Robo Advisors als Konkurrenz zur klassischen Anlageberatung. Chancen und Risiken für Banken
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
86 (Printausgabe)
Dateigröße
2875 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668527072
Das Internet und die Digitalisierung haben in der Vergangenheit bereits viele Wirtschaftsbereiche auf den Kopf gestellt und machen auch vor der Finanzbranche keinen Halt. FinTechs, Unternehmen, die innovative Technologien mit Finanzdienstleistungen verbinden, treten in den letzten Jahren vermehrt am Markt auf und versuchen, die Finanzindustrie in allen Bereichen zu revolutionieren.
Grundsätzlich lassen sich die Unternehmen der FinTech-Branche in Analogie zu den klassischen Wertschöpfungsbereichen einer Universalbank nach den Segmenten Finanzierung, Vermögensmanagement, Zahlungsverkehr und sonstige FinTechs unterscheiden. Im Rahmen dieser Arbeit wird näher auf den Bereich Vermögensmanagement, genauer gesagt auf die Geldanlage mit Hilfe von Robo Advisors eingegangen. Hierbei handelt es sich um eine automatisierte Form des Geldanlageprozesses, bei dem eine Algorithmen-basierte Software Portfoliovorschläge für den Kunden macht. Risikopräferenz sowie Zeithorizont des Investments werden vorab vom System abgefragt.
Auch wenn Robo Advice in Deutschland im Vergleich zu den USA noch in den Kinderschuhen steckt, so sind bereits im Jahr 2013 die ersten beiden Anbieter an den Markt gegangen. Mittlerweile sind 23 Robo Advisors in Deutschland tätig und verwalten im Moment ca. 800 Mio. EUR. Das monatliche Wachstum beträgt 20 - 30 Mio. EUR. Dass dies nur einen beachtlich kleinen Teil aller in Deutschland verwalteter Vermögen darstellt, steht außer Frage. Jedoch liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate im Segment Robo Advice bei rund 1200%. Daraus lässt sich schließen, dass in diesem Markt enormes Zukunftspotenzial steckt.
Aus diesem Grund sollten sich nun auch traditionelle Finanzinstitute dem Thema annähern und sich nicht komplett verschließen. Im Laufe der Arbeit wird die Situation der Banken, die nun regelrecht unter Wettbewerbsdruck stehen, noch genauer analysiert. Unter anderem wird darauf eingegangen, welche Möglichkeiten des Markteintritts für klassische Universalbanken möglich sind.
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