Krieg und Frieden in der Neuen Welt. Die iberische Spätscholastik und die völkerrechtliche Betrachtung der Eroberung Amerikas
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
1098 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668527942
Die Primärquellen, kurze Auszüge aus den Werken verschiedener Vertreter der spanischen Spätscholastik (Domingo de Soto, Melchor Cano, Diego de Covarrubias y Leyva, Alonso de Veracruz, José de Acosta, Juan Zapata y Sandoval, Juan de la Peña, Manuel da Nóbrega und Serafim de Freitas), stammen aus dem Werk "Escuela Ibérica de la Paz". Sowohl der Titel als auch die einleitenden Aufsätze heben deren Bedeutung für den Frieden in Gestalt von Völkerrecht und Menschenrechten hervor.
Das Thema Frieden ist jedoch immer auch verknüpft mit dem Begriff des Krieges. Daher soll untersucht werden, wie Frieden, aber eben auch der Krieg, von den einzelnen Autoren aufgefasst wird. Der Krieg wird von vielen Autoren erwähnt, vor allem in der Form des sog. "gerechten" Krieges. Ausgehend von der Lehre nach Thomas von Aquin, wonach ein "gerechter Krieg" von einer legitimen Autorität erklärt werden muss und sowohl ein tauglicher Grund als auch eine bestimmte Intention nötig sind, sollen die Weiterentwicklungen und Nuancen der Vertreter der Schule von Salamanca dargestellt werden. Aufgrund der Anzahl verschiedener Autoren liegt es nahe, eine vergleichende Betrachtung vorzunehmen. In diesem Zusammenhang sollen die Beziehung und der Einfluss der einzelnen Autoren zueinander erläutert werden.
Zunächst dient die Lehre von Thomas von Aquin vom gerechten Krieg gleichsam als Koordinatensystem, in das die Stellungnahmen der Autoren eingeordnet werden sollen. Wenn also häufig zu lesen ist, dass weder der Papst noch der Kaiser Herren der ganzen Welt seien, so kann daraus geschlossen werden, dass diese Autoren die Voraussetzung der legitimen Autorität als nicht erfüllt ansehen. Es wird sich dann zeigen, ob eine Hauptströmung entstanden ist, bei der die Autoren immer nur auf ihre jeweiligen Vorgänger verweisen, oder ob einzelne Aspekte umstritten waren.
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