Rohstoffverfügbarkeit. Beschaffungsseitige Risiken der Elektrifizierung des Antriebsstranges
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
106 (Printausgabe)
Dateigröße
3116 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668518841
Hervorgehend aus dem steigenden Hunger industrialisierter und zunehmend aufstrebender Staaten im asiatisch-amerikanischen Raum nach Rohöl als auch dem davon beflügelten Klimawandel sorgen energie- und klimapolitische Zielsetzungen weltweit für die schrittweise Verbreitung von Elektromobilität. Durch den konstruktiven Austausch des Kraftstofftanks konventioneller Antriebe mit der Traktionsbatterie in Elektrofahrzeugen ändert sich für Automobilhersteller sowie spezialisierte Batterieproduzenten beschaffungsseitig der Rohstoffbedarf. Das Alkalimetall Lithium wird für die Funktion der mittelfristig als Industriestandard gehandelten Lithium-Ionen-Batterie dringend benötigt.
Die Aufgabe der Arbeit besteht vor dem Hintergrund der Verbreitung von Elektromobilität in der Überprüfung der zukünftigen Verfügbarkeit Lithiums unter Zuhilfenahme einer geeigneten Messmethodik. Um die Rohstoffverfügbarkeit von Lithium im Rahmen der Arbeit wissenschaftlich bewerten zu können, werden zunächst ausgewählte Studien untersucht, die die Rohstoffkritikalität verschiedener Rohstoffe für Länder oder Wirtschaftszweige bewerten.
Nach Vergleich dreier ausgewählter Studien wird geschlussfolgert, dass eine Trennung der Verfügbarkeitsanalyse in eine geologische und eine sozioökonomische Komponente unterteilt wird. Beide Komponenten wiederrum bestehen aus verschiedenen Kriterien, die mithilfe geeigneter Indikatoren gemessen und bewertet werden.
Die Analyse der geologischen Verfügbarkeit hat gezeigt, dass abhängig vom gewählten Szenario zur Verbreitung der Elektromobilität alleine der Bedarf des Verwendungsbereichs Batterien sowohl beim Vergleich mit dem voraussichtlichen Lithium-Produktionsvolumen bis 2025 als auch den weltweit vorhandenen Reserven bis 2050 eine kritische Größe erreichen kann.
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