Einflussfaktoren der Wahrnehmung relativer Lohngerechtigkeit Eine Vignettenanalyse
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.07.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
86 (Printausgabe)
Dateigröße
1319 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656467496
Vor allem im mittleren und oberen Einkommensbereich wachsen die Ungerechtigkeitsgefühle bezüglich des eigenen Einkommens: 2005 waren 21 Prozent der Erwerbstätigen mit einem Bruttoeinkommen von 3000 Euro mit ihrem Lohn unzufrieden, 2007 ist die Zahl der unzufriedenen Beschäftigten dieser Einkommensklasse auf 36 Prozent gestiegen. Die niedrigsten Schichten der Gehaltsskala zeigen hingegen kein wachsendes Gefühl, ungerecht entlohnt zu werden. Der Verfasser der DIW-Studie, Jürgen Schupp, äußert die Meinung, dass dies an den sich unter der Bevölkerung verbreitenden Eindruck gebunden werden kann, dass hoher Arbeitseinsatz nicht unbedingt gutes Einkommen sichert, was das Leistungsprinzip der gerechten Einkommensverteilung verletzt. (Liebig und Schupp 2008). Informationen über die wachsende Kluft zwischen den Einkommen, die mit der Einkommensunzufriedenheit der abhängig Beschäftigten korrespondiert, liefert auch der Armutsbericht der Bundesregierung:
"Unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, die zwischen 1,1 % und 2,0 % variierte, gingen die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer real zwischen 2002 und 2005 von durchschnittlich 24.873 Euro auf 23.684 Euro um 4,8 % zurück. [...]
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