Das Witwenleben in der Frühen Neuzeit. Berufliche Aussichten und Einschränkungen im Witwenstand
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
518 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668515826
Diese Anforderungen lassen sich kategorisch in verschiedene Bereiche einteilen. Zum einen gibt es die gesellschaftlichen Ansprüche, welche sich wiederum in eine kirchliche und in eine soziale Sichtweise bezüglich der Ansprüche an Witwen gliedern. Zum anderen folgen die juristischen und ökonomischen Ansprüche, die in diesem Kapitel kurz angeschnitten und im darauffolgenden Kapitel "Witwen als heterogenes Bild" weiter im Detail vertieft werden. Besonders in Bezug auf die Handwerkswitwe und die Witwe im Adelsstand werden die juristischen und ökonomischen Ansprüche an eine Witwe deutlich gemacht. Im Kapitel wird anhand von verschiedenen Witwenarten der Handlungsspielraum mitsamt seiner Freiheiten, Regelungen, Grenzen und Konflikte dargestellt. Dabei muss beachtet werden, dass keine einheitlichen Regelungen von Handlungsmöglichkeiten, die auf jede Witwe passen, aus den folgenden Erarbeitungen geschlossen werden können. Von Stadt zu Stadt, Stand zu Stand und Jahr zu Jahr konnte die neue Ausgangslage für die Witwe anders aussehen. Zum Schluss wird das Thema der Wiederheirat angesprochen.
Vorangetragen wird diese Arbeit von einigen wichtigen Autoren. Besonders hervorgehoben werden folgende Geschichtswissenschaftler und Geschichtswissenschaftlerinnen. Zum einen gelten die Werke von Olwen Hufton und Heide Wunder als gute Einführungen in die Literatur der Witwenschaft in der Frühen Neuzeit. Zum anderen ist das Werk von Siegrid Westphal, Inken Schmidt- Voges und Anette Baumann ein gutes Hilfsmittel um die Normen einer Witwe heraus zustellen und zugleich die Konflikte, die durch diese Normen entstanden sind, zu untersuchen. Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Werk nicht nur eine Witwenart im Fokus hat, sondern mehrere Witwenarten bezüglich ihrer Normen und Konflikte darstellt, um somit einen Vergleich zu ziehen. Des Weiteren wird in dieser Arbeit auf das Werk "Witwen in der Frühen Neuzeit" von Gesa Ingendahl zurückgegriffen.
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