination, sondern auch ein logischer Rahmen wie eine Klasse mit Merkmalen, wie z.B. Material, Form und Farbe. Das Wort als freie Form lässt sich mit anderen Elementen der Sprache, die mit diesem Klassencharakter vereinbar sind, frei verbinden.
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