Germanisch-gotische Einflüsse auf die Kunstgeschichte und ihre Rezeption in der Baugeschichtsschreibung Zwei Beispiele von Heinrich Klotz und Liana Castelfranchi Vegas im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
4939 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640744541
beschreibt sie als unzivilisiert und barbarisch. Das Missverständnis um die Wurzeln der Gotik lässt sich erst im 19. Jahrhundert aufklären. Doch scheint der germanisch-gotische bzw. deutsche Einfluss auf die Kunst und seine Darstellung innerhalb der Baugeschichtsschreibung einen heiklen Status zu behalten. So kritisiert Heinrich Klotz in seinem Vorwort zu seinem Werk Geschichte der deutschen Kunst. Mittelalter 600-1400, das im Jahre 1998 als erster einer drei Bände umfassenden Reihe zur europäischen Kunstgeschichte der Zeit von 800 bis 2000 im Verlag C. H. Beck in München erscheint, dass die deutsche Kunst in der Vergangenheit keine nennenswerte Beachtung in der Bau- bzw. Kunstgeschichtsschreibung nicht-deutscher Autoren fand. Oder aber, dass diese der Tendenz nach negativ dargestellt wird, wenn sie behandelt wird. Er geht in seinem Vorwort ausführlich darauf ein, welche historischen Fakten dem zugrunde liegen und fordert letzten Endes implizit eine angemessene
Betrachtung der deutschen Einflüsse innerhalb der Kunst- bzw. Baugeschichtsschreibung. Doch ist die Frage, ob das von Klotz gezeichnete negative Bild durch zeitgenössische europäische und nicht-deutsche Autoren tatsächlich bestätigt wird. Dem Vorwort und einem Ausschnitt aus dem Werk von Klotz bzw. seiner Kritik wird deshalb im Folgenden das Vorwort und ein Ausschnitt aus dem 1994 erschienenen Werk des italienischen Autors Liana
Castelfranchi Vegas Die Kunst im Mittelalter vergleichend gegenübergestellt. In beiden Beispielen geht es um die Ursprünge der Gotik und es wird vergleichend gegenübergestellt, wie die Autoren mit den historischen Fakten umgehen.
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