• Produktbild: Höllenjazz in New Orleans
Band 1

Höllenjazz in New Orleans Roman

Aus der Reihe City-Blues-Reihe
8

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

3100 KB

Übersetzt von

Elvira Willems

Sprache

Deutsch

EAN

9783492990035

Beschreibung

Rezension

»Die Atmosphäre der Stadt zu jener Zeit wurde gelungen eingefangen und ich fand es spannend, in diese Zeit einzutauchen. Die Ermittlungen sind komplex und versorgen den Leser stückweise mit neuen Informationen.«, buchsichten.de, 13.03.2018

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

3100 KB

Übersetzt von

Elvira Willems

Sprache

Deutsch

EAN

9783492990035

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  • MarionHH

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    grandios!!

    In der Stadt New Orleans geht zwischen 1918 und dem Frühjahr 1919 ein Serienmörder um, den die Presse medienwirksam „Der Axtmörder“ getauft hat. Er geht äußerst brutal vor und hinterlässt blutige Tatorte, aber keine Spuren. Die Polizei tappt im Dunkeln und der ermittelnde Inspektor Michael Talbot steht mächtig unter Druck. Alle Hinweise deuten auf einen Täter aus Mafia-Kreisen hin, doch Die Familie ist unangreifbar. Dennoch will der Pate, der Sizilianer Carlo Matranga, den Mörder finden, und er beauftragt denn frisch aus der Haft entlassenen Ex-Polizisten Luca D’Andrea damit Nachforschungen anzustellen. Parallel zu Talbot und D’Andrea wird die junge Ida Davis von der Detektei Pinkerton auf den Fall aufmerksam, sie stöbert in alten Akten der Detektei und mit der Hilfe ihres sehr guten Freundes, des Jazzmusikers Lewis Armstrong, geht sie ihren eigenen Hinweisen nach. Unabhängig voneinander tauchen die Drei in die schrecklichen Abgründe der an Verderbtheit und Verbrechen nicht eben armen Stadt ein, decken so manchen Skandal auf und kommen nach und nach dem Mörder immer näher. Doch dieser ist ihnen immer einen Schritt voraus…. Was soll ich sagen, bis auf: UN-BE-DINGT LE-SEN!!!! Ich habe selten so ein geniales, spannendes, faszinierendes, atmosphärisch dichtes, sprachlich gewandtes, fesselndes Buch gelesen, bei dem zudem die Charaktere derartig vielschichtig herausgearbeitet wurden, dass eine Authentizität entsteht, die fast schon unheimlich ist. Zugegeben, es gibt viele Tote – aber wir reden hier von einem Serienmörder, die Mafia spielt eine große Rolle, damit muss man umgehen können, und auch mit den ausführlichen Beschreibungen des Autors von Tatorten, Opfern und Folterungen. Die Geschichte fesselt von der ersten Zeile an und nimmt rasend schnell Fahrt auf. Der Spannungsbogen wird stetig vorangetrieben und schnellt schließlich im Finale nochmals und gleich dreifach nach oben! Formal unterteilt in sechs Teile, eingerahmt in Pro- und Epilog, übergibt der Autor in den einzelnen Kapiteln gleich mehreren Protagonisten das Wort. Die verschiedenen Erzählperspektiven geben dem Leser die Möglichkeit, nicht nur der Handlung aus verschiedenen Perspektiven zu folgen, sie machen ihn zudem allwissend und geben ihm eine sehr umfassende Kenntnis des gesamten Geschehens. Der Fall selbst und die Lösung sind sehr komplex und somit machen diese drei unterschiedlichen Ermittlungsansätze sehr viel Sinn und geben ein stimmiges Gesamtbild. Die drei Hauptfiguren, die Ermittler Michael Talbot, Luca D’Andrea und Ida Davis nehmen mit ihren Erzählsträngen den größten Raum ein, aber auch die Nebenfiguren wie der