Hass im Fadenkreuz

Hass im Fadenkreuz

Buch (Taschenbuch)

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.07.2018

Verlag

Edition oberkassel

Seitenzahl

300

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.07.2018

Verlag

Edition oberkassel

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

19/12,1/2 cm

Gewicht

232 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95813-140-8

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Bedrückend aktuell

Elvira P. aus Goch am 12.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem Esther die Gruppe IFFAR in der Presse hat hochgehen lassen, sind die Mitglieder, auch Lys, in der Welt verstreut. Lys hält sich in Kambodscha in einer Kinderarzt-Praxis auf. Er hält brieflichen Kontakt zur Esther. Sie glaubt er lebe zur Zeit in Thailand. Lys wird allerdings vom Hauptquartier aufgespürt und für einen wichtigen Auftrag zurückbeordert. Der Vorsitzende der Partei für Recht und Freiheit und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Daniel Kraußler soll getötet werden. Für Lys eine Gelegenheit Esther wiederzusehen. Bringt er mit seiner Rückkehr sich und Esther in Gefahr? Dies war wieder ein bedrückender und aufrüttelnder Roman von Tatjana Flade. Die Fortsetzung von Herz im Fadenkreuz wirkt noch beklemmender und aktueller als sein Vorgänger. Neben den Gesprächen und dem Pläneschmieden der eigentlichen Drahtzieher, natürlich ohne Namensnennung, wird Esthers Gefühlslage, ihre Ängste und Befürchtungen beschrieben. Kann sie mit einem Attentäter leben? Kann sie ihn vom Unrecht Gewalt gegen Gewalt überzeugen? Mehrere Attentate, Schlägereien und Ausschreitungen bei Demonstrationen unterstreichen die Brisanz der Situation. Die einzelnen Szenen sind von der Autorin so gut beleuchtet worden, dass sich bei mir als Leser Fiktion und Realität zu vermischen drohten. Lys’ Gedankengänge bleiben uns meist verborgen. Trotzdem wird augenscheinlich, dass er mit sich und vor allem um seine Liebe kämpft. Es ist erschreckend dieses Buch während der Ausschreitungen von Chemnitz und immer wiederkehrender Angriffe von rechts zu lesen. Es ist bedrückend aktuell. Es ist ein gutes, ein wichtiges Buch, das uns dafür sensibilisiert, was in unseren Zeit um uns herum passiert. Augen auf und aufgepasst!

Bedrückend aktuell

Elvira P. aus Goch am 12.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem Esther die Gruppe IFFAR in der Presse hat hochgehen lassen, sind die Mitglieder, auch Lys, in der Welt verstreut. Lys hält sich in Kambodscha in einer Kinderarzt-Praxis auf. Er hält brieflichen Kontakt zur Esther. Sie glaubt er lebe zur Zeit in Thailand. Lys wird allerdings vom Hauptquartier aufgespürt und für einen wichtigen Auftrag zurückbeordert. Der Vorsitzende der Partei für Recht und Freiheit und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Daniel Kraußler soll getötet werden. Für Lys eine Gelegenheit Esther wiederzusehen. Bringt er mit seiner Rückkehr sich und Esther in Gefahr? Dies war wieder ein bedrückender und aufrüttelnder Roman von Tatjana Flade. Die Fortsetzung von Herz im Fadenkreuz wirkt noch beklemmender und aktueller als sein Vorgänger. Neben den Gesprächen und dem Pläneschmieden der eigentlichen Drahtzieher, natürlich ohne Namensnennung, wird Esthers Gefühlslage, ihre Ängste und Befürchtungen beschrieben. Kann sie mit einem Attentäter leben? Kann sie ihn vom Unrecht Gewalt gegen Gewalt überzeugen? Mehrere Attentate, Schlägereien und Ausschreitungen bei Demonstrationen unterstreichen die Brisanz der Situation. Die einzelnen Szenen sind von der Autorin so gut beleuchtet worden, dass sich bei mir als Leser Fiktion und Realität zu vermischen drohten. Lys’ Gedankengänge bleiben uns meist verborgen. Trotzdem wird augenscheinlich, dass er mit sich und vor allem um seine Liebe kämpft. Es ist erschreckend dieses Buch während der Ausschreitungen von Chemnitz und immer wiederkehrender Angriffe von rechts zu lesen. Es ist bedrückend aktuell. Es ist ein gutes, ein wichtiges Buch, das uns dafür sensibilisiert, was in unseren Zeit um uns herum passiert. Augen auf und aufgepasst!

