"Unser getrüwen lieben eidgenosßen" Strukturelle Aspekte der Eidgenossenschaft nach 1513 unter dem Gesichtspunkt der Gleichheit der Bundesglieder
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
542 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640978564
der Eidgenossenschaft. Daher steht das Kapitel über die Struktur der Eidgenossenschaft
auch im Mittelpunkt der Arbeit. Unterteilt ist es zur besseren Übersicht in drei weitere
Kapitel: Erstens sollen auf einigen Seiten die Verhältnisse der Bundesglieder dargestellt
werden, welche sich, vereinfacht ausgedrückt, zwischen drei Ebenen, dem Kreis der vollwertigen
Mitgliedern, den Zugewandten und den Gemeinen Herrschaften, abspielten. In einem
zweiten Unterkapitel sollen die Bundesbriefe, welche die Basis f¿ur den Zusammenschluss
der Eidgenossen bilden, näher analysiert werden, wobei hier ein besonderer Schwerpunkt
auf der Fragestellung liegt, inwiefern man überhaupt von Benachteiligung oder Ungleichheit
unter den Mitgliedern sprechen kann. [...] Das letzte
Kapitel, das die Struktur der Eidgenossenschaft behandelt, beschäftigt sich mit den innereidgenössischen Verhältnissen nach den Reformationskriegen zwischen den katholischen
und protestantischen Mitgliedern, da die Glaubensspaltung Europas auch die Beziehungen
zwischen den Eidgenossen beeinflusste.
Im vorangehenden Kapitel, dem historischen Hintergrund, soll zunächst eine Einführung
in das Thema, beginnend mit der Entstehungsgeschichte der Eidgenossenschaft, gegeben
werden. Ein zweites Unterthema dient zur Behandlung der Ereignisse während der konfessionellen
Auseinandersetzungen, um so die Verständnisgrundlage für den Hauptteil der
Arbeit zu schaffen. Abschließen wird die Arbeit mit einem Res¿umee meiner Ergebnisse und
der Beantwortung der Leitfragen, welche bereits zuvor aufgeworfen worden sind. Im Einzelnen
geht es dabei um die Frage nach den Gründen für die lange Dauer des Bundes, das Ausbleiben blutiger Auseinandersetzungen, die zum Scheitern des Bündnisses hätten führen
k¿onnen und die Scheu der Eidgenossen, einen Krieg heraufzubeschwören, in dem sich Eidgenossen
gegenseitig bekämpften. Nicht zu vergessen ist der gegenwartsbezogene Aspekt, den
das Thema bereit hält. Wie bereits angedeutet, erhält die Struktur der Eidgenossenschaft
eine ungeahnte Brisanz, wenn sie im Zusammenhang mit heutigen Bündnissystemen betrachtet
wird. Im Resümee werde ich daher außerdem die Frage diskutieren, inwiefern man
eidgenössische Verhältnisse und Bündnisstrukturen auf heute übertragen kann und welche
Bedeutung sie im aktuellen Kontext einnehmen. [...]
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