Michail Gorbacev und Boris El´cin im August-Putsch 1991
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.08.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
47 (Printausgabe)
Dateigröße
755 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668513440
Mit der seit 1985 einsetzenden Entspannungspolitik des Generalsekretärs Michail Gorbacev wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der den Kalten Krieg allmählich zu beenden schien und dem Kommunismus ein demokratischeres Antlitz geben sollte. Dieser Prozess wurde schlagartig durch die Implosion des Putschversuches im August 1991 beschleunigt. Mit dem Ziel, Michail Gorbacev zu stürzen und ein mögliches Auseinanderfallen der Sowjetunion zu verhindern, versuchte ein so genanntes Notstandskomitee die Herrschaft zu übernehmen. Boris El¿cin, Präsident der Teilrepublik Russland, verteidigte die legitime Macht in Moskau, womit der Putsch zusammenbrach. Zwischen Michail Gorbacev und Boris El¿cin hatte sich seit dem Ende der 1980er Jahre ein zunehmendes Spannungsverhältnis in politischer und persönlicher Hinsicht entwickelt.
Die zentrale Frage der vorliegenden Arbeit besteht darin, welchen Einfluss der Putsch im August 1991 auf das Verhältnis zwischen Gorbacev und El¿cin hatte. Mit Verhältnis ist dabei sowohl das politische als auch das persönliche gemeint. In einem erstenSchritt geht es darum, welche politischen Grundeinstellungen und für den jeweiligen Politikstil entscheidenden Charaktereigenschaften sich bei beiden bis 1985 entwickelt hatten. Darüber hinaus sind das Verhältnis zwischen Gorbacev und El¿cin bis zum Oktoberplenum des Zentralkomitees 1987 und das Plenum selbst von besonderer Bedeutung, denn sie wirken sich nachhaltig auf ihre anschließende Beziehung bis zum August-Putsch 1991 aus. Die Reaktionen von Boris El¿cin auf den Putsch werden anschließend näher untersucht. Die Analyse schließt mit der Betrachtung des Verhältnisses zwischen El¿cin und Gorbacev nach dem Putsch.
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