Journalist Riley und auch andere Informanten tragen sehr wesentlich zur Lösung des Falles bei. Alle drei ermitteln mit ihren eigenen Methoden und bringen sich natürlich mehr als einmal in größte Gefahr. Jede Figur verkörpert eine bestimmte ethnische Gruppe, Michael den Weißen irischer Herkunft, D’Andrea den Sizilianer, der in Der Familie aufgefangen wird, aber auch gefangen ist, und schließlich Ida, die sich sowohl als Frau als auch als Mischling gegen einige Übergriffe und Diskriminierungen wehren muss. Ihr Mut und ihre Intelligenz haben mich am meisten beeindruckt, aber auch von Michael und Luca war ich sehr angetan, beide sind zwiegespalten, verbeißen sich aber in den Fall, obwohl sie ihre jeweiligen Systeme - Luca die Mafia, Michael den Polizeiapparat und die Verwaltung, - anzweifeln. Alle haben eine vielschichtige Persönlichkeit, sie haben Ängste und Zweifel und sie scheuen sich auch nicht Menschen zu töten. Aber sie sind auch empathisch und streben nach Gerechtigkeit. Jeder einzelne dieser drei Erzählstränge führt den Fall dem finalen Höhepunkt zu. Es treten generell sehr viele Figuren auf, doch im Lesefluss fällt diese Menge gar nicht auf, als Leser taucht man einfach in jedem neuen Kapitel aufs Neue in die jeweilige Perspektive ein und hat das Gefühl, nichts verpasst zu haben. Zur Übersicht gibt es aber auch ein Personenregister sowie zudem einen Plan der Stadt. Der Autor schafft es meines Erachtens auf geniale Weise, reale Geschehnisse wie den Brief des Axtmörders und das Leben des berühmten Jazzmusikers Armstrong zu einer spannenden Geschichte zu verknüpfen, bei dem sowohl die Charaktere als auch deren Umgebung bildhaft dargestellt werden und damit sehr real werden. Die Stadt New Orleans als Schmelztiegel sehr unterschiedlicher Sprachen und Kulturen, die Rassentrennung, die Armut, die Wetterkatastrophen, aber auch die Lebenslust der Menschen, ihre Musikalität und ihre Energie, nach schrecklichen Ereignissen wieder aufzustehen, aufzuräumen und weiterhin das Leben zu genießen, all dies wirkt sehr überzeugend. Die tolle detailliert-blumige Sprache des Autors lässt den Leser eintauchen, er lebt nicht nur mit, er ist dabei, er folgt Michael durch die schwülen dunklen Straßen, er sitzt mit Ida in der Straßenbahn, er hört den Jazz auf den Straßen. Die Geschichte ist eine wohlgesetzte Komposition, die einen verschlingt und in sich einsaugt und nicht mehr loslässt, bis man sie bis zur letzten Zeile gelesen hat. Dann erst kann man wieder ausatmen. Fazit: Schlichtweg großartig und ein herrlicher Lesegenuss. Nichts für zart Besaitete, für alle anderen wärmstens empfohlen. Die Figuren wachsen einem ans Herz, jede ermittelt auf ihre Art und trägt ein Häppchen zur Lösung bei – eine sehr befriedigende Lösung angesichts der Tatsache, dass der reale Mörder nie gefunden wurde. Reale Tatsachen mischen sich aufs Vortrefflichste mit Fiktion, der Autor offenbart immenses Hintergrundwissen und historische Genauigkeit, aber auch ein großartiges erzählerisches Können. Kleine humorvolle Details geben der Geschichte die Würze, ansonsten ist es einfach ein großartiger Krimi vor dem faszinierenden Hintergrund der pulsierenden Südstaatenmetropole und der Hauptstadt des Jazz. In mir hat der Autor jedenfalls einen Riesenfan gefunden und nun hoffe ich inständig, dass Band zwei, auf englisch bereits unter dem Titel Dead Man´s Blues erschienen, schnellstmöglich auch auf deutsch erscheint!

