Bewertung und Beurteilung des männlichen Geschlechts im Alter von Null bis 15 Jahren im Bezug auf biologische und soziologische Grundlagen. Sind Jungen die neuen "Bildungsverlierer"?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
598 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668534841
In den letzten Jahren hat sich das Bild der Jungen in der Geschlechterdebatte deutlich verändert. Sowohl in erziehungswissenschaftlicher Fachdiskussion als auch in den Medien rücken die Jungen verstärkt in den Vordergrund und nehmen das Prädikat "benachteiligt" an, welches bis in die 1990er Jahre noch den Mädchen nachgesprochen wurde. Angesichts der verbesserten Schulleistungen und des Aufholens der Mädchen entwickelt sich das weibliche Geschlecht zunehmend positiv, obwohl es noch vor einigen Jahrzehnten als "das schwache Geschlecht" eingestuft worden ist. Im Gegensatz dazu wird den Jungen heutzutage nachgesagt, sie würden ein oft auffälliges und sogar riskantes Verhalten aufzeigen. Die letzten PISA-Studien zeigen, dass auch die Schulleistungen davon beeinflusst sind und Jungen dabei deutlich ins Hintertreffen geraten sind. Entscheidend dabei ist unter anderem die "systematische Benachteiligung" der Jungen in pädagogischen Instituten. "Die Schule hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Institution mit einer ,mütterlichen Hegemonialkultur' entwickelt", die besonders durch die intensive Mädchenförderung als auch durch Unterdrückung des jungentypischen Verhaltens zustande gekommen ist.
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