Die Basler Kartause St. Margarethental (1401-1564) Klösterliche Abgeschiedenheit im Trubel der spätmittelalterlichen Stadt
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
230 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656141877
mit der Erfindung des Buchdrucks die Konzentration auf diese Orte nach. Des Weiteren soll anhand der Geschichte der Kartause bis 1480 die ökonomischen, sozialen und geistlichen Kontakte mit der Basler Bürgerschaft nachgezeichnet werden. Zwei Leitfragen sollen diese Untersuchung umrahmen: Zum Einen stellt sich die Frage nach den
Kommunikationswegen, den Möglichkeiten der Interaktion der Basler Kartause mit den vorhandenen Wissensräumen. Aufgrund der vorgeschriebenen Abgrenzung gegen die Außenwelt durch das Schweigegebot müssen neben dem mündlichen Austausch vormalig andere Formen Verwendung gefunden haben. So standen den Kartäusern die sonst üblichen Nahtstellen der klösterlich-städtischen Interaktion - Predigt und universitäre Lehrtätigkeit - nicht zur Verfügung. Ein deutlicher Schwerpunkt ist daher auf den schriftlichen Austausch zu setzen, ohne den personellen Austausch außer Acht zu lassen. Als Mittelpunkt bzw. Medium des schriftbasierten Austauschs wird die umfangreiche Bibliothek der Basler Kartause und ihre Entstehung und Vergrößerung in den Jahren ihres Bestehens dienen. Auf der anderen Seite drängt sich die Frage auf, warum die Kartäuser im Allgemeinen - und die Basler Kongregation im Besonderen - eine solch große Wirkung auf ihr städtisches Umfeld haben konnten. Anhand der Zuwendungen an die Kartause und den zahlreichen Eintritten und
Übertritten von Personen aus dem Umfeld des Basler Patriziats und der Universität in den Orden kann diese Wertschätzung nachvollzogen werden. Diese starke Außenwirkung kann sich nur mit einem Blick auf die Umstände und Umbrüche des geistigen und geistlichen Leben der
spätmittelalterlichen (städtischen) Gesellschaft erklären lassen.
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