  • Bewertung

    aus Braunau am Inn

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    "HOCHVEREHRTER STERBLICHER"

    Es ist schon ein sehr angenehmes Gefühl, dieses Buch mit seinen erhabenen Buchstaben des Höllen Jazz in New Orleans in den Händen zu halten, ich habe mich beim Lesen oft ertappt, mit Ehrfurcht mit den Fingern über diese Buchstaben zu streichen. Der Brief, den der Journalist John Riley vom Axeman bekommt, beginnt schon mit den Worten: "Hochverehrter Sterblicher" und kündigt schon weitere Morde an, wobei er nur diejenigen verschonen wird, bei denen eine Jazzband spielt und dazu getanzt wird. Da sich nun gleich 3 Ermittler auf die Suche nach dem Axeman machen, müsste der Fall ja ziemlich rasch aufzuklären sein, aber weit gefehlt, es gibt vorerst keinerlei Spuren und Zusammenhänge zwischen den ermordeten Personen, oder ist die Tarotkarte, die der Axeman bei ihnen hinterlässt, der entscheidende Hinweis ? Eine heisse Spur führt dann in`s Mafiosi-Viertel Little Italy, eine weitere deutet aufgrund der bei den Opfern zurückgelassenen Tarotkarten auf einen Kreolen als Täter hin. Wie diese Zusammenhänge von den 3 Ermittlern nun verknüpft werden können und der Täter damit überführt wird, wird schon ausserordentlich spannend beschrieben und der Schreibstil erinnert schon ein wenig an James Lee Burke, dazu fehlen nur noch ein paar Pistolen und einige Stilblüten. Alles in allem eine klare Kaufempfehlung von mir und ich möchte dieses Buch in meiner Bibliothek nicht missen.

  • wanderer.of.words

    4/5

    01.04.2024

    eBook (ePUB)

    Abtauchen ins historische New Orleans

    New Orleans 1919: Der mysteriöse „Axeman-Mörder“ hält die Stadt in Atem, er verübt brutale Morde und hinterlässt am Tatort Tarotkarten. In einem Brief an die Zeitung kündigt der Killer weitere Morde an, nur wer an einem bestimmten Abend Jazz hört wird von ihm verschont. Detective Michael Talbot verzweifelt langsam an dem Fall, niemand kennt den Killer, niemand hat ihn gesehen, die Meschen sprechen schon davon, dass er ein Geist ist. Auch Pinkerton-Sekretärin Ida ermittelt, sie möchte zur Ermittlerin aufsteigen, an ihrer Seite ist niemand Geringeres als der noch unbekannte Louis Armstrong. Und dann ist da noch der ehemalige Polizist Luca, gerade wegen Korruption aus dem Gefängnis entlassen, und nun schon wieder für die Mafia unterwegs. Ihr merkt es schon an meiner Zusammenfassung: viele Namen, viele Handlungsstränge. Der Autor greift auch inhaltlich wahnsinnig viele Themen auf (die Axeman-Morde, Rassismus, die Mafia, Blues und Jazz, ….) und streift zusätzlich noch weitere Themengebiete. Ich tat mich manchmal echt schwer mich im Geflecht der Protagonisten, Zusammenhänge und Beziehungen zurechtzufinden. Darauf, dass da dann auch noch irgendwie Louis Armstrong in die Geschichte eingebaut wird hätte ich verzichten können, ich halte wenig davon, realen Personen irgendwelche Geschichten anzudichten. Davon abgesehen ist die Geschichte aber spannend und atmosphärisch sehr dicht erzählt, vor allem das Feeling der lebhaften und musikverrückten Stadt wird super rübergebracht. Es ist ein faszinierendes Bild des frühen New Orleans, mit einer Mischung aus verschiedensten Kulturen, aber natürlich auch vielen Spannungen und Konflikten. Fazit Ein toll geschriebener Roman, der aber an manchen Stellen etwas überladen wirkt. Für meinen Geschmack hätte es gereicht, wenn der Autor sich auf die realen Axeman Morde konzentriert hätte, ohne das viele drumherum. Auch die nächsten Bände der „City Blues Reihe“ sind schon geschrieben: sie führen nach Chicago und New York.

  • Wuschel

    aus Nußloch

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Let's Jazz!

