Verwaltungsaufbau des Königtums und Papsttums des Spätmittelalters im Vergleich Ein Vergleich der Kanzlei des Papsttums in Avignon und der Karls IV. in Prag
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
465 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668519589
Aber auch im Bereich der Verwaltung wirkte in dieser Periode vieles. Die Päpste haben ihre Residenz von Rom in die südfranzösische Stadt Avignon verlegt und damit konnte die Verwaltung der Kurie neue Wege gehen. Ob dies gewollt oder eher unbewusst geschah, klären wir zu einem späteren Zeitpunkt. Dies bedeutete letztlich mehr als die Umlegung der Hauptstadt der Christlich-katholischen Kirche, denn das Papsttum war nie frei von der weltlichen Gewalt, sei es in Form italienischer Herrscher, deutscher Könige und Fürsten oder französischen Herrschern. Ähnliche Wandelungen gab es im Bereich des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation (HRR). Nachdem der am französischen Hof ausgebildete Karl IV. die Königs- sowie die Kaiserwürde annahm und letztlich durchsetzte, herrschte dieser knapp 30 Jahre im HRR. Dieser römisch-deutsche König war einer der einflussreichsten europäischen Herrscher jener Zeit und war prägend vor allem für das Stadtbild in Prag. Desweiteren wird der Name Karl IV. noch heute mit der in Frankfurt aufbewahrten Goldenen Bulle verbunden, einer der bekanntesten spätmittelalterlichen Schriftstücke. Zudem ist Karl IV. verknüpft mit der Herausbildung eines dauerhaften Herrschersitzes und somit einem zu Ende gehenden Reisekönigtum und der damit verbunden Pfalzen.
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