Die Frage nach der Technik bei Heidegger
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
585 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668559813
Letztlich soll herausgestellt werden, worin Heidegger Möglichkeiten sieht, der Gefahr der Technik zu entgehen, die er nicht in der Technik selbst sieht, sondern in einer Entfernung gegenüber der Unverborgenheit und von der Vergessenheit des Seins.
Ausgehend von der allgemein üblichen Bestimmung der Technik als instrumentum versucht Heidegger durch einen Weg des Fragens das Wesen der Technik zu erfassen und schließt daraus, dass das Wesentliche nicht in der instrumentalen Vorstellung liegt, die bislang von Philosophen einheitlich untersucht wurde. Heideggers methodischer Denkweg besteht darin, die Kausalität umzudenken.
Das Novum seiner Technikkonzeption ist, dass er den Technikbegriff, der von Ernst Kapp jüngst als Organprojektion aufgefasst wurde, wodurch Kapp die artifizielle gegennatürliche Dimension der Technik durch eine natürlich-organische ergänzt beziehungsweise ersetzt hat, aufspaltet. Heidegger löst das Wesen der Technik aus der trivialen Technikvorstellung und gleichsam aus dem aktuell vertretenen wissenschaftlichen Diskurs.
Das Wesen der Technik sei es, das die Technik als Ganzes erfasse und im Stande sei, die Schlüsselfrage der philosophischen Moderne, die Frage nach der Technik, neu zu beantworten. Heideggers neue Perspektive ist sicherlich der Verortung der Technik im seinsgeschichtlichen Kontext seines eigenen philosophischen Diskurses geschuldet.
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