Das klassische Zitat in der Filmmusik - Plagiat oder Programmmusik?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
4610 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656027560
(Igor Strawinsky); Strawinsky und seine Verbindung zur Filmmusik
Auch wenn dieses Zitat von Igor Strawinsky (1882- 1971) vermutlich nicht auf die Filmmusik bezogen war, kann man es dennoch auch auf diese übertragen.
Denn immer wieder geschieht es, dass man sich einen Film ansieht und plötzlich das Gefühl bekommt, die Musik zu kennen. Dieser Effekt, nämlich die Verwendung und Verarbeitung von klassischer Musik in Filmen, wird in folgender Facharbeit behandelt.
Um noch einmal auf Strawinsky zurückzukommen: Auch er blieb von der Filmmusik nicht ganz unberührt; anfangs sträubte er sich zwar, dass Ausschnitte seines "Sacre de printemps" in einem Disneyfilm von 1938 verwendet werden sollten, um auf keinen Fall seine "musikalische Autonomie" aufzugeben. In einem Interview tat er Filmmusik sogar verächtlich als "monkey business" ab. Dennoch blieb er an Hollywood-Aufträgen interessiert und machte einige Versuche, Filmmusik zu komponieren. Alle Aufträge scheiterten jedoch - entweder, weil man mit seiner Musik nicht zufrieden war, oder, weil er seine Aufgabe nicht vollendete. Seine Verärgerung über die nicht zustande gekommenen Verträge leugnete er, da er zu stolz war. Die komponierte und nicht verwendete Filmmusik verarbeitete er im Nachhinein in anderen Werken.
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