Domänenverteilung im Gebrauch der drei Landessprachen Luxemburgs - Was ist der Status Quo und welche Tendenzen für die Zukunft sind auszumachen?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.08.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
1638 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638409384
Eine dieser Sprachen, die schon seit rund 20 Jahren in der Union als "kleine Sprache" besonderen Schutz genießt ist das Lëtzebuergesche (Luxemburgisch). Mit etwa einer halben Million Sprechern in Europa und in der Welt kommt dieser Sprache international kaum Gewicht zu. Ungleich bedeutender war und ist Lëtzebuergesch jedoch offensichtlich in symbolischer wie praktischer Hinsicht für die Luxemburger selbst. Dem kleinen Herzogtum, dessen Bevölkerung seit dem frühen Mittelalter die einzige Überlappung zwischen dem romanischen und germanischen Sprachraum darstellte, das unter Napoleon und in beiden Weltkriegen auf brutalste Weise seiner Souveränität beraubt wurde, und das sich selbst jedoch immer kulturellen Einflüssen von außen geöffnet hatte, erwuchs die eigene Sprooch zum konstitutiven Idiom der Nation.
Aus diesem Umstand heraus - der ausgerpägten Domänenverteilung im Gebrauch der Landesprachen und der offensichtlichen Dynamik innerhalb dieses Modells - ergibt sich für meine Arbeit folgende Fragestellung: Erstens, wie ist der Status Quo des Sprachgebrauchs? Und zweitens, welche Tendenzen bestehen für die Zukunft?
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