Jahrbuch des Phonogrammarchivs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 3
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
14,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.06.2012
Verlag
Cuvillier Verlag eBooksSeitenzahl
126 (Printausgabe)
Dateigröße
1474 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783736941397
Am Beispiel der Digitalisierung einer sehr frühen Tonbandsammlung aus Portugal wird die Kompetenz des Phonogrammarchivs beim Re-recording historischer Tonträger deutlich (N. Wallaszkovits). Die netzbasierte Bereitstellung von Archivinhalten, Metadaten und auch ausgewählten Hörbeispielen ist eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Im Beitrag von J. Spitzbart geht es um besondere technische Probleme – wie der Übertragung der Metadaten, der Such- und Sortiermöglichkeiten und der Anpassung der unterschiedlichen Katalogfelder in das Webportal – sowie um ethische und moralische Bedenken bzw. urheberrechtliche Fragen. Vor zehn Jahren wurde begonnen, auch wissenschaftliches Videomaterial zu archivieren. Ein Rückblick auf die Entwicklung der Videographie im Phonogrammarchiv (F. Pavuza) zeigt, wie technische Vorgaben und individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden mussten, woraus sich auch Strategien für die Zukunft ergeben.
Das Kapitel „Kontextualisierung“ beginnt mit einem Artikel über persönliche Reflexionen zum Filmen in der ethnographischen Forschung (B. Engelbrecht). Der Schwerpunkt dieses Beitrags liegt auf einem Wissenszuwachs durch gezielte Feedback-Methoden. Eine weitere Facette von Kontextualisierung eröffnete sich am Beispiel einer umfangreichen, dem Archiv überantworteten Tonbandsammlung aus 15 Jahren Feldforschung bei den Tamang in Nepal (1968–83). Die Ausführungen von A. Höfer liefern wertvolle Hinweise zur Entstehung der Aufnahmen, zu deren Inhalten und zum retrospektiven Umgang mit den Forschungsdaten durch den Urheber.
Das Phänomen bedrohter Kulturen wird im Beitrag über Kontinuität und Diskontinuität in der Musik Nordmosambiks thematisiert (A. Schmidhofer). Die Ursachen sind vielfältig, und die heute wahrzunehmenden Veränderungen werden im Vergleich mit Musikdokumentationen, die mehr als 30 Jahre zurückliegen, erläutert.
Der Projektbericht zur Griechenland-Feldforschung (R.M. Brandl & B. Graf), einer Langzeitdokumentation im Epirus und auf Karpathos, thematisiert ebenfalls Veränderungen und Brüche in der Musikausübung. Mit einem Konferenzbericht von B. Brabec de Mori zum 19th Meeting of the ICTM Study Group on Historical Sources of Traditional Music und einer Rezension von Siegfried Tornows nunmehr drittem Buch zur Sprache der Burgenlandkroaten (G. Neweklowsky) schließt sich der Kreis der Forschungs- und Betrachtungsmöglichkeiten von wissenschaftlichen audiovisuellen Quellen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice