Produktbild: Feuerfrühling
Band 3

Feuerfrühling

Aus der Reihe Calvin und Nuri
6

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Tredition

Seitenzahl

524

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,6 cm

Gewicht

752 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7439-5941-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Tredition

Seitenzahl

524

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,6 cm

Gewicht

752 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7439-5941-5

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Lilli33

    5/5

    10.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißender Abschluss der Trilogie

    ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Meine Rezension enthält SPOILER zu den ersten beiden Bänden „Sommer unter schwarzen Flügeln“ und „Winter so weit“. Bitte nur weiterlesen, wenn ihr die Vorgängerbände schon kennt. Inhalt: Calvin, Nuri, Kamal, Dschinan und die Kinder haben in Arsal im Libanon eine kleine Verschnaufpause, bevor sie wieder fliehen müssen. Die Stadt ist nicht mehr sicher, und eigentlich wollen Calvin und Nuri ja auch wieder nach Deutschland. Vor ihnen liegt eine beschwerliche und gefährliche Reise, auf der sie immer wieder machtlos der Willkür anderer ausgesetzt sind. Nicht wirklich ein Wunder, dass Calvins Wut wieder hochkocht und alles zu zerstören droht … Meine Meinung: Die ersten beiden Bände waren einfach großartig, und der dritte steht ihnen in nichts nach. Peer Martin versteht es, mit seinem tollen Erzählstil die Lesenden zu fesseln und ganz tief in diese Geschichte hineinzuziehen. Ja, man hat beim Lesen den Eindruck, mit den Protagonisten auf der Flucht zu sein und all die Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren, am eigenen Leib zu spüren. So entwickelte auch ich eine unbändige Wut und konnte Calvin so gut verstehen. Es ist zu viel Schlimmes passiert, das muss einen Menschen seelisch kaputt machen. Immer öfter schleicht sich wieder die Gewalt in Calvins Denken und Handeln, was auch die Liebe zwischen ihm und Nuri belastet. Wir haben es hier also nicht mit einer süßen Romanze zu tun, sondern mit einer großen Liebe, von der man nicht weiß, ob sie den Irrsinn am Ende überstehen kann. Parallel gehen die Ereignisse auch in Berlin weiter. Hier entwickelt sich Cindy zu einer starken Frau. Gegen Pascal wird wegen des Brandes im Asylbewerberheim ermittelt. Der Prozess steht bevor. Auch Nuri und Calvin wollen als Zeugen aussagen, doch dafür müssen sie rechtzeitig nach Deutschland gelangen. Bei all den Rückschlägen, die sie immer wieder hinnehmen müssen, ist das gar nicht so einfach. Peer Martin verlangt viel von seinen Lesern. Was er erzählt, ist hart und belastend, kaum auszuhalten. Dabei decken sich die Erlebnisse seiner Figuren mit dem, was man immer wieder in der Zeitung liest oder in den Nachrichten hört. Gerade diese Realitätsnähe ist es, die die Lektüre schwer verdaulich macht. Denn auch wenn die Geschichte von Nuri und Calvin Fiktion ist, so ist doch alles auch irgendwie und irgendwo real. Doch zum Glück lässt der Autor uns damit nicht im Regen stehen. Nach besonders schlimmen Ereignissen bekommen wir durch einen Perspektivwechsel wieder Hoffnung serviert. Auch die leichte, poetische Sprache sorgt für Schönheit in der schwarzen Realität. Und natürlich tragen auch die Kinder zur Auflockerung bei, die viele Dinge ganz unbedarft betrachten und mit ihren klaren Worten für ein Schmunzeln sorgen. Ganz besonders kann man hier den Stoffaffen ins Herz schließen, der so manche üble Situation in Wohlgefallen auflöst. Besonders beeindruckend fand ich einige Charaktere, die herausstechen, indem sie helfen. Da gibt es Menschen, die selbst kaum etwas haben, dieses Wenige aber gerne teilen. Es gibt aber auch Menschen, die es sich leisten können zu helfen und dies auch tun, während andere aus dem Unglück der Flüchtlinge noch Profit ziehen wollen. „Es ist ziemlich einfach, ein guter Mensch zu sein, wenn man nicht fliehen muss. Und wenn man das nötige Kleingeld hat.“ (Der Dottore, S. 302) Die Trilogie: 1. Sommer unter schwarzen Flügeln 2. Winter so weit 3. Feuerfrühling

  • Lilli33

    5/5

    09.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    ACHTUNG: Dies ist der 3. Band…

    ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Meine Rezension enthält SPOILER zu den ersten beiden Bänden „Sommer unter schwarzen Flügeln“ und „Winter so weit“. Bitte nur weiterlesen, wenn ihr die Vorgängerbände schon kennt. Mitreißender Abschluss der Trilogie Inhalt: Calvin, Nuri, Kamal, Dschinan und die Kinder haben in Arsal im Libanon eine kleine Verschnaufpause, bevor sie wieder fliehen müssen. Die Stadt ist nicht mehr sicher, und eigentlich wollen Calvin und Nuri ja auch wieder nach Deutschland. Vor ihnen liegt eine beschwerliche und gefährliche Reise, auf der sie immer wieder machtlos der Willkür anderer ausgesetzt sind. Nicht wirklich ein Wunder, dass Calvins Wut wieder hochkocht und alles zu zerstören droht … Meine Meinung: Die ersten beiden Bände waren einfach großartig, und der dritte steht ihnen in nichts nach. Peer Martin versteht es, mit seinem tollen Erzählstil die Lesenden zu fesseln und ganz tief in diese Geschichte hineinzuziehen. Ja, man hat beim Lesen den Eindruck, mit den Protagonisten auf der Flucht zu sein und all die Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren, am eigenen Leib zu spüren. So entwickelte auch ich eine unbändige Wut und konnte Calvin so gut verstehen. Es ist zu viel Schlimmes passiert, das muss einen Menschen seelisch kaputt machen. Immer öfter schleicht sich wieder die Gewalt in Calvins Denken und Handeln, was auch die Liebe zwischen ihm und Nuri belastet. Wir haben es hier also nicht mit einer süßen Romanze zu tun, sondern mit einer großen Liebe, von der man nicht weiß, ob sie den Irrsinn am Ende überstehen kann. Parallel gehen die Ereignisse auch in Berlin weiter. Hier entwickelt sich Cindy zu einer starken Frau. Gegen Pascal wird wegen des Brandes im Asylbewerberheim ermittelt. Der Prozess steht bevor. Auch Nuri und Calvin wollen als Zeugen aussagen, doch dafür müssen sie rechtzeitig nach Deutschland gelangen. Bei all den Rückschlägen, die sie immer wieder hinnehmen müssen, ist das gar nicht so einfach. Peer Martin verlangt viel von seinen Lesern. Was er erzählt, ist hart und belastend, kaum auszuhalten. Dabei decken sich die Erlebnisse seiner Figuren mit dem, was man immer wieder in der Zeitung liest oder in den Nachrichten hört. Gerade diese Realitätsnähe ist es, die die Lektüre schwer verdaulich macht. Denn auch wenn die Geschichte von Nuri und Calvin Fiktion ist, so ist doch alles auch irgendwie und irgendwo real. Doch zum Glück lässt der Autor uns damit nicht im Regen stehen. Nach besonders schlimmen Ereignissen bekommen wir durch einen Perspektivwechsel wieder Hoffnung serviert. Auch die leichte, poetische Sprache sorgt für Schönheit in der schwarzen Realität. Und natürlich tragen auch die Kinder zur Auflockerung bei, die viele Dinge ganz unbedarft betrachten und mit ihren klaren Worten für ein Schmunzeln sorgen. Ganz besonders kann man hier den Stoffaffen ins Herz schließen, der so manche üble Situation in Wohlgefallen auflöst. Besonders beeindruckend fand ich einige Charaktere, die herausstechen, indem sie helfen. Da gibt es Menschen, die selbst kaum etwas haben, dieses Wenige aber gerne teilen. Es gibt aber auch Menschen, die es sich leisten können zu helfen und dies auch tun, während andere aus dem Unglück der Flüchtlinge noch Profit ziehen wollen. „Es ist ziemlich einfach, ein guter Mensch zu sein, wenn man nicht fliehen muss. Und wenn man das nötige Kleingeld hat.“ (Der Dottore, S. 302) Die Trilogie: 1. Sommer unter schwarzen Flügeln 2. Winter so weit 3. Feuerfrühling

  • elafisch

    aus Rimbach

    4/5

    11.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der lange Weg einer Flucht

    Meinung: Mit “Feuerfrühling” wird nun die Reihe um Nuri und Calvin abgeschlossen. Während “Sommer unter schwarzen Flügeln” noch ein Jugendroman war, der trotz aller Grausamkeit, voller Hoffnung und mit einer zarten Liebesgeschichte daher kam. So sind “Winter so weit” und “Feuerfrühling” vom Autor nicht mehr als Jugendbücher konzipiert. Für mich als Leser hat von Buch zu Buch die Hoffnung in den Büchern abgenommen und eine gewisse Resignation des Autors wurde spürbar. Nichts desto trotz nimmt der Autor den Leser in diesem Buch mit auf eine unglaubliche Reise von Syrien nach Deutschland. Und zwar den Weg der Flüchtlinge. Auf dieser Reise geschieht viel Schreckliches, aber auch manches kleine Wunder. Und die Geschichte geht so sehr unter die Haut, weil man weiß, dass diese Dinge wirklich geschehen, im echten Leben. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch mal wieder Peer Martins einzigartiger Schreibstil. Fast könnte die Schönheit und Poesie seiner Worte im Kontrast zur düsteren Handlung stehen, für mich hat sie die handlung jedoch erst so richtig lebendig gemacht. Das Ende war für mich dann absolut stimmig und ein passender Abschluss der Reihe. So kann ich Nuri und Calvin mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden. Fazit: Schonungslos, ein wenig resigniert und doch wunderbar poetisch, schildert Peer Martin den Weg der Flüchtlinge in das gelobte Europa. Klare leseempfehlung für alle Fans der Reihe!

  • elafisch

    aus Rimbach

    4/5

    11.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der lange Weg einer Flucht…

    Der lange Weg einer Flucht Meinung: Mit “Feuerfrühling” wird nun die Reihe um Nuri und Calvin abgeschlossen. Während “Sommer unter schwarzen Flügeln” noch ein Jugendroman war, der trotz aller Grausamkeit, voller Hoffnung und mit einer zarten Liebesgeschichte daher kam. So sind “Winter so weit” und “Feuerfrühling” vom Autor nicht mehr als Jugendbücher konzipiert. Für mich als Leser hat von Buch zu Buch die Hoffnung in den Büchern abgenommen und eine gewisse Resignation des Autors wurde spürbar. Nichts desto trotz nimmt der Autor den Leser in diesem Buch mit auf eine unglaubliche Reise von Syrien nach Deutschland. Und zwar den Weg der Flüchtlinge. Auf dieser Reise geschieht viel Schreckliches, aber auch manches kleine Wunder. Und die Geschichte geht so sehr unter die Haut, weil man weiß, dass diese Dinge wirklich geschehen, im echten Leben. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch mal wieder Peer Martins einzigartiger Schreibstil. Fast könnte die Schönheit und Poesie seiner Worte im Kontrast zur düsteren Handlung stehen, für mich hat sie die handlung jedoch erst so richtig lebendig gemacht. Das Ende war für mich dann absolut stimmig und ein passender Abschluss der Reihe. So kann ich Nuri und Calvin mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden. Fazit: Schonungslos, ein wenig resigniert und doch wunderbar poetisch, schildert Peer Martin den Weg der Flüchtlinge in das gelobte Europa. Klare leseempfehlung für alle Fans der Reihe!

  • Bewertung

    5/5

    13.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tolle Buchreihe!!!

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!! Es gibt dem Leser eine einzigartige Sicht auf die Flüchtlingsgeschehnisse, wodurch er häufig zum Nachdenken angeregt wird und versucht ein gewisses Verständnis für die Handlungen aufzubauen. Durch die saubere Recherche und den tollen Schreibstil des Autors wirkt die Geschichte unglaublich real, was durchaus erschreckend, traurig, jedoch auch unglaublich interessant ist! Allerdings braucht man durch die schwerere Thematik häufiger eine Lesepause, um das Geschriebene zu "verarbeiten", vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses nicht fiktiv, sondern für viele Menschen die grausame Realität ist! Der Roman gibt dem Leser zudem eine gute Einsicht auf die verschiedensten flüchtlingspolitischen Haltungen, da Peer Martin einen sehr großen politischen Personenkreis eingebaut hat, wodurch er meiner Meinung nach zusätzlich enorm an Wert gewinnt. Diese Reihe war einfach unglaublich spannend, interessant und lesenswert!!!

Kundinnen und Kunden meinen

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