Vergleich der Vater-Sohn-Beziehung in Jurek Beckers Romanen Der Boxer und Bronsteins Kinder
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
346 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638202381
mit der Frage, wie ein jüdisches Opfer des Nationalsozialismus im Nachkriegsdeutschland
mit seiner Vergangenheit und den daraus resultierenden Erfahrungen
leben kann. Besonderes Augenmerk richtet Becker auf die Erziehung des
Sohnes des Opfers und das Verhältnis zwischen Vater und Sohn.
1986 greift Becker dieses Thema in seinem sechsten Roman "Bronsteins Kinder"
nochmals auf. Wieder geht es um ein Opfer des Faschismus in Deutschland und das
Verhältnis zu dessen Sohn. Der wesentliche Unterschied liegt in der Zeit, in der die
beiden Romane spielen. Während "Der Boxer" in der unmittelbaren Nachkriegszeit
und den darauffolgenden Jahren angesiedelt ist, spielt "Bronsteins Kinder" in den
Siebziger Jahren.
Die zentrale Problematik besteht in beiden Romanen jedoch in dem schwierigen
Verhältnis, in dem Vater und Sohn zueinander stehen. Die schwierigen Charaktereigenschaften
sowohl der Väter als auch der Söhne führen immer wieder zu Schwierigkeiten
und gegenseitigem Unverständnis, was im weiteren Verlauf dieser Arbeit
zu zeigen sein wird.
Ausgehend von Charakteranalysen der Hauptpersonen in den beiden Romanen und
deren Vergleich sollen weiterhin die wesentlichen Punkte in den beschriebenen Vater-
Sohn-Verhältnissen untersucht werden, um deren Schwachstellen aufzuzeigen.
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