Bedeutung des Internets für journalistische Recherche
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
140 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656053842
es zu zahlreichen Neuerungen, Innovationen aber auch Veränderungen im Journalismus. Vor
allem entstanden neue Recherchemöglichkeiten für Journalisten, die sowohl positive als auch
negative Aspekte mit sich bringen. Beim Web 2.0 geht es weniger um eine technologische
Verbesserung, sondern um die Veränderung des Umgangs mit dem World Wide Web. Das
Internet hat sich zu einer Art "Mitmachmedium" entwickelt, bei der es den Usern möglich ist,
selber Beiträge durch verschiedenste Varianten zu gestalten. Der Nutzer wird dadurch zu
einem Produzenten = Produtzer. Dieses System hat sich in mehreren Internetportalen
durchgesetzt, wie beispielsweise bei Wikipedia, was wiederum zur journalistischen Recherche
zum Teil verwendet wird. Es besitzt einen prozessualen Charakter, da es sich kontinuierlich
weiterentwickelt. (vgl. Bruns, 2009: 3f)
Das Internet hat in den vergangenen Jahrzehnten die Arbeitsweise der Journalisten weltweit
verändert. Verschiedene Studien zeigen, dass das World Wide Web sich zu einem nicht mehr
weg zu denkendem Rechercheinstrument entwickelt hat. Während 1994 laut einer Studie in
den USA lediglich 17 Prozent im Internet Informationen gesucht haben, so waren es sechs
Jahre später bereits 81 Prozent der befragten Reporter. Dies ist eine von vielen Studien, die
die Wichtigkeit des Internets in der modernen Gesellschaft hervorstreichen. Heute werden
beispielsweise Suchmaschinen von 97 (!) Prozent der befragten Journalisten als wichtig
eingeschätzt, wobei Google das Suchmaschinenmonopol inne hat. Dies wird jedoch auch
kritisch betrachtet, da Google somit nicht nur eine Suchmaschine ist, sondern genauso als
Machtmaschine fungiert. (vgl. Beiler, Machill, 2008: 516)
Das Internet spielt jedoch auch weitere wichtige Rollen im Redaktionsbereich, da sich viele
neue Sparten entwickelt haben. Die Nutzer werden durch das Web 2.0 aktiver und können auf
journalistische Artikel bereits durch Kommentare oder Mail-Nachrichten an den Verfasser ein
Feedback geben. Des Weiteren haben sich unterschiedliche Formen des partizipativen
Laienjournalismus gebildet (Weblogs, Leserreporterrubriken, etc.) (vgl. Neuberger,
Nuernbergk, Rischke, 2009: 174ff)
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