Diskriminierung in der Personalauswahl. Realität und psychologische Hintergründe
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
889 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668536777
Die Personalauswahl ist ein wichtiger Faktor für das Bestehen einer Organisation. Während richtige Entscheidungen eine Organisation stärken und, auf lange Sicht, ihr Bestehen unterstützen können, bedeuten falsche Entscheidungen Ressourcenverschwendung und die Gefahr der Organisation auf Dauer schwer zu schaden. Das Ideal bei jedem Personalauswahlverfahren ist es deshalb für die freie Stelle den am besten geeigneten Bewerber zu finden. Grundlegend dafür ist eine Anforderungsanalyse, die jene notwendigen Merkmale objektiv zusammenfasst, die ein Bewerber haben sollte. Der am besten geeignete Bewerber ist jener, dessen Profil am ehesten dem des Anforderungsprofils entspricht. Damit dieser Bewerber erkannt wird, sind ein objektives Auswahlverfahren und ein unvoreingenommener Personalleiter bzw. Entscheidungsträger erforderlich. Die Realität sieht jedoch in vielen Organisationen anders aus. Erkenntnisse aus der Personalpsychologie werden missachtet und Personalleiter verlassen sich bei der Auswahl neuer Mitarbeiter oft lieber auf ihre Intuition, ihre Menschenkenntnis oder ihr "Bauchgefühl".Die Annahme, dass bloße Erfahrung in der Personalauswahl zu validen und richtigen Entscheidungen führen kann, lässt sich jedoch allein schon auf Grundlage der menschlichen Wahrnehmung anzweifeln. Es ist dem menschlichen Organismus schlicht unmöglich alle Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Die menschliche Informationsaufnahme ist somit grundsätzlich selektiv. Bei der Personalauswahl stellt sich somit die Frage, welche der dargebotenen Informationen aufgenommen und verarbeitet werden. Hinzu kommt, dass die menschliche Erinnerung lückenhaft ist und vergessene Details unbewusst ergänzt werden. Erinnerungen werden verzerrt. Auch sind Wahrnehmung und Deutung von Personen verschiedenen Verzerrungstendenzen und Wahrnehmungsfehlern unterworfen. Der objektive Menschenkenner ist ein Mythos.
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