Gesellschaftstheorie und Staat Die Bedeutung reicher, "primitiver", moderner und publizistischer Gesellschaften für den Staat
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
159 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640683192
Ist das Oppositionsverhältnis von Staat und Gesellschaft sinnvoll, wenn das Staatsvolk als grundlegendes Element eine gesellschaftliche (mehr oder weniger große) Organisation in Form eines Stammes, einer Dorf- oder Weltgemeinschaft sein kann? Ist es sinnvoll von Staat zu sprechen ohne die Gesellschaft mit einzubeziehen, obwohl das Synonym für Staat in Vertragstheorien "bürgerliche Gesellschaft" lautet? Hegels Verständnis der bürgerlichen Gesellschaft, das noch nicht an Brisanz eingebüßt hat, zeigt, dass sie eine bedeutende, aber untergeordnete Rolle spielt und zwar als "äußerlicher Staat" oder "Notstaat und Verstandesstaat". Dilthey beispielsweise zweifelte scharf an einer Trennung von Staat und Gesellschaft, verwies aber "die äußere Organisation der Gesellschaft" an die Staatswissenschaften und gebrauchte Gesellschaft als Oberbegriff.
Das Antonym Gesellschaft und Staat vertraten zahlreiche Theoretiker wie Marx, Engels, Stein, Mohl und Tönnies.
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