Brisant und hochaktuell

Bewertung aus Glauchau am 12.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Alle, die Bescheid wussten, haben dicht gehalten. Die Polizei hatte keinen Namen, keine Gesichter. Es war relativ gefahrlos zurückzukommen...“ Nach den letzten Anschläge (Die sind Inhalt des ersten Bandes) hat sich Lys nach Kambodscha zurückgezogen. Dort arbeitet er als Helfer in einer Kinderarztpraxis. In Deutschland aber macht Daniel Kraußler erfolgreich Propaganda für seine rechtsgerichtete Partei. Daraufhin beschließen Lys` Vorgesetzte, die Aktivisten nach Deutschland zu holen. Lys nutzt die Chance, um Esther wiederzusehen. In dem Zusammenhang fällt das Eingangszitat. Die Autorin hat erneut einen brisanten Krimi geschrieben. Ähnlich wie im ersten Teil geht es um die Frage, ob man Gewalt mit Gewalt bekämpfen kann. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Einerseits unterstützt er die rasante Handlung, andererseits lässt er Platz für tiefgründige Diskussionen. Schnell wechselnde Handlungsorte und Personen sorgen ebenfalls für einen hohen Spannungsbogen. Wie geschickt Massen zu manipulieren sind, macht Kraußler seinen Mitstreitern mit folgenden Worten klar: „...Natürlich äußern wir uns kritisch über die Islamisierung, die EU und greifen die Ängste der Bürger auf. Aber wir müssen seriös bleiben. Wir können nicht als dumpfe rechte erscheinen...“ Esther liebt Lys. Doch sie kann und will so nicht mehr leben. Sein Schweigen macht ihr Angst. Sie vermutet, dass er neue Anschläge gegen die rechte Szene plant. Sie lehnt diese Gewaltspirale ab. Dabei ahnt sie nicht im mindesten, dass sie selbst mittlerweile zur Zielscheibe von Lys` Gegnern geworden ist. Sie versucht, Lys` ins Gewissen zu reden: „...Ich kann das nicht einfach so hinnehmen. Ich will nicht, dass du dich ständig in Gefahr begibst und diese falschen Dinge tust...“ Gekonnt thematisiert die Autorin die Verführungsgewalt charismatischer Führer mit einfachen Parolen, aber auch die Sinnlosigkeit von Gewalt und Gegengewalt. Gerade Esther macht selbst in schwierigsten Situationen deutlich, dass sie Gewalt und Selbstjustiz ablehnt und dass das Gewaltmonopol in die Hände der Polizei und nicht in die selbstgewählter Gerechter gehört. Dabei wird klar, dass auch Lys und seine Freunde von höheren Chargen instrumentalisiert werden. An manchen Stellen hatte ich fast den Eindruck, dass die Gegenwart die Geschichte des Buches schon überholt hat. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ein Zitat aus Esthers Mund fasst das Fazit zusammen: „...Niemand hat das Recht zu töten. Ihr stellt euch auf die gleiche Stufe, auf der diese Terroristen stehen...“

Brisant und hochaktuell

Bewertung aus Glauchau am 12.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Alle, die Bescheid wussten, haben dicht gehalten. Die Polizei hatte keinen Namen, keine Gesichter. Es war relativ gefahrlos zurückzukommen...“ Nach den letzten Anschläge (Die sind Inhalt des ersten Bandes) hat sich Lys nach Kambodscha zurückgezogen. Dort arbeitet er als Helfer in einer Kinderarztpraxis. In Deutschland aber macht Daniel Kraußler erfolgreich Propaganda für seine rechtsgerichtete Partei. Daraufhin beschließen Lys` Vorgesetzte, die Aktivisten nach Deutschland zu holen. Lys nutzt die Chance, um Esther wiederzusehen. In dem Zusammenhang fällt das Eingangszitat. Die Autorin hat erneut einen brisanten Krimi geschrieben. Ähnlich wie im ersten Teil geht es um die Frage, ob man Gewalt mit Gewalt bekämpfen kann. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Einerseits unterstützt er die rasante Handlung, andererseits lässt er Platz für tiefgründige Diskussionen. Schnell wechselnde Handlungsorte und Personen sorgen ebenfalls für einen hohen Spannungsbogen. Wie geschickt Massen zu manipulieren sind, macht Kraußler seinen Mitstreitern mit folgenden Worten klar: „...Natürlich äußern wir uns kritisch über die Islamisierung, die EU und greifen die Ängste der Bürger auf. Aber wir müssen seriös bleiben. Wir können nicht als dumpfe rechte erscheinen...“ Esther liebt Lys. Doch sie kann und will so nicht mehr leben. Sein Schweigen macht ihr Angst. Sie vermutet, dass er neue Anschläge gegen die rechte Szene plant. Sie lehnt diese Gewaltspirale ab. Dabei ahnt sie nicht im mindesten, dass sie selbst mittlerweile zur Zielscheibe von Lys` Gegnern geworden ist. Sie versucht, Lys` ins Gewissen zu reden: „...Ich kann das nicht einfach so hinnehmen. Ich will nicht, dass du dich ständig in Gefahr begibst und diese falschen Dinge tust...“ Gekonnt thematisiert die Autorin die Verführungsgewalt charismatischer Führer mit einfachen Parolen, aber auch die Sinnlosigkeit von Gewalt und Gegengewalt. Gerade Esther macht selbst in schwierigsten Situationen deutlich, dass sie Gewalt und Selbstjustiz ablehnt und dass das Gewaltmonopol in die Hände der Polizei und nicht in die selbstgewählter Gerechter gehört. Dabei wird klar, dass auch Lys und seine Freunde von höheren Chargen instrumentalisiert werden. An manchen Stellen hatte ich fast den Eindruck, dass die Gegenwart die Geschichte des Buches schon überholt hat. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ein Zitat aus Esthers Mund fasst das Fazit zusammen: „...Niemand hat das Recht zu töten. Ihr stellt euch auf die gleiche Stufe, auf der diese Terroristen stehen...“

Unsere Kund*innen meinen

Hass im Fadenkreuz

von Tatjana Flade

5.0

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Hass im Fadenkreuz