Rachel Dolezal und die diskursive Verhandlung rassischer und geschlechtlicher Identität
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
105 (Printausgabe)
Dateigröße
833 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668515871
Am elften Juni 2015 sorgte Rachel Dolezal, Dozentin für afrikanische und afroamerikanische Studien an der Eastern Washington University und Präsidentin der lokalen Abteilung der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), in den USA und darüber hinaus für einen medialen Skandal. Die Frau, die sich seit Jahren für die Rechte von Afroamerikanern einsetzt und die von sich selbst behauptete, als Schwarze unter der anhaltenden Rassendiskriminierung in Amerika zu leiden, wurde von ihren Eltern als Weiße "geoutet".
Rachel Dolezal hatte zu diversen Anlässen angegeben, Tochter einer weißer Mutter und eines schwarzen Vaters zu sein. An ihrer Identität als Schwarze schien bis dahin kaum Zweifel aufgekommen zu sein. Im Juni 2015 traten jedoch ihre (biologischen und sozialen) Eltern in Kontakt mit der Presse und verkündeten, dass ihre Tochter keinerlei schwarze Vorfahren habe und dass es einen "Fakt" darstelle, dass ihre Tochter Kaukasierin sei . Von der Frau mit schwarzem, gekräuseltem Haar und hellbraunem Hautteint, wurden Fotos veröffentlicht, welche sie als Teenagerin mit blondem, glattem Haar, bleicher Haut und Sommersproßen zeigten. Im Anschluss daran wurde Rachel Dolezal zum Subjekt einer landesweiten Debatte darüber, ob eine Person ihre Rasse wechseln könne. Immer wieder wurde hierbei der Bezug auf die Transgenderthematik gesucht, also die Frage, ob eine Person ihr Geschlecht wechseln könne.
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