    Beschreibung: New Orleans im Jahre 1919: Vier Ermittler, drei Fährten und ein Mörder. Alle jagen sie den mysteriösen „Axeman-Mörder“, welcher in der Stadt sein Unwesen treibt. Wie der Name schon verrät ist seine Waffe eine Axt. Jedes Mal hinterlässt er ein Blutbad und eine handgezeichnete Tarotkarte. Während der offizielle Ermittler Michael Talbot sich im Kreis dreht, wird der ehemalige Polizist und Gefängnisinsasse Luca D’Andrea von der Mafia beauftragt den Killer zu finden. Auch Ida befasst sich mit diesem seltsamen Fall und zieht ihren besten Freund Louis mit in die Sache. Während ein Sturm über New Orleans hinwegfegt und die Ermittler dem Axeman immer näher kommen, fordert er, dass die Bewohner eine Nacht lang Jazz spielen sollen, ansonsten wird es ein neues Opfer geben. Meinung: Da ich bereits vor kurzem ein Buch gelesen habe, welches in New Orleans spielte, wenn auch etwa 10 Jahre zuvor, war ich direkt in der Geschichte. Es ist ein Ort, der mich immer wieder auf’s Neue fasziniert. Nicht nur, dass in New Orleans etliche Kulturen zusammen treffen, auch das düstere Ambiente sowie die „Landschaft“ reizen mich immer wieder. Gesetzte sind dort eher Nebensache, denn die Mafia, Polizei, andere hochrangige Beamte sowie Kriminelle arbeiten dort oft Hand in Hand – getreu dem Motto: Geld regiert die Welt. Schnell wird klar, dass dies auch hier der Fall ist. Sehr interessant fand ich die verschiedenen Perspektiven und das Kennenlernen mit den Protagonisten. Diese gefallen mir durch die Bank weg gut, denn sie wirken authentisch. Michael Talbot hat in seiner Vergangenheit hat er seinen Kollegen D’Andrea verraten, seine Frau entspricht nicht ganz den gesellschaftlichen Vorschriften und dennoch hat er meiner Meinung nach das Herz am rechten Fleck. Durch ihn bekommt man die Ermittlungsarbeiten der Polizei aus nächster Nähe mit sowie den Druck, welchen der Fall auf den Bürgermeister und seinen Chef ausübt. Schließlich haben die Bewohner von New Orleans Angst. Wer könnte der Nächste sein?! Luca D’Andrea kommt während dieser Zeit aus seiner fünfjährigen Haftstrafe frei. Er soll noch einen letzten Fall für seinen Freund Carlo, dem Oberhaupt der örtlichen Mafia, erledigen. Sein Auftrag lautet: Finde den Axeman! So bekommt man auch hier wunderbare Einblicke. Dank seiner Verbindungen zu allen möglichen Leuten, die er noch aus seiner Vergangenheit bei der Polizei kennt, fällt ihm dies auch nicht all zu schwer. Ida und Louis sind wohl die außergewöhnlichsten Charaktere. Ida ein Mischling, die weder wirklich weiß ist, aber auch nicht ansatzweise schwarz ist und Louis, der schwarze Jazzmusiker. Dank Idas Job in der Pinkerton Agentu r haben sie etliche Möglichkeiten und nutzen diese auch. Der Schreibstil war flüssig, locker und schön detailreich. Abgesehen von einigen Längen, bin ich förmlich durch die Geschichte geflogen. Jeder der Ermittler folgt einer anderen Spur, die aber am Ende doch alle zusammen laufen. Dadruch wurde es auch nie langweilig. Wie so oft würde ich ja zu gern erzählen, wie das ganze ausging und was mich daran begeistert hat…. Der Showdown hatte es auf jeden Fall in sich! Die Mischung aus dem wahren Fall und Fiktion ist unglaublich gut gelungen. Die verschiedenen Zeitungsausschnitte und Polizeiberichte haben die Geschichte zusätzlich noch aufgelockert. Fazit: Das Buch war eine super Abwechslung zu den üblichen Kriminalfällen mit wunderbaren Charakteren und einem interessanten Verlauf. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung.

  • Lesebegeisterte

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    ...spannend....

    Dieser Krimi beruht auf wahren Ereignissen die sich 1919 in New Orleans abgespielt haben. Den "Axemann-Mörder" gab es wirklich . Der Mörder tötet mit einer Axt und hinterlässt am Tatort immer Tarot Karten. Verschiedene Personen suchen ohne miteinander zu tun zu haben, nach dem Mörder. Fand diese Idee ganz interessant daraus einen Krimi zu machen. Man kann sich recht gut in die damalige Zeit hineinversetzen. Spannender Krimi, mal was anderes.

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Bewertungen (8)

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    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

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    5/5

    03.06.2020

    eBook (ePUB)

    Eine außergewöhliche Reihe

    New Orleans, 1919. Die Stadt wird nicht nur durch einen verheerenden Sturm, sondern auch durch den Axtmörder heimgesucht, der in den Jahren 1918/1919 tatsäschlich sein Unwesen trieb. Celestin schickt den Leser mitten hinein in einen Hexenkessel aus Hurrikan, Musik, Mystik und Mord und eröffnet mit diesem furiosen Krimi die hervorragende, aber düstere Serie über die beiden ungewöhnliche Detektive Michael und Ida und ihren gelegentlichen Gehilfen, keinen geringeren als Louis Armstrong persönlich!

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