Die junge Ainwa ist zu ihrem Volk an den Ufern des Atasees zurückgekehrt. Nach langer Zeit haben ihre Leute Ainwa als fähige Heilerin und Sprachrohr der Naturgeister akzeptiert. Doch etwas Dunkles strömt aus der Welt der Geister in die Menschenwelt und gefährdet das Leben im Seenland. Wenn Ainwa Ihr Volk beschützen will, muss sie das Geheimnis lüften, das sich im mysteriösen Grauerlenwald, an den Ufern des schwarzen Sees verbirgt…
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Faszinierend! Mehr kann ich eigentlich gar nicht wirklich sagen!
Gleich von Anfang an ist man gefesselt, kann das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen...
Buch aufklappen - Kopfinko an - und laufen lassen, bis zum Ende!
Ich versuche mich kurz zu halten ;)
Ainwa lebt in Ataheim, ist die Ziehtochter des Stammesführers seitdem ihre Eltern nicht mehr leben, sie wächst dort mit ihrem Ziehbruder Gorman auf. Weil ihr das Jagen nicht liegt, geht sie bei Alfanger in die Heil-Lehre. Mit der Volljährigkeit wird ihr Offenbart das sie eine Wanife ist, die über besondere Kräfte verfügt. In Ihrer Blutmondnacht, wo sie zur Wanife erwacht, kommt es zu einem Folgenschweren zwischenfall, denn der Kelpi der jagdt auf junge Wanifen macht liegt schon auf der Lauer....
Ainwa wächst einem direkt ans Herz, ich habe richtig mit ihr mitgefiebert, hab mich auch mit ihr gefreut, gewundert, mit ihr gekämpft und mit ihr gelitten. Sehr schön anzusehen fand ich, ihre Entwicklung die sie im Laufe der Geschichte durchgemacht hat, sie ist eine starke Persönlichkeit, ich freue mich auf weitere Geschichten von ihr.
Alle Charaktere werden hier sehr gut beschrieben, zu jedem erhalten wir ein gutes Bild, es gibt Sympathieträger, aber auch Personen die einem auf Anhieb unsympathisch sind, und wieder welche die ein riesiges Rätsel darstellen.
Fasziniert war ich von all den Seelengeistern die es gibt, so viele, und ganz verschieden vom Aussehen, vom Ausftreten, alles von Grund auf verschiedenen Wesen. Ata hat mich von allem am meisten fasziniert, und der Perch, der war einfach nur zum knuddeln.
Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich gelungen, aber nicht nur die, denn auch alles andere wurde sehr gut beschrieben, dteailliert, aber nicht aussweiffend, so konnte man sich unter anderem auch die Kämpfe sehr gut vorstellen.
Mir hat der Schreib- und Erzählstil sehr gut gefallen, die Geschichte liest sich locker und flüssig lesen.
Sehr gut gefallen haben mir die Rückblenden, es sind nicht sehr viele, und sie stören auch den Lesefluss nicht, sie steigern die Spannung umso mehr.
Die 440 Seiten wurden in 20 verschieden lange Kapitel unterteilt. Am Ende des Buches gibt es auch eine kleine Zusammenfassung der Personen und der Geister, aber die braucht man eigentlich nicht, denn die Mitwirkenden Personen sind doch recht überschaubar.
Ich kann Ainwas Geschichte nur empfehlen, denn ich hatte ein paar spannende und auch recht lustige Stunden in einer faszinierenden Welt verbracht.
Ainwa ist eine Waise, hat…
Lerchie am 24.10.2015
Bewertungsnummer: 2704708
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ainwa ist eine Waise, hat früh ihre Eltern verloren. Sie ist bei dem Häuptling der Ata aufgewachsen und für sie und ihren Ziehbruder Gorman steht fest, dass sie zusammen gehören. Doch Ainwa hat heilende Kräfte. Das bringt ihr der Ausschluss aus dem Volk der Ata. Sie darf mit niemandem reden, auch nicht mit Gorman, dem sie doch das Leben gerettet hat…. Dann erfährt Ainwa, dass sie eine Wanife ist. Eigentlich wollte Alfanger ihr das ersparen, und hat sie nicht darauf vorbereitet. Doch nun muss er es ihr sagen, denn Ainwa muss fliehen…. Und sie soll die Uruku suchen… Gorman ist bereit mit ihr zu gehen. Unterwegs schließen sie ein Elchenband, das sie beide total verbindet. Und dann treffen sie den Kelpi… Und Ainwa muss einen Wanifen töten, der sie angreift… Dadurch ‚erbt‘ sie dessen Seelengeist. Doch ihren eigenen Seelengeist kann sie nicht so ohne weiteres rufen… Der Kelpi fährt in Gorman, und dieser wird ganz anders… Ainwa muss fliehen. Jemand hat sie gerettet, das Elchenband geschwächt. Doch das ist kein Dauerzustand. Sie trifft auf den Wanifen Rainelf, der ihr hilft, sich aber auch etwas seltsam benimmt und wieder verschwindet… Und endlich findet sie auch in das Wanifenhaus… Dort bildet der Wanife Kauket sie aus: Im Wandeln, Wachsen, Geisterringen und Heilen. Doch noch ist die Ausbildung nicht abgeschlossen, und Kauket merkt, dass das Elchenband stärker wird. Er will Gorman suchen, zumal Ainwa sich in den Kopf gesetzt hat, ihn zu retten und von dem Kelpi zu befreien… Und die Ata sind in Gefahr…. Warum hat man Ainwa praktisch aus dem Volk der Ata ausgeschlossen? Sie hat doch Gorman das Leben gerettet! Die Ata sollten dankbar sein. Weshalb muss Ainwa fliehen? Wer will ihr etwas antun? Wieso ist Gorman bereit mit ihr zu fliehen? Er sollte doch Häuptling der Ata werden? Was passiert, als sie den Kelpi treffen? Und warum hat der Wanife sie angegriffen? Was passiert mit Gorman, als der Kelpi in ihn fährt? Wer ist Rainelf? Warum hilft er ihr, verschwindet aber immer wieder? Hat Kauket Angst um Ainwa, da er selbst Gorman suchen geht? Wird sie Gorman retten können? Welche Gefahr droht den Ata? Alle diese Fragen, und noch viel mehr, beantwortet dieses Buch. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist recht unkompliziert, es gibt keine Fragen, was der Autor mit diesem oder jenem Wort/Satz gerade meint. Es spielt in der Welt der Menschen, aber auch teilweise in der Geisterwelt. Die Rückblenden in die Vergangenheit helfen vieles zu verstehen. Zum Beispiel, warum Ainwa am Anfang des Buches von Alfanger zur Flucht aufgefordert wird. Der Autor hat dadurch gleich einen Spannungsbogen aufgebaut, der sich hielt bis zum Ende. Das vorliegende Buch hat mir sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es Ainwa weiter ergeht. Dafür gibt es eine Fortsetzung: Die Wanifen – Geisterfeuer, die schon auf meiner Wunschliste steht.
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