Die Sprachkrise und Krise des Subjekts in Hofmannsthals "Ein Brief". Die Konsequenzen für die Literatur
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
536 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668518070
Der Brief stellt das Problem der hermeneutischen Perspektive da. Lord Chandos redet von einer Trennung der Sprache, des Subjekts und der Wirklichkeit. Das hat Konsequenzen auf das Subjekt. Der Mensch ist nicht in der Lage einen Zusammenhang mit der Umwelt zu haben. Das führte zur Identitätskrise und die sogenannte Krise des Ichs. Allerdings hatte die Sprachskepsis auch Einflüsse auf die Literatur. Durch die Sprachkrise entwickelten sich eine Produktivität und neue Tendenzen bei nachkommenden Autoren. Sowohl die Literatur als auch die bildenden Künste stellen die neue Wahrnehmung der Sprache dar.
Hugo von Hofmannsthal zählt zu einem der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller, der oft im Mittelpunkt der Forschung steht wegen seiner Texte. Der Brief, der 1902 in einer Berliner Zeitung veröffentlicht wurde, ist eins der wichtigsten literarischen Werke der Jahrhundertwende. Kern dieses ist die Selbstkritik, die zu dieser Zeit im Vordergrund stand und viele damalige Autoren befassten sich damit. Hofmannsthal gilt zu den Vertretern, denn das Phänomen der Sprachkrise ist in seinem fiktiven Brief deutlich zu sehen.
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