Kindheit im Mittelalter
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
226 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640166008
des Kindheitsbildes im Mittelalter, was sich sowohl auf Erziehungstheorien als
auch auf das Verhalten gegenüber Kindern auswirkte. Anhand dieses Zitat wird
ebenfalls deutlich, daß Kinder im Mittelalter in bezug auf den Charakter
keineswegs als unterentwickelt galten. Es wurde durchaus erkannt, daß jede
Entwicklungsstufe ihre spezifischen Eigenarten mit sich bringt.
Wie aber wurden diese Erkenntnisse bezüglich der Erziehung in die Praxis
umgesetzt? Wie trat man den Kindern, besonders in der zweiten
Entwicklungsphase, während des Übergangs vom Kind zum Erwachsenen,
gegenüber, und welche Wertvorstellungen wurden hierbei besonders betont?
Diese Seminararbeit wird sich mit den genannten Punkten genauer befassen,
wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung des namenlosen Mädchens in
Hartmanns von Aue "Der arme Heinrich" liegt.2 Deshalb sollen vor allem auch
gewisse Ähnlichkeiten in Persönlichkeitsstruktur und gesellschaftliche Normen
in Bezug auf die Erziehung von Mädchen Erwähnung finden. Hierbei steht
nicht die adlige Gesellschaft, sondern - gemäß den Lebensumständen der oben
genannten - das bäuerliche Leben des frühen Mittelalters im Vordergrund. In
Übereinstimmung mit dem Alter des Mädchens soll vor allem die zweite
Entwicklungsstufe, die sogenannte puerita, behandelt werden, die das siebte bis
vierzehnte Lebensjahr umfaßt.
[